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Making of – AufRuhr 1225.

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Art.Nr. D 142-500130

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Making of – AufRuhr 1225.

Eine Ausstellung entsteht

DVD, 2010 (D 142)
Ein Hauptfilm von ca. 37 Min. und 11 Filmclips von zusammen ca. 40 Min.
ROM-Teil mit Daten, Fakten, zweisprachigen Quellen, Ausstellungstexten
sowie 12 ausgesuchten Ausstellungstücken, die mit Foto und erläuterndem
Text vorgestellt werden.

Am 7. November 1225 war der Kölner Erzbischof Engelbert von Berg – einer der mächtigsten Männer des Heiligen Römischen Reiches – von Soest aus in Richtung Schwelm unterwegs. Es dämmerte schon, als zahlreiche Angreifer dem Tross Engelberts in einem Hohlweg bei Gevelsberg auflauerten. Bis auf einen einzigen Getreuen flüchteten alle Begleiter des Erzbischofs beim ersten Anzeichen von Gefahr. Engelbert selbst wehrte sich heftig, wurde aber schwer verletzt und schließlich getötet.

Die Hintergründe für diese Bluttat sind bis heute ebenso unklar wie die Frage, ob es ein kaltblütiger Mord war oder doch nur ein Unfall beim Versuch, Engelbert gefangen zu nehmen. Dieser Kriminalfall aus dem Mittelalter hatte in der Folgezeit beträchtliche Auswirkungen auf die Entwicklung der Ruhrregion und darüber hinaus. 885 Jahre später war dieses Ereignis für das LWL-Museum für Archäologie Anlass, im Jahr 2010 eine große Ausstellung zu zeigen: "Ritter, Burgen und Intrigen, AufRuhr1225! Das Mittelalter an Rhein und Ruhr“. Die historischen Fakten, Daten und Quellen finden sich im ROM-Teil der DVD.

Der Film-Teil hat einen anderen, ungewöhnlichen Ansatz: Er möchte vermitteln, wie sich das entwickelt hat, was der Zuschauer in der Ausstellung zu sehen bekommt. Von der aller ersten Idee bis zur Eröffnung der Ausstellung porträtieren der Hauptfilm und die Filmclips, wie dieses Großprojekt entstanden ist. Der Zuschauer erfährt, wer alles an dieser Schau mitgearbeitet hat: vom Museumsdirektor, Wissenschaftler, Archäologen, Restaurator bis hin zum Medienspezialisten. Über 40 Fachleute aus unterschiedlichsten Berufsgruppen haben etwas Einzigartiges geschaffen. Die Kamera zeigt, was ansonsten nicht zu sehen ist: einen Blick hinter die Kulissen, in die Werkstätten, auf die Baustelle der Motte während des Entstehungsprozesses. Auch wenn der Film keine "Bastelanleitung" für Ausstellungen liefert, vermittelt er exemplarisch das Zusammenwirken sehr unterschiedlicher Berufsbilder bei der Schaffung eines kulturellen Großereignisses.

Wer einzelne Aspekte separat und vertiefend betrachten möchte, findet die Themen des Hauptfilmes in den Filmclips wieder.

Eine gemeinsame Produktion des LWL-Medienzentrums für Westfalen und des LWL-Archäologiemuseums

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