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Presse-Infos | Psychiatrie

Mitteilung vom 31.08.26

Stationär oder familienbasiert & online: FIAT-Studie vergleicht Therapien bei Magersucht
In der LWL-Haardklinik sind noch bis Ende 2026 Plätze für Jugendliche und Familien im FIAT-Programm frei

Marl (lwl). Das LWL-Klinikum Marl-Dortmund-Haardklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie ist Teil der großen FIAT-Studie, die von der Charité-Universitätsmedizin Berlin geleitet wird. Hierzu bieten die Expert:innen spezialisierte Therapieplätze für Jugendliche, die an einer Magersucht (Anorexia nervosa) leiden.

Im Mittelpunkt der Studie steht die Frage, ob eine online durchgeführte familienbasierte Therapie (FBT) eine wirksame Alternative zu einer stationären multimodalen Behandlung (SMT) sein kann. Dabei werden unter anderem die Gewichtsentwicklung, psychische Symptome, die Lebensqualität und die Zufriedenheit mit der Behandlung betrachtet.

Welche der beiden, bereits als wirksam nachgewiesenen Therapieformen die teilnehmenden Jugendlichen erhalten, wird nach dem Zufallsprinzip entschieden. Sollte sich zeigen, dass die familienbasierte Therapie eine vergleichbare Wirksamkeit aufweist wie die stationäre Behandlung, könnte sie künftig eine zusätzliche Behandlungsmöglichkeit für Jugendliche mit einer Magersucht darstellen.

Informationen zu den Teilnahmebedingungen und zum FIAT-Programm stellt das Marler Fachkrankenhaus im Landschaftsverband Westfalen-Lippe auf seiner Homepage zur Verfügung unter: https://www.lwl-kjp-marl.de/de/aktuelles/fiat-studie/ .

Info

FIAT steht für Familien-Basierte telemedizinische versus Institutionelle Anorexia nervosa Therapie-Studie. 

Pressekontakt:
Kerstin Seifert, LWL-Klinikum für Kinder- und Jugendpsychiatrie Marl-Dortmund - Haardklinik, Tel.: 02365/802-2126, E-Mail: kerstin.seifert@lwl.org und Thorsten Fechtner, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 20 Museen, zwei Besuchendenzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 114 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.



Foto zur Mitteilung
Das LWL-Klinikum Marl-Dortmund - Haardklinik bietet spezialisierte Behandlungsplätze für Magersucht.
Foto: LWL/Stephan Wieland


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