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Presse-Infos | Kultur

Mitteilung vom 28.11.13

Stadt Bielefeld übergibt seine historischen Filme an das LWL-Filmarchiv
Rund 7.000 Filme lagern bei optimalen Bedingungen in Münster

Bielefeld (lwl). Filmische Dokumente aus der Zeit, als die Bilder gerade erst laufen gelernt hatten, sind besonders selten und sehr empfindlich. Aber auch jüngeres filmisches Archivmaterial muss richtig gelagert werden, damit es auf Dauer erhalten bleibt. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) bietet den Kommunen im Film-, Bild- und Tonarchiv seines LWL-Medienzentrums für Westfalen optimale Bedingungen, um ihre Archivschätze kostenlos zu lagern. Diese Möglichkeit nutzt jetzt auch die Stadt Bielefeld. Sie übergibt den gesamten Filmbestand ihres Archives, zu dem auch einige private Sammlungen gehören, an das LWL-Medienzentrum für Westfalen. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung haben LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale und Dr. Udo Witthaus, Kulturdezernent der Stadt Bielefeld, am Mittwoch (27.11.) in Bielefeld unterzeichnet.

"Das LWL-Filmarchiv hat als landeskundliches Filmarchiv bundesweit Modellcharakter. Hier lagern mitt-lerweile rund 7.000 Filme oder Filmteile, die aus kommunalen und Verbandsarchiven, von Heimatvereinen und Privatpersonen aus ganz Westfalen-Lippe stammen", erklärte Rüschoff-Thale.

Die Kooperationsvereinbarung beinhaltet nicht nur eine optimal klimatisierte Lagerung bei zwölf Grad Celsius und 40 Prozent Luftfeuchte, die Filme werden zudem digitalisiert, erschlossen und in der LWL-Filmdatenbank recherchierbar gemacht. So stehen die Filminhalte dann nicht mehr nur in Bielefeld zur Verfügung, die Originalfilme bleiben erhalten. "Mehr können wir kaum verlangen: optimale Magazinbedingungen und eine Arbeitskopie für unseren Hausgebrauch. Außerdem können bald bislang noch nicht gesichtete Filmdokumente identifiziert und interpretiert werden", freut sich Dr. Jochen Rath, Leiter des Stadtarchivs Bielefeld.

Das Angebot, historische Filme kostenlos einzulagern, stößt mittlerweile auf so große Resonanz, dass der LWL 2011 sein klimatisiertes Magazin auf 120 Quadratmeter erweitert hat. "Wir bekommen in jedem Jahr einige hundert neue Filme. So haben wir beispielsweise den mehr als 200 Filme umfassenden Bestand des Filmarchivs der Stadt Gelsenkirchen aufgenommen. Weitere Anfragen von anderen Stadt- und Kreisarchiven liegen uns schon vor", sagte Dr. Volker Jakob, Leiter des LWL-Bild-, Film- und Tonarchivs.

Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
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Der LWL im Überblick:
Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 17.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.



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LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale und Dr. Udo Witthaus, Kulturdezernent der Stadt Bielefeld, haben die Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Mit ihnen freuten sich Dr. Jochen Rath, L

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Im LWL-Archiv können die historischen Filme unter optimalen Bedingungen gelagert werden.
Foto: LWL/Sagurna


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