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Das Folkwang-Projekt

9.899967

9,90 EUR

Art.Nr. DL-D177-500480

Das Folkwang-Projekt

Der Hagener Museumsgründer Karl Ernst Osthaus

Videodatei im mp4-Format, 2017
Film ca. 70 Min., Farbe, deutsch und englisch
Auflösung: 756 x 567 (Standard)
Video-Format: 16:9
Dateigröße: 1103 MB

 

PDF-Version des Begleitheftes

 

Das Hagener Kunstmuseum trägt den Namen eines Mannes, dessen Engagement untrennbar mit seiner Heimatstadt verbunden ist: Karl Ernst Osthaus. Der Industriellenerbe eröffnete 1902 das weltweit erste Museum für zeitgenössische Kunst – das Folkwang-Museum. Osthaus‘ Sammlungstätigkeit, seine Bauprojekte und kulturellen Aktivitäten gingen später als „Hagener Impuls“ in die Kunstgeschichte ein. Doch über den Menschen Karl Ernst Osthaus selbst und seine vielfältigen Aktivitäten wissen die meisten Menschen nur wenig.

Durch das Erbe seiner Großeltern sah sich Osthaus in der Lage, eigene kulturelle Ideen zu verwirklichen. Nicht nur mit der Gründung des Folkwang Museums, sondern auch mit verschiedenen Bauprojekten nahm er Einfluss auf seine Heimatstadt Hagen. Besonders fruchtbar war die Zusammenarbeit mit dem belgischen Architekten Henry van de Velde. Der Erste Weltkrieg markierte eine Zäsur in Osthaus‘ Schaffungsprozess und machte viele Ideen und Projekte zunichte. 1921 starb er mit nur 46 Jahren infolge einer Tuberkulose, an der er als Soldat erkrankt war.

Der Film von Harald Sontowski gibt einen Einblick in die Familiengeschichte des Karl Ernst Osthaus, seine vielseitigen Interessen und seine breite Sammlungstätigkeit, aber auch seine innere Zerrissenheit. Zunächst Nationalist und Monarchist, bekannte sich Osthaus nach dem Ersten Weltkrieg zu kommunistischen Ideen und war Zeit seines Lebens stark durch die pädagogische Lebensreformbewegung geprägt. Er selbst kommt in Zitaten immer wieder zu Wort. Expertinnen und Fachleute stellen ihn in den historischen Kontext und verdeutlichen seinen Einfluss auf Kunstschaffende, die Stadt Hagen und die moderne Kunst selbst.

Die Dokumentation entstand in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Hagen. Nicht nur das Osthaus Museum Hagen und andere städtische Einrichtungen trugen zum Gelingen des Projekts bei, auch viele Hagener Bürger verfolgten die Dreharbeiten mit Interesse und unterstützten die Filmarbeiten. Auch wenn Osthaus und seine Aktivitäten zu Lebzeiten nicht unumstritten waren, so wird ihm heute allseitige Anerkennung zuteil. Zurecht: Der Kunst- und Kultur-Visionär Karl Ernst Osthaus war in seinem Kunst- und Gestaltungsverständnis nicht provinziell engstirnig, sondern Europäer und Weltbürger.

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