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Presse-Infos | Kultur

Mitteilung vom 31.01.17

Interkulturell und inklusiv
Wochenendprogramm im LWL-Museum für Kunst und Kultur

Münster (lwl). Am ersten Wochenende im Februar (4./5.2.) lädt das LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster zu einem vielseitigen Programm ein: Zwei inklusive Führungen, sowie die interkulturelle Führung auf Kurdisch und die Familienführung "Kulturbeutel" locken in das Kunstmuseum des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL).

Zum Motto "Mode in Bild und Stein" bringt am Samstag (4.2.) um 16 Uhr eine einstündige Führung in Lautsprachebegleitenden Gebärden (LBG) die Mode aus den vergangenen Jahrhunderten näher. Gewänder und modische Accessoires sind auf Skulpturen und Gemälden der Museumssammlung zu finden und geben Aufschluss über Mode der verschiedenen Epochen. Gleichzeitig widmet sich Martin Heuser in deutscher Gebärdensprache (DGS) der Kunst des britischen Bildhauers Henry Moore und führt durch die aktuelle Ausstellung "Henry Moore. Impuls für Europa" (bis 19.3.). Kostenfreie Teilnahmetickets sind 60 Minuten vorab an der Kasse erhältlich. Es gilt der übliche Eintrittspreis.

Für Geflüchtete sowie alle Interessierten findet am Samstag um 16 Uhr eine interkulturelle Führung auf Kurdisch statt. Interkulturell ist diese Führung, weil sie neben Hintergründen zu ausgewählten Sammlungsobjekten Platz gibt für den Austausch über kulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten. Die interkulturelle Führung findet ein Mal im Monat statt im Wechsel der drei Sprachen Kurdisch, Arabisch und Farsi. Der Eintritt ist für Geflüchtete und ihre Begleitung kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei Bedarf startet parallel eine zweite Führung in leichtem Deutsch.

Mit dem "Kulturbeutel" in der Hand können am Sonntag (5.2.) Familien um 15.30 Uhr die Museumssammlung entdecken. Im Gepäck sind neben Stiften und Radiergummi auch Knete, eine Taschenlampe, Papiere und ein Heft mit kleinen Aufgaben, das durch die Sammlungsräume führt. Die Familienführung findet immer am ersten Sonntag im Monat statt. Kostenfreie Teilnahmetickets sind 60 Minuten vorab an der Kasse erhältlich. Es gilt der übliche Eintrittspreis.

Die jungen Besucher erwartet ebenfalls ein eigenes Programm: Angelehnt an die Monetissimo-Ausstellung geht es beim MuKuKu-Club am Samstag (10.30 bis 12.30 Uhr) um "Schatzkisten". Beim Seifenschnitzen werden die abstrakten Skulpturen der Bildhauer "Moore und Hartung" im Workshop "Bildschöner Samstag" für Sechs- bis Zehnjährige am Samstag von 10.30 bis 12.30 Uhr nachempfunden. Zum Thema "Ohne Pinsel, ohne Stift" können sich am Sonntag von 10.15 bis 12.15 Uhr Zwei- bis Fünfjährige gemeinsam mit ihren Eltern, Großeltern, Tanten oder Onkel bei dem Workshop "Minimaler" mit Fingerfarbe kreativ austoben. Der Teilnahmebetrag für die Workshops beträgt 7 Euro pro Person zuzüglich des Eintrittspreises (Für Kinder bis einschließlich fünf Jahre ist der Eintritt frei. Kinder ab sechs zahlen einen reduzierten Eintritt von 1 Euro.) Eine Anmeldung wird bis Freitagmittag im Besucherbüro erbeten. (0251 5907 201)

Weitere Führungen und das gesamte Programm im Überblick:
Samstag, 4.2.2017
10.30 Uhr MuKuKu-Club: Schatzkiste
Workshop für Vier- bis Sechsjährige
10.30 Uhr Bildschöner Samstag: Moore und Hartung
Workshop für Sechs- bis Zehnjährige
14.00 Uhr Führung: Henry Moore
14.30 Uhr Führung: Monetissimo!
15.00 Uhr Führung: Sammlung + Architektur
16.00 Uhr Interkulturelle Führung: Kurdisch
16.00 Uhr Inklusive Führung: Henry Moore (DGS)
16.00 Uhr Inklusive Führung: Mode in Bild und Stein (LBG)

Sonntag, 5.2.2017
10.15 Uhr Minimaler: Ohne Pinsel, ohne Stift 
Workshop für Zwei- bis Fünfjährige
14.00 Uhr Führung: Henry Moore
15.00 Uhr Führung: Sammlung + Architektur
15.30 Uhr Familienführung: Kulturbeutel

Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Tessina Kubendorff, LWL-Museum für Kunst und Kultur, Telefon 0251 5907-311, tessina.kubendorff@lwl.org
presse@lwl.org



Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 18.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.



Foto zur Mitteilung
Interkulturelle Führung in der Sammlung des LWL-Museums
Foto: LWL/Hanna Neander


Die gezeigten Fotos stehen im Presseforum des Landschaftsverbandes zum Download bereit.



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