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Presse-Infos | Kultur
Mitteilung vom 21.05.26
LWL stärkt Medienkompetenz von jungen Menschen
Hattingen (lwl). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) will junge Menschen in ihrer Medienkompetenz stärken. Dazu soll das Projekt "Demokratie on demand. Informationskompetenz in Social Media" des LWL-Medienzentrums für Westfalen mit einem Gesamtaufwand von 500.900 Euro bis Ende 2030 verlängert werden. Das hat am Mittwoch (20.5.) der Kulturausschuss des LWL in Hattingen befürwortet.
LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Parzinger: "Das Projekt erzeugt hohe Resonanz, deswegen plädiere ich für seine Fortführung in den Jahren 2027 bis 2030." Vor dem Hintergrund anhaltender tiefgreifender Herausforderungen für die Demokratie durch die Veränderungen digitaler Öffentlichkeiten - etwa durch KI-generierte Inhalte - treffe das Angebot auf große Nachfrage.
"Die Fähigkeit zur demokratischen Teilhabe hängt wesentlich mit umfassenden Medienkompetenzen zusammen", so Prof. Dr. Markus Köster, Leiter des LWL-Medienzentrums. "Demokratie on demand" (Demokratie auf Nachfrage) folge dem Grundauftrag, die Kreise und kreisfreien Städte in Westfalen darin zu unterstützen, diese Kompetenzen auszubauen.
Seit 2024 verantwortet das LWL-Medienzentrum in Zusammenarbeit mit den kommunalen Medienzentren in Westfalen-Lippe das Projekt. Darin werden medienpädagogische Mitarbeitende aus den Kommunalen Medienzentren zu unterschiedlichen Themenfeldern rund um Informationskompetenz in sozialen Medien qualifiziert. Als Multiplikator:innen entwickeln sie anschließend eigene Schulungsangebote für Lehrkräfte zu Themen wie Desinformation oder Hass im Netz. Ziel ist es, die demokratische Medienkompetenz von Jugendlichen in der digitalen Welt nachhaltig zu stärken.
Eine deutliche Mehrheit der Mitglieder im Kulturausschuss stimmte für die Weiterführung des Projekts, was der Ausschussvorsitzende Dr. Christian Schulze Pellengahr als "wichtiges Signal" wertete. Der Landschaftsausschuss entscheidet am 17.7. abschließend über die Verlängerung des Vorhabens, das mit 40.000 Euro aus LWL-Mitteln finanziert werden soll. Die Fortführung stellten die Abgeordneten unter den Vorbehalt der Förderung durch die LWL-Kulturstiftung.
Weitere Informationen zum Projekt "Demokratie on demand": https://www.lwl-medienzentrum.de/de/medienbildung/demokratie-on-demand/
Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Jessica Best
presse@lwl.org
Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 20 Museen, zwei Besuchendenzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 114 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
Das Presseforum des Landschaftsverbandes im Internet: https://www.lwl.org/pressemitteilungen