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Presse-Infos | Der LWL
Mitteilung vom 25.07.18 (Abgelaufen)
LWL: Leistungen in Dortmund
Dortmund (lwl). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) hat im Haushaltsjahr 2017 rund 307,4 Millionen Euro (2016: 262,9 Millionen Euro) in Dortmund ausgegeben. Die Stadt zahlte im selben Jahr einen Mitgliedsbeitrag von 198,5 Millionen Euro (2016: 182,7 Millionen Euro) an den Kommunalverband. Die Differenz stammt im Wesentlichen aus Bundes- und Landesmitteln. Das erklärten jetzt die in der LWL-Landschaftsversammlung vertretenen Abgeordneten der Stadt.
Mit dem größten Teil des Geldes unterstützte der LWL behinderte und pflegebedürftige Menschen. Insgesamt flossen 174,4 Millionen Euro (2016: 161,1 Millionen Euro) in diese sozialen Aufgaben, beispielsweise an den LWL-Wohnverbund Dortmund oder die Werkstatt für behinderte Menschen "Über den Teichen".
In der Landschaftsversammlung ist die Stadt Dortmund durch Christiane Krause (CDU), Udo Reppin (CDU), Friedhelm Sohn (SPD), Michael Taranczewski (SPD), Renate Weyer (SPD), Karl-Heinz Dingerdissen (FDP), Dr. Petra Tautorat (Die Linke), Dr. Thomas Reinbold (Freie Wähler NRW) vertreten.
"Menschen mit Behinderung sollen durch die finanzielle Unterstützung möglichst gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können, wie es das neue Bundesteilhabegesetz fordert", heißt es in einer Erklärung der Abgeordneten. Zu einem normalen Leben gehöre auch das Wohnen in den eigenen vier Wänden: Der LWL fördert daher das Ambulant Betreute Wohnen als Alternative zum stationären Leben im Wohnheim. Im vergangenen Jahr unterstützte der Kommunalverband deshalb 2.284 (2016: 2.069) Menschen in Dortmund dabei, alleine oder mit anderen in der eigenen Wohnung leben zu können.
2017 zahlte der LWL in Dortmund für 1.417 (2016: 1.408) Wohnheimplätze. Außerdem finanzierte er 1.923 (2016: 1.898) Arbeitsplätze in Werkstätten für Menschen mit wesentlicher Behinderung. Betriebe, die - gemessen an ihrer Mitarbeiterzahl - zu wenige schwerbehinderte Menschen beschäftigen, entrichten eine Ausgleichsabgabe. Aus diesen Mitteln investierte das LWL-Integrationsamt im vergangenen Haushaltsjahr 2,6 Millionen Euro (2016: 3,1 Millionen Euro), um Menschen mit Behinderung ins Arbeitsleben zu integrieren, ihren Arbeitsplatz den eigenen Bedürfnissen entsprechend anzupassen oder zu erhalten.
456 (2016: 443) Kinder mit Behinderungen aus Dortmund besuchten 2017 einen Förderschulkindergarten oder eine Förderschule des LWL. Rund 3,3 Millionen Euro (2016: 2,9 Millionen Euro) zahlte der Landschaftsverband dafür, dass 425 (2016: 394) behinderte Kinder zusammen mit ihren Altersgenossen ohne Behinderung eine von 179 (2016: 168) Regel-Kindertageseinrichtungen besuchen konnten.
An Entschädigungsleistungen zahlte das LWL-Amt für Soziales Entschädigungsrecht 2017 etwa 6,7 Millionen Euro (2016: 8,7 Millionen Euro). Zu den Leistungsempfängern gehörten unter anderem Kriegsopfer und Hinterbliebene.
In Dortmund arbeiteten im vergangenen Haushaltsjahr 1.592 (2016: 1.518) Menschen im Dienste des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe, unter anderem in der LWL-Klinik Dortmund, den LWL-Förderschulen oder dem LWL-Industriemuseum Zeche Zollern.
Achtung Redaktionen:
Zu verschiedenen Punkten (Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung, Kulturförderung u.a.) haben wir Datenmaterial für Ihre Region. Sie können die Dokumente als PDF unter http://www.statistik.lwl.org/LWL-Leistungsberichte downloaden. Dort finden Sie auch die Leistungen des LWL in den Teilgebieten Münsterland, Ostwestfalen-Lippe, Südwestfalen und Westfälisches Ruhrgebiet. Gerne helfen wir Ihnen auch telefonisch weiter unter 0251/591-235.
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit 21.000 Beschäftigten für die 8,4 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen, zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.
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