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Presse-Infos | Kultur

Mitteilung vom 20.07.20

Pressetermin zur Ausstellung "Eine Frage der Herkunft. Geschichte(n) hinter den Bildern"
Münster: Presse-Einladung

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

zwischen 1933 und 1945 wurden zahlreiche Kunstwerke ihren zumeist jüdischen Besitzern durch das nationalsozialistische Regime unrechtmäßig entzogen. Befindet sich auch im LWL-Museum für Kunst und Kultur NS-Raubkunst? Die Ausstellung "Eine Frage der Herkunft. Geschichte(n) hinter den Bildern" (31. Juli 2020 - 10. Januar 2021) gibt einen Einblick in die Provenienzforschung und die vorläufigen Forschungsergebnisse. Sie zeigt 17 ausgewählte Kunstwerke und ihre Biographien. Welche Hinweise geben Spuren auf dem Objekt auf die Geschichte hinter einem Bild? Was ist von Fotos, Briefen, Ausstellungs- und Auktionskatalogen über ein Kulturgut zu erfahren? Trotz aufwändiger Recherche gelingt eine lückenlose Rekonstruktion der Objektbiografie nicht immer, denn verloren gegangene Quellen und andere Fährten führen immer wieder in Sackgassen.

Wir laden Sie herzlich ein zu

Pressegesprächen anlässlich der Ausstellung "Eine Frage der Herkunft. Geschichte(n) hinter den Bildern"
am Donnerstag, 30. Juli, zwischen 10 und 12 Uhr
im LWL-Museum fu̿r Kunst und Kultur, Domplatz 10, 48143 Mu̿nster.


Vor Ort beantworten Ihre Fragen:
- Dr. Hermann Arnhold, Direktor des LWL-Museums für Kunst und Kultur
- Eline van Dijk, Referentin für Provenienzforschung und Kuratorin der Ausstellung
- Anna Luisa Walter, Co-Kuratorin der Ausstellung.

Aufgrund der aktuellen Lage kann die Pressekonferenz nicht in gewohnter Form stattfinden. Wir bieten Ihnen deshalb an, in Kleingruppen durch die Ausstellung zu gehen und mit den Organisatoren zu sprechen. Um einen Zeitplan zu erstellen, benötigen wir Ihre Anmeldung bis spätestens zum 23. Juli 2020 unter presse@lwl.org.


Weitere Informationen über die Provenienzforschung finden Sie auch auf unserer Website (https://bit.ly/Provenienz). Ergänzend wird es eine digitale Pressemappe geben.

Bitte denken Sie daran, eine Mund-Nasen-Bedeckung mitzubringen. Bei Fragen zum Ablauf stehen wir per E-Mail oder telefonisch zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Frank Tafertshofer


Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit 20.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.





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