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He hätt de Katte in’n Düüstern kniëpen

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Art.Nr. T-CD-013-500190

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He hätt de Katte in’n Düüstern kniëpen

Plattdeutsche Sprichwörter aus Westfalen – hochdeutsch erklärt
Audio-CD mit Begleitheft, 2013 (T-CD-013)
75 Tracks, ca. 79 Min.

PDF-Version des Begleithefts

Niederdeutsche Sprichwörter und Redensarten geben spannende Einblicke in das traditionelle Welt- und Kulturwissen der Westfalen. Im Plattdeutschen werden mit solchen "vorgefertigten" sprachlichen Bausteinen ganz andere Inhalte aufgegriffen, als in der Hochsprache. Außerdem sind die bildlichen Bereiche, aus denen die Sprichwörter und Redensarten schöpfen, von der heimischen Landwirtschaft und von regionalen kulturellen Praktiken bestimmt.

In den 1960er und 1970er Jahren ist das Westfälische Sprichwortarchiv aufgebaut worden. Seine Wurzeln liegen in der Sammeltätigkeit des Archivs für westfälische Volkskunde der Volkskundlichen Kommission für Westfalen. Kompetente Gewährspersonen haben den örtlichen Sprichwortbestand notiert und auf diese Weise ca. 30.000 Belege aus allen Regionen Westfalens zusammengetragen. Seit 1972 gehört das Westfälische Sprichwortarchiv zur neu gegründeten Kommission für Mundart- und Namenforschung des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe (LWL). Es wird betreut von Dr. Irmgard Simon.

Die Belege des Sprichwortarchivs lassen sich den drei Kategorien Sprichwort, Redensart und Sagwort zuordnen. Ein Sprichwort ist ein festgefügter, in sich abgeschlossener "Mikrotext", wie z. B. „Up’n schwatten Rock süht man jede Stöffken“ (Track 31). Auch eine Redensart oder idiomatische Wendung ist aus mehreren Bestandteilen zusammengesetzt, die in ihrer Summe noch nicht die Gesamtbedeutung verraten. Im Unterschied zum Sprichwort lässt sich die Redensart jedoch dem jeweiligen Kontext anpassen, wie beispielsweise „Du häss wuol graute Baunen giätten!“ (Track 49); man kann auch sagen "Mien Süster hätt graute Baunen giätten". Bei einem Sagwort wird ein Sprichwort oder eine Redensart in einen überraschenden, komischen Kontext eingeordnet. Dadurch entsteht ein ironischer Gegensatz, wie etwa bei dem folgenden Beispiel: "Ick will de Sake maol up’m Grund gaohn, sach de Kährl, un dao drank he de ganse Pulle ut" (Track 66).

Dr. Irmgard Simon und Prof. Dr. Hans Taubken haben 75 Sprichwörter, Redensarten und Sagwörter aus dem Westfälischen Sprichwortarchiv ausgewählt und anschaulich erläutert. Das Ergebnis sind nicht nur informative, sondern auch unterhaltsame Kommentare, die ein kleines Panorama westfälischer Lebensweisheiten darstellen. Für die vorliegende CD wurden die Texte gesprochen von Elisabeth Georges (Niederdeutsche Bühne am Theater Münster) und Elmar Schilling (Augustin Wibbelt-Gesellschaft, Münster). Ein besonderer Dank gilt Georg Bühren, der einen Teil der Aufnahmen durchgeführt hat. Die CD ist eine Koproduktion der Kommission für Mundart- und Namenforschung Westfalens und des LWL-Medienzentrums für Westfalen.


 

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