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Presse-Infos | Psychiatrie

Mitteilung vom 21.05.26

Krisen meistern
Neue Podcast-Folge der LWL-Universitätsklinik Hamm gibt Einblicke in die Arbeit auf Akutstationen

Hamm (lwl). Wie finden Jugendliche in psychischen Ausnahmesituationen wieder Halt? Die neue Folge des Podcasts "Seelenstruggle" der LWL-Universitätsklinik Hamm im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) beleuchtet das sensible Thema Krisenintervention.

Betroffene berichten authentisch über ihre Erfahrungen auf Akutstationen, während die ärztliche Direktion die therapeutischen Konzepte hinter der Notfallversorgung erläutert. Wenn die psychische Belastung so groß wird, dass der Alltag nicht mehr bewältigt werden kann, bietet die Akutstation einen geschützten Raum.

In der aktuellen Episode von "Seelenstruggle" sprechen die Protagonistinnen Tina und Maja (Namen geändert) sehr persönlich über Momente der Überforderung und Themen wie Selbstverletzung. Sie teilen ihre Wege aus der Krise und beschreiben, welche Unterstützung ihnen geholfen hat, wieder Stabilität zu gewinnen und Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen.

"Eine Krise ist kein Endpunkt, sondern ein Zustand, der professionelle Begleitung und einen sicheren Rahmen erfordert", erklärt Prof. Dr. Dr. Martin Holtmann, Ärztlicher Direktor der LWL-Universitätsklinik Hamm. Im sogenannten "Deep Dive" der Folge führt er aus, wie moderne Akutpsychiatrie arbeitet: "Unser Ziel ist es, Jugendliche in instabilen Phasen nicht nur zu schützen, sondern gemeinsam mit ihnen individuelle Strategien zu entwickeln, um langfristig wieder festen Boden unter den Füßen zu gewinnen. Dafür müssen wir unsere Konzepte und Abläufe stetig weiterentwickeln."

Die Folge richtet sich an Betroffene, Angehörige sowie die interessierte Öffentlichkeit und setzt ein Zeichen gegen die Stigmatisierung psychischer Krisen.

Die neue Episode ist ab Donnerstag, 21. Mai, auf allen gängigen Streaming-Plattformen sowie direkt auf der Webseite der Fachklinik unter https://www.lwl-uk-hamm.de abrufbar.

Pressekontakt:
Klaudia Suilmann, LWL-Universitätsklinik Hamm, Telefon: 02381 893-5018, klaudia.suilmann@lwl.org
presse@lwl.org



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit 21.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 20 Krankenhäuser, 20 Museen, zwei Besuchendenzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 114 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.



Foto zur Mitteilung
Psychische Ausnahmezustände verstehen: In der neuen Folge des Podcasts Seelenstruggle geben Betroffene und Experten der LWL-Universitätsklinik Hamm Einblicke in den Alltag auf Akutstationen und zeigen Wege aus der Krise auf.


Die gezeigten Fotos stehen im Presseforum des Landschaftsverbandes zum Download bereit.



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