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Mitteilung vom 06.03.15

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Der LWL verleiht seinen Förderpreis an Peter Wittkampf aus Telgte

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Münster/Telgte (lwl). Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) vergibt seinen mit 3.100 Euro dotierten Förderpreis für westfälische Landeskunde in diesem Jahr an Peter Wittkampf aus Telgte (Kreis Warendorf). Das hat der LWL-Kulturausschuss beschlossen. Die Auszeichnung für seine Arbeiten zum landeskundlichen Schwerpunkt Westfalen wird Peter Wittkampf am 27. April im LWL-Landeshaus in Münster von LWL-Kulturdezernentin Dr. Barbara Rüschoff-Thale übergeben.

"Der Vorstand der Geographischen Kommission für Westfalen hat Peter Wittkampf schon seit Jahren den Titel "Fachdidaktischer Berater des Vorstandes" übertragen und ist sehr stolz, mit ihm eine so kompetente, engagierte und kollegiale Persönlichkeit in ihren Reihen zu haben", heißt es in der Begründung des Rates für westfälische Landeskunde. "Er bündelt seine großen pädagogischen und fachdidaktischen Kompetenzen mit seinem landeskundlichen Schwerpunkt Westfalen und spiegelt damit auch herausragende Aufgabenziele der geographischen Kommission wider. Diese liegen in der landeskundlichen Erforschung Westfalens und in der kompetenten und verständlichen Vermittlung der Ergebnisse in Schule und Öffentlichkeit", so der Rat weiter.

Der 1948 in Anholt (Kreis Borken) geborene Wittkampf studierte von 1968 bis 1972 Germanistik, Geographie und Volkskunde an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2011 war er Lehrer für Deutsch und Erdkunde, zuletzt am Gymnasium Paulinum in Münster. Seit 1980 war er zudem Fachberater für das Fach Erdkunde bei der Bezirksregierung Münster.

Im Jahr 2006 wurde Wittkampf Mitglied der Geographischen Kommission für Westfalen und hat sich seitdem intensiv mit der landeskundlichen Forschung und ihrer Vermittlung beschäftigt. "In zahlreichen Projekten, Beiträgen und Auftragsarbeiten hat er Beispiele aus Westfalen so strukturiert und aufbereitet, dass dadurch ihre praktische Anwendung im Geographieunterricht an westfälischen Schulen deutlich erleichtert und gesteigert wurde. Das ist wichtig, um den Schülern den eigenen Lebensraum besser begreiflich und durchdringbar zu machen", so der Vorsitzende der Geographischen Kommission für Westfalen, Prof. Dr. Karl-Heinz Otto.

Die Buchreihe "Westfalen Regional" hat Wittkampf durch didaktische und geographische Beiträge maßgeblich mitgestaltet. Er ist Mitherausgeber des zweiten Bandes der Reihe. Für das Projekt "http://www.westfalen-regional.de"; hat er rund 40 Beiträge geschrieben und größtenteils mit fachdidaktischen Hinweisen sowie Aufgaben- und Lösungsvorschlägen versehen. Außerdem ordnete er sowohl die gedruckten Bände als auch über 250 Einzelbeiträge anderer Autoren in die nordrhein-westfälischen Lehrpläne für Geographie ein und gab damit den Lehrenden Anhaltspunkte zur Verwendung bestimmter Beispielthemen aus Westfalen im Geographieunterricht.

Hintergrund
Der LWL vergibt seinen Förderpreis jährlich an ehrenamtlich engagierte Personen, die einen wichtigen wissenschaftlichen Beitrag zur westfälischen Landeskunde geleistet haben. Er soll diejenigen unterstützen, die meist ohne den ideellen und finanziellen Rückhalt einer großen Universität in ihrer Freizeit wesentliche Arbeitsergebnisse erbringen.



Pressekontakt:
Markus Fischer, LWL-Pressestelle, Telefon: 0251 591-235
presse@lwl.org



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Heisenbergstraße 2
48149 Münster
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Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) arbeitet als Kommunalverband mit mehr als 18.000 Beschäftigten für die 8,3 Millionen Menschen in der Region. Der LWL betreibt 35 Förderschulen, 21 Krankenhäuser, 18 Museen sowie zwei Besucherzentren und ist einer der größten deutschen Hilfezahler für Menschen mit Behinderung. Er erfüllt damit Aufgaben im sozialen Bereich, in der Behinderten- und Jugendhilfe, in der Psychiatrie und in der Kultur, die sinnvollerweise westfalenweit wahrgenommen werden. Ebenso engagiert er sich für eine inklusive Gesellschaft in allen Lebensbereichen. Die neun kreisfreien Städte und 18 Kreise in Westfalen-Lippe sind die Mitglieder des LWL. Sie tragen und finanzieren den Landschaftsverband, dessen Aufgaben ein Parlament mit 125 Mitgliedern aus den westfälischen Kommunen gestaltet.


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