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Mitteilung vom 11.11.13

Presse-Infos | Kultur

"Die Zeche Nachtigall - Schrottplatz, Ruine, Denkmal"

Teil der Daueraustellung im LWL-Industriemuseum wieder zu sehen

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Witten (lwl). Ab dieser Woche ist die Ausstellung "Die Zeche Nachtigall - Schrottplatz, Ruine Denkmal" im Wittener Industriemuseum des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) wieder zugänglich. "In den letzten sechs Jahren fanden bei uns regelmäßig Sonderausstellungen statt. Daher war dieser Teil der Dauerausstellung lange nicht zu sehen", so LWL-Museumsleiter Michael Peters.

Fotos erzählen vom Verfall der Gebäude und vom Zustand des Geländes nach der Schließung der Ziegelei Dünkelberg. Der Betrieb hatte das Areal nach Stilllegung der Zeche Nachtigall 1892 übernommen. In den 1960er Jahren nutzte unter anderem ein Schrotthandel den ehemaligen Zechenstandort, bevor die Stadt die Gebäude als Denkmäler des Bergbaus unter Schutz stellte. 1979 übernahm der LWL die Anlage in das neu gegründete Westfälische Industriemuseum und begann mit der Restaurierung. Besonders eindrucksvoll sind Fotos aus der Zeit um 1970 der zu Ruinen verfallenen Bruchsteingebäude.

Rund vier Monate sind die Fotos im ehemaligen Werkstattgebäude der Zeche Nachtigall zu sehen. Dann muss die Präsentation der nächsten Sonderausstellung weichen. Die eröffnet am 6. April 2014 unter dem Titel "Vorstoß ins Ungewisse - 300 Jahre Bergbau im Hettberg" und ist Teil des Themenjahres "Unterwelten" mit Ausstellungen an allen acht Standorten des LWL-Industriemuseums.

Besucher der Ausstellung zahlen den normalen Museumseintritt: Erwachsene: 3 Euro, Kinder: 1,50 Euro, Familienkarte: 7,50 Euro.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235 und Katharina Hennig, LWL-Industriemuseum Zeche Nachtigall, Telefon: 02302 93664-20.
presse@lwl.org



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Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur
Nachtigallstr. 35
58452 Witten
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