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Mitteilung vom 08.02.01

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Theo Bönemann erhält Arbeitsstipendium des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe für seine Erforschun

Bewertung:

Der Mendener Gymnasiallehrer Dr. Theo Bönemann erhält in diesem Jahr das mit 6000 Mark dotierte Arbeitsstipendium des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL) für westfälische Landesforschung. Das hat der LWL-Kulturausschuss am 7. Februar beschlossen. Der 1949 in Werl geborene Lehrer erhält das Stipendium aufgrund seiner besonderen Verdienste um die westfälische Landeskunde.

Seine Dissertation "Stadt und Land im Wandel. Bauen, Wohnen und Wirtschaften im 18. und 19. Jahrhundert in Menden und Lendringsen" hat die Philosophische Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster mit "sehr gut" bewertet. Im ersten Teil seiner Arbeit hat Bönemann mit immensem Aufwand komplexe Datensätze zum Grundbesitz der Haus- und Hofstätten verwendet. So zeichnet er ein sehr detailliertes Bild der wirtschaftlichen und sozialen Facetten von Menden und Lendringsen. Im zweiten Teil dokumentiert Bönemann, wie sich die Siedlungslandschaft änderte. Außerdem zeigt er Veränderungen im gesellschaftlichen Bereich auf: aus Handwerkern mit agrarischer Nebentätigkeit wurden Industriearbeiter.

"Insgesamt hat Dr. Theo Bönemann eine sehr fundierte Arbeit vorgelegt, die weitreichende neue Erkenntnisse zur Entwicklung der Siedlungsstrukturen im ländlichen Raum des Hönnetals vermittelt hat", urteilte der Rat für Westfälische Landeskunde, der Bönemann für das Arbeitsstipendium vorschlug.

Das Arbeitsstipendium, das der LWL jährlich vergibt, ist für Personen gedacht, die nicht an einer Universität tätig sind und in ihrer Freizeit Landesforschung betreiben. Es soll diejenigen unterstützen, die meist ohne den ideellen und finanziellen Rückhalt eines Institutes wesentliche Arbeitsergebnisse erbringen.

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