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Presse-Infos | Soziales

Mitteilung vom 30.01.26

LWL-Sozialstiftung fördert Mobilität für Menschen mit Behinderung

Münster (lwl). Die LWL-Sozialstiftung will die "Mobilitätsentwicklung für Menschen mit Behinderung" mit einer neuen Förderung stärken. Mit insgesamt einer Million Euro werden 2026 Projekte von gemeinnützigen Vereinen, Stiftungen, Hochschulen oder Kommunen (steuerbegünstigte Körperschaften und Körperschaften des öffentlichen Rechts) gefördert. Antragsfristen sind der 28. Februar und der 31. August.

"Inklusion bedeutet mehr Normalität im Alltag", so der Direktor des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL), Dr. Georg Lunemann.

"Dass zum Beispiel ein behinderter Kollege neben dem nichtbehinderten Kollegen im Linienbus sitzt und zur Arbeit fährt, soll mehr zur Normalität werden.  Denn Mobilität ist ein Schlüsselfaktor für gesellschaftliche Teilhabe. Unsere Förderung soll modellhafte Ansätze für nachhaltige und inklusive Mobilitätslösungen in Westfalen-Lippe unterstützen."

Gefördert werden sollen zum Beispiel Kooperationen mit Verkehrsunternehmen, damit Haltestellen, Busse oder Straßenbahnen rollstuhlgerechter und barrierefreier werden oder dass Rufbusse mit Assistenzleistungen für Menschen mit Behinderungen angeboten werden. Fortbildungsprogramme für Mitarbeitende von Verkehrsunternehmen, Kommunen oder der Behindertenhilfe könnten unterstützt werden. Denkbar sind auch Projekte, in denen Nutzergruppen barrierefreie Routen erfassen und sie für Smartphones zur Verfügung stellen. Oder Beteiligungsformate, in denen Betroffene gemeinsam Lösungen für barrierefreie Wege und Mobilitätsangebote in ihrem Stadtteil oder ihrem Dorf entwickeln.

Die LWL-Sozialstiftung berät vor der Antragsstellung, ob eine Projektidee weiterentwickelt werden muss, damit sie förderfähig ist (Luisa Plogmaker, E-Mail: luisa.plogmaker@lwl-sozialstiftung.de, Telefon 0251 591-8354).


Hintergrund
Die LWL-Sozialstiftung gGmbH wurde im Jahr 2020 als Tochtergesellschaft des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) gegründet und vergibt halbjährlich eine Förderung für soziale Projekte. Damit werden aktuelle Herausforderungen und Ideen aufgegriffen und zukunftsorientierte Lösungen entwickelt, erprobt und etabliert, für ein Mehr an Teilhabe, Inklusion und Bildung im Kontext von Behinderungen.

Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit 21.000 Beschäftigten für die 8,4 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.



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