Logo LWL
Für die Menschen. Für Westfalen-Lippe
Wir unternehmen Gutes

In den Spuren Vater Bodelschwinghs

9.899967

9,90 EUR

Art.Nr. DL-D128-500366

In den Spuren Vater Bodelschwinghs

Ein Film der diakonischen Einrichtung Bethel aus dem Jahr 1931

Videodatei im mp4-Format, 2008
Film, ca. 80 Min.
Auflösung: 768 x 576 (Standard)
Video-Format: 4:3
Dateigröße: 1,21 GB

PDF-Version des Begleithefts

"Komm und sieh!" – Dieser Aufforderung der v. Bodelschwinghschen Anstalten in Bielefeld-Bethel kamen bereits zur Zeit der Weimarer Republik viele Tausend Zuschauer nach. Seit 1922 nutzte die größte diakonische Einrichtung Europas die Massenwirksamkeit des noch jungen Mediums und produzierte Werbefilme in eigener Sache.

Waren die ersten Produktionen noch Kurzfilme mit dokumentarischem Charakter, so entstand 1931 erstmals ein Spielfilm. Produktion und Regie lagen in den Händen der renommierten Filmemacherin Gertrud David. Anhand der Hauptperson des jungen Theologen Karl Hilting, der nach Bethel geht, um dort „praktisches Christentum“ zu leben, porträtiert der Film mit dem Titel „In den Spuren Vater Bodelschwinghs“ anschaulich die Einrichtungen, das Leben, den Alltag und die christlichen Werte der Bethelschen Anstalten.

Mehr als 5.000 Menschen mit einer chronischen Krankheit, einer Behinderung oder in einer sozialen Notlage lebten 1930 auf dem großen Anstaltsareal am Rande der Stadt Bielefeld und in drei Zweiganstalten. Innerhalb einer kurzen, aber dynamischen Phase hatten sich die v. Bodelschwinghschen Anstalten in den Bereichen Medizin, Psychiatrie und Pädagogik zu einer nach zeitgenössischen Maßstäben hochmodernen diakonischen Einrichtung entwickelt. Voller Stolz präsentierte man diese nun 1931 – zum 100. Geburtstag des Namenspatrons, Friedrich v. Bodelschwinghs d. Ä. – dem protestantischen Publikum. Die Resonanz war groß; der Streifen erzielte einen außerordentlichen Werbeerfolg.

In Zusammenarbeit mit dem Hauptarchiv der v. Bodelschwinghschen Anstalten hat das LWL-Medienzentrum für Westfalen das Filmdokument neu ediert. Unter Verwen-dung der originalen Zwischentitel wurde der 80-minütige Film mit einem Kommentar versehen, stellenweise mit Musik unterlegt, um einen einführenden Vorspann ergänzt und in Kapitel gegliedert.

Der so entstandene Film eignet sich gleichermaßen für die schulische wie die außerschulische Bildungsarbeit. Als Spiegel seiner Zeit gibt der Film Aufschluss über die Außendarstellung der v. Bodelschwinghschen Anstalten in der Öffentlichkeit und über die Geschichte der protestantischen Wohlfahrtspflege insgesamt. Darüber hinaus vermittelt er auch Antworten auf generelle sozial- und mentalitätshistorische Fragestellungen. Für den Geschichts- und Religionsunterricht, aber auch für sozialpädagogische und -pflegerische Aus- und Fortbildungszwecke bietet der Film vielfältige Anknüpfungsmöglichkeiten. Ein umfangreiches Begleitheft vermittelt Hintergrundinformationen zur Geschichte der v. Bodelschwinghschen Anstalten sowie zur Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte des Films.

Kunden kauften auch

Ihr Warenkorb

  • Ihr Warenkorb ist derzeit leer.

Warenkorb leer


Warenkorb ansehen