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Presse-Infos | Kultur

Mitteilung vom 12.02.26

Vortrag zu "Kriegspropaganda in russischen Museen"
Museumswissenschaftlerin zu Gast im LWL-Museum für Kunst und Kultur

Münster (lwl). Das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster lädt am Donnerstag (19.2.) um 19 Uhr zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion der russischen Museumswissenschaftlerin Anastasiia Serikova ein. Das Thema ihres Vortrags: "Kriegspropaganda in russischen Museen".

Im Jahr 2021 erwarb Serikova an der Petersburger Hochschule für Kultur einen Mastertitel in Museumskunde und im Bereich Schutz des kulturellen Erbes. Seit 2023 arbeitet sie als Stipendiatin des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) an der Universität Bielefeld an ihrer Doktorarbeit zum Thema "Kulturerbe laufender Kriege in russischen Museen".

In ihrem Vortrag analysiert sie sowohl Ausstellungen militärischer Objekte als auch Kunstausstellungen zum Krieg in russischen Museen. Hintergrund ist der Angriffskrieg gegen die Ukraine. Museumswissenschaftlerin Serikova untersucht russische Ausstellungen als Beispiele für die Instrumentalisierung von Kulturerbe im Sinne einer nationalen Geschichtsschreibung Russlands.

Serikova thematisiert in ihrem Vortrag, wie und mit welchen Mitteln Kriegsparteien in Museen dargestellt werden: Wie viele solcher Ausstellungen gibt es? Welche Genres und Themen sind vertreten? Welche Bilder und Vorstellungen werden erzeugt? Für die Antworten konzentriert Serikova sich auf die russischen Darstellungen von Soldaten, Nation, Feindbildern und Opfer des Angriffskrieges gegen die Ukraine.

Die Veranstaltung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Osteuropaforum Münster e. V. und findet im Auditorium des LWL-Museums statt. Der Eintritt ist frei.

Pressekontakt:
Sarah Fuchs, LWL-Museum für Kunst und Kultur, Telefon: 0251 5907-209, sarah.fuchs@lwl.org und Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit 21.000 Beschäftigten für die 8,4 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.



Foto zur Mitteilung
Das LWL-Museum für Kunst und Kultur veranstaltet am Donnerstag (19.2.) um 19 Uhr einen Vortrag mit anschließender Diskussion mit der russischen Museumswissenschaftlerin Anastasiia Serikova zum Thema „Kriegspropaganda in russischen Museen“.
Foto: LWL


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