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Presse-Infos | Kultur

Mitteilung vom 14.09.18

Erlebnisführungen und Revierfolklore
Das Wochenende im LWL-Industriemuseum Zeche Hannover

Bochum (lwl). Zechengeschichte im Schatten des Malakowturms ist das Thema von Erlebnisführungen, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) Samstag (22.9.) um 15 Uhr sowie am Sonntag (23.9.) um 12 und 15 Uhr in seinem Industriemuseum Zeche Hannover anbietet. Die Besucher erhalten Einblick in die wechselhafte Geschichte der Zeche Hannover in Bochum. Die schwierigen Anfänge des Bergwerks in den 1840er Jahren werden ebenso beleuchtet wie die Hochphase der Großzeche Hannover/Hannibal um 1890. Höhepunkt des Rundgangs ist die Schauvorführung der historischen Dampffördermaschine von 1893. Die Teilnahme am Samstag kostet 2,50 Euro; die Führungen vom Förderverein am Sonntag sind frei.

Besichtigen können die Besucher daneben die aktuelle Sonderausstellung "Revierfolklore. Zwischen Heimatstolz und Kommerz". Das Spektrum der rund 250 Exponate reicht vom Wandteppich über Skulpturen bis zu kuriosen Objekten wie Plüschpantoffeln mit Förderturm, Bade-Enten in Kumpel-Kluft und einer Eieruhr mit Schlägel und Eisen, die das Steigerlied spielt. An Hörstationen können Besucher Musik über den Ruhrpott lauschen. Ergänzt wird die Schau durch Fotos von Förderwagen, die Museumsfotograf Martin Holtappels in einer Serie dokumentiert hat.

Für die kleinen Besucher hat die "Zeche Knirps" zum freien Spielen samstags von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet.

Adresse und Kontakt:
LWL-Industriemuseum Zeche Hannover
Günnigfelder Straße 251
44793 Bochum
Telefon: 0234 6100-874
http://www.lwl-industriemuseum.de

Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Christiane Spänhoff, LWL-Industriemuseum, Telefon: 0231 6961-127
presse@lwl.org



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 17.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.



Foto zur Mitteilung
Die historische Dampffördermaschine von 1893 im Detail.
Foto: LWL


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