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Von Ölpern, Olpern und Büterlingen

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Art.Nr. D 182

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Von Ölpern, Olpern und Büterlingen

Olpe in historischen Filmen der 1930er bis 1950er Jahre

Dieser Artikel ist ab dem 23.11.2017 erhältlich.

DVD mit Begleitheft, 2017 (D 182)
Film 40 Min., Schwarz-Weiß und Farbe
plus sechs historische, z.T. bearbeitete und gekürzte Filme, zus. ca. 2 Stunden

PDF-Version des Begleitheftes

Der Filmbestand aus dem Stadtarchiv Olpe, der inzwischen im Filmarchiv des LWL-Medienzentrums seinen Platz gefunden hat, ist ein wichtiger Bestandteil des historischen Gedächtnisses der Stadt. Es liegt eine Fülle von Filmmaterial aus unterschiedlichsten Quellen vor. Die Aufnahmen stammen aus alten Stadtfilmen und Eigendarstellungen lokaler Unternehmen, aus der offiziellen Kriegsberichterstattung des U.S. Militärs bis hin zu Familienaufnahmen aus privaten Nachlässen. Thematisch unvollständig, mit variierenden Bildqualitäten, zeigen die Aufnahmen nur einen kleinen Teil der Olper Geschichte – kleine Ausschnitte aus einer viel größeren Wirklichkeit. Dennoch sind es spannende Dokumente einer längst vergangenen Zeit.

Der Film von Michael Kupczyk beleuchtet auf Basis historischer Filmdokumente den Zeitraum von Mitte der 1930er bis zum Ende der 1950er Jahre. Begleitet wird die filmische Zeitreise von Menschen, die diese Zeit als Kinder und Jugendliche in Olpe erlebt haben. Sie erzählen vor der Kamera von ihren ganz persönlichen Erlebnissen in der sauerländischen Kreisstadt, deren Einwohner Ölper, Olper und Büterlinge genannt werden. Die in der Stadt Geborenen heißen Olper, Zugezogene heißen Büterlinge. Wer mindestens in der zweiten Generation in Olpe lebt, darf sich Ölper nennen.

In den 1930er Jahren ist Olpe mit seinen etwa 10.000 Einwohnern noch eine ländlich geprägte Stadt. Doch die Filmaufnahmen zeigen, dass die Gießereien und metallverarbeitenden Betriebe wichtige Arbeitgeber sind. Kupczyk nimmt das Gewerbe und die Wirtschaft in den Blick, den Einfluss des NS-Regimes, das in der damaligen Zeit auch in Olpe fest im Sattel sitzt, sowie die tiefen Einschnitte und die Auswirkungen des Zweiten Weltkriegs. Aber natürlich wird in Olpe auch gefeiert. So erlebt der Karneval in den 1930er Jahren eine – wenn auch nur kurze – Blütezeit, während der Schützenverein und das jährliche Schützenfest über die Jahrzehnte hinweg ihre ungebrochene Anziehungskraft für Jung und Alt behalten. Der 40-minütige Film schließt mit Aufnahmen aus den 1950er Jahren, in denen in die Infrastruktur investiert wird, die Wirtschaft floriert und die Stadt auf steigenden Wohlstand schauen kann.

Neben dem Hauptfilm sind fünf historische Filme auf der DVD enthalten. Zudem bietet eine Gegenüberstellung von historischen und aktuellen Filmaufnahmen einen interessanten Damals-Heute-Vergleich.

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