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Weggegangen, angekommen, geblieben... und dann?

9.899967

9,90 EUR

Art.Nr. DL-D130-500365

Weggegangen, angekommen, geblieben... und dann?

Ein Film über Migrationserfahrungen

Videodatei im mp4-Format, 2008
Film, ca. 40 Min.
Auflösung: 1024 x 576 (Standard)
Video-Format: 16:9
Dateigröße: 586 MB

PDF-Version des Begleithefts

Migration umfasst viele Geschichten. Als historische Phänomene haben "Migration" und "Integration" Europa, Deutschland und besonders die Regionen Rheinland und Westfalen stark geprägt. Im Laufe der Zeit setzten sich Menschen immer wieder in Bewegung, um an einem anderen Ort bessere Chancen, neue Lebensperspektiven, individuelles Glück oder Schutz zu suchen. Sie sahen sich in einem fremden Land mit einer fremden Sprache, unbekannten Lebensumständen und einer anderen Kultur konfrontiert. Ein fünfminütiger Vorspann führt im Film in das Thema "Migration" ein und umreißt den historischen Verlauf der Wanderungsbewegungen in Deutschland allgemein und in Westfalen im Besonderen. Im Vordergrund stehen dabei die Fragen, welche Gründe für das Verlassen des Herkunftslandes in der Vergangenheit ausschlaggebend waren und welche Erwartungen an das Zielland gestellt wurden. Der kurze Überblick verdeutlicht, dass die Motive der Weggehenden und Ankommenden vielfältig waren und sie als Arbeitswanderer, Kriegsvertriebene oder als politische Flüchtlinge ihre Heimat hinter sich lassen mussten.

Für mehr als jeden fünften Einwohner Nordrhein-Westfalens ist Migration heute Teil der eigenen oder familiären Identität. Aus welchen Gründen verlassen Menschen heute ihre Heimat? Sind es vielleicht sogar die gleichen Gründe wie in der Vergangenheit? Aus erlebter Geschichte werden im Hauptteil des Films erzählte Geschichten: neun Menschen aus unterschiedlichen Generationen und Ländern schildern darin ihre eigenen Migrationserfahrungen. So erzählt beispielsweise die Tochter eines anatolischen Schafhirten, deren Vater als Gastarbeiter nach Deutschland gekommen ist, um seiner Familie ein besseres Leben zu ermöglichen, von ihrem Leben "in zwei Welten". Aber auch Menschen, die aus politischen Gründen oder wegen der besseren Ausbildungsmöglichkeiten nach Deutschland zogen, kommen zu Wort. Der Hauptteil gliedert sich nach den Stichworten des Filmtitels und stellt Antworten und Aussagen der interviewten Personen zu Themen wie Fremdheit, Heimat und Vorurteile zusammen. Vor allem diese persönlichen Schilderungen bilden eine spannende Basis für eine aktuelle Auseinandersetzung mit dem Thema.

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