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Presse-Infos | Kultur

Mitteilung vom 11.02.20

Ganz großes Kino
LWL-Archäologiemuseum lädt zum Vortrag über die Pest im Film

Herne (lwl). Am Donnerstag (20.02.) um 19 Uhr entführt das Museum für Archäologie in Herne seine Besucher in die Welt des Films. In einem kostenlosen Vortrag erklärt Museumspädagoge Kai G. Bernhardt, wie gegenwärtig die Pest in alten Filmklassikern und modernen Horrorfilmen ist.

"Man muss die Filme, über die ich spreche, nicht unbedingt gesehen haben", so Bernhardt. "Vielmehr soll der Vortrag Lust machen auf Klassiker der Filmgeschichte und dem Betrachter neue Sichtweisen eröffnen." Denn in Stummfilm-Klassikern wie "Nosferatu" (1922) oder modernen Horrorfilmen wie "Plague" (2014) wird die Angst vor der scheinbar unsichtbaren Seuche immer wieder thematisiert. "Zum Teil sind es kleine Hinweise. Manchmal ist die Darstellung aber auch offensichtlich", meint Bernhardt. Im Anschluss an den Vortrag gibt es Gelegenheit zu Fragen und zur Diskussion.

Bernhardt ist Museumspädagoge im Museum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Bereits während seines Studiums der Geschichte, Germanistik und Medienwissenschaften beschäftigte er sich mit der Literatur des Mittelalters sowie dem Genre des Horrorfilms.

Die Veranstaltung ist Teil der Vortragsreihe des Fördervereins LWL-Museum für Archäologie zur aktuellen Sonderausstellung "Pest!". Der Vortrag findet im Vortragssaal des Museums statt und ist kostenfrei.

Zum Kennenlernen besonderer Filme lädt das LWL-Museum für Archäologie erneut am Donnerstag (5.3.) ein: Dann wird im Museumskino der Stummfilm "Die Pest in Florenz" mit musikalischer Begleitung der Dortmunder Band "Stringmodulator" gezeigt.

Termin:
Donnerstag, 20. Februar, 19 bis 21 Uhr: "Die Pest im Film"
Öffentlicher Vortrag von Kai G. Bernhardt, LWL-Museum für Archäologie, Herne
Der Eintritt ist kostenfrei.

Mehr Infos: http://www.lwl-landesmuseum-herne.de
LWL-Museum für Archäologie
Europaplatz 1
44623 Herne
Tel. 02323 94628-0

Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Kim Marina Moritz, LWL-Archäologie für Westfalen, Tel.: 0251 591-3405
presse@lwl.org



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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 17.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.



Foto zur Mitteilung
Kai Bernhard ist Museumspädagoge im LWL-Archäologiemuseum und studierter Medienwissenschaftler.
Foto: LWL/P. Jülich

Foto zur Mitteilung
Auch die filmische Aufbereitung der Pest ist Thema der Sonderausstellung im LWL-Archäologiemuseum.
Foto: LWL/K. Bernhardt

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Die Pest spielt auch in Friedrich Murnaus Stummfilmklassiker "Nosferatu" von 1922 eine Rolle.
Foto: Friedrich-Murnau-Stiftung


Die gezeigten Fotos stehen im Presseforum des Landschaftsverbandes zum Download bereit.



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