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Mitteilung vom 05.04.06

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Der LWL verleiht seinen Förderpreis an die Literaturwissenschaftlerin Iris Hermann aus Bielefeld

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Petershagen/Bielefeld (lwl). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) vergibt seinen mit 3.100 Euro dotierten Förderpreis für westfälische Landesforschung in diesem Jahr an Dr. Iris Hermann aus Bielefeld. Das hat der LWL-Kulturausschuss am Mittwoch (05.04) in Petershagen (Kreis Minden-Lübbecke) beschlossen.

"Dr. Iris Hermann hat mit ihren Forschungen über Else-Laske-Schüler und Peter Hille der westfälischen Literaturforschung wichtige Impulse verliehen. Sie engagiert sich neben ihrer Mitarbeit an der Universität Bielefeld im Arbeitsteam der Peter-Hille-Ausgabe", heißt es in der Begründung des Rates für westfälische Landeskunde.

Hermann wurde 1962 in Bonn-Beul geboren. Sie studierte in Bonn, Recife (Brasilien) und Bielefeld Deutsch und Geschichte. Für ihre 1996 erschienene Dissertation "Raum - Körper - Schrift. Mythopoetische Verfahrensweisen in der Prosa Else Lasker-Schülers" wurde sie mit dem Dissertationspreis der Westfälisch-Lippischen Universitätsgesellschaft ausgezeichnet.

"Durch die Vergabe des LWL-Förderpreises ist gewährleistet, dass Dr. Iris Hermann ihre Hille-Forschung weiterverfolgen kann. Die westfälische Landesforschung profitiert davon auch über die Hille-Forschung hinaus, da Hille für die literarische Landschaft Westfalens um 1900 eine Art Schnittstellen- und Schlüsselfunktion innehat", so der Rat für westfälische Landeskunde.

Der Förderpreis, den der LWL jährlich vergibt, (bisher Arbeitsstipendium genannt) ist für Personen gedacht, die nicht an einer Universität tätig sind und in ihrer Freizeit Landesforschung betreiben oder die ehrenamtliche Forschung besonders fördern. Es soll diejenigen unterstützen, die meist ohne den ideellen und finanziellen Rückhalt einer großen Universität wesentliche Arbeitsergebnisse erbringen.

Die Preisverleihung findet am 24. November im Erbdrostenhof in Münster statt.



Pressekontakt:
Markus Fischer, Tel. 0251 591-235
presse@lwl.org




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