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Mitteilung vom 17.04.13

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LWL-Politik gegen Kürzungen in der Denkmalpflege

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Petershagen (lwl). Alle Kulturpolitiker im Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) haben die Landesregierung gebeten, die geplanten Kürzungen in der Bau- und Bodendenkmalpflege zu überdenken. "Mit großer Sorge betrachtet der Kulturausschuss diese überproportionalen Kürzungen", so der Ausschussvorsitzende Dieter Gebhard (Gelsenkirchen) auf der Sitzung am Mittwoch (17.4.) in Petershagen (Kreis Minden-Lübbecke).

In kaum einem Bereich kommt Sparen so teuer wie in der Denkmalpflege, heißt es in einer einstimmig beschlossenen Resolution. Heute unterlassener Bauunterhalt führe in einigen Jahren zu sehr viel umfangreicheren und teureren Instandsetzungsmaßnahmen. Wertvolle Funde in der Archäologie könnten nicht mehr dokumentiert und restauriert werden.

"Denkmalpflege ist laut NRW-Verfassung eine öffentliche Aufgabe. Wir unterstützen daher die Initiativen des Westfälischen und des Lippischen Heimatbundes sowie des Rheinischen Vereins für Denkmalpflege und Landschaftsschutz, die sich für eine Beibehaltung der Landesförderung in angemessener Höhe einsetzen", so der Wortlaut der Resolution.



Pressekontakt:
Frank Tafertshofer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org




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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 17.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 116 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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