Fortbildungen online

Männlichkeiten und Sucht

Praxis der geschlechtssensiblen Arbeit mit suchtkranken Männern


Das Datum dieser Veranstaltung liegt in der Vergangenheit

Datum:
08.04.-10.04.19

Arbeitsbereich:
Beratung und Prävention

Ziele / Inhalt:
Bisher wurde das Thema "Männlichkeiten und Sucht" im Kontext der Suchthilfe vergleichsweise wenig beachtet, dabei tritt Alkohol- und Drogenabhängigkeit verstärkt bei Männern auf. Demgegenüber sind in Beratungsstellen und Fachkliniken überwiegend weibliche Fachkräfte beschäftigt. Nach wie vor stehen dadurch für bestimmte Gesprächsinhalte in den meisten Suchthilfeeinrichtungen keine männlichen Mitarbeiter zur Verfügung, die sich bereits mit geschlechtssensiblen Aspekten der Suchtmittelabhängigkeit beschäftigt haben.
Männliche Substanzabhängigkeit steht häufig in engem Zusammenhang zu traditioneller Männlichkeit und kann zum Beispiel der Affektregulation dienen. Viele männliche Lebensbereiche werden durch eine Sucht beeinträchtigt. Deshalb werden z.B. Themen wie Gesundheit, Vaterbeziehung, Sexualität und Arbeit im Handbuch "Männlichkeiten und Sucht" berücksichtigt. Das aktualisierte Handbuch (2017) wurde bereits 2014 positiv evaluiert und bildet nun die Grundlage für diese Fortbildung. Darin wird kein neues Männerbild, sondern Anregungen zur Überwindung einer einengenden und auf der Unterdrückung von Gefühlen basierenden Männlichkeit vermittelt. Diese Fortbildung wurde speziell für im Suchtbereich tätige Männer konzipiert und soll die Teilnehmer dabei unterstützen, geschlechtsspezifische Suchtarbeit mit Männern in ihren Arbeitsalltag zu integrieren.

Ihr Nutzen:
Fortbildungsziele
Die Teilnehmer lernen das Handbuch "Männlichkeiten und Sucht" kennen und werden in der Anwendung der Module geschult. Die eigene Rolle als männlicher Berater/Therapeut wird reflektiert und mit dem Gelernten in Beziehung gesetzt. Die allgemeine Sensibilität für männerspezifische Suchtproblematiken wird gestärkt und es werden Impulse vermittelt, die eine Implementierung männerspezifischer Aspekte im Arbeitsalltag unterstützen.

Methoden:
Kurzvorträge, Lehrgespräche und (Klein-)Gruppenarbeit, aktivierende Methoden und Übungen

Stichwörter:
Sucht und Drogen      Geschlechtersensible Arbeit     

Teilnehmendenkreis:
Männliche Fachkräfte in der ambulanten, stationären und komplementären Suchthilfe

Referentin / Referent:
Dr. Arnulf Vosshagen, Psychologischer Psychotherapeut, Essen / Andreas Böggering, Dipplom Sozialarbieter, M.Sc. Suchthilfe/Suchttherapie, Isselburg

Ort:
Kardinal-Hengsbach-Haus, Dahler Höhe 29, 45239 Essen
Karte und Routenplaner

Teilnehmendenzahl:
12-18

Anmeldeschluss:
06.02.19
Die Veranstaltung ist nur inkl. Übernachtung buchbar. Anmeldungen werden nach Absprache auch nach Anmeldeschluss angenommen.

Kosten:
304,00 EUR Teilnahmeentgelt zzgl.
110,00 EUR Verpflegung ohne Übernachtung
251,00 EUR Verpflegung und Übernachtung Einzelzimmer

Leitung / Auskunft zu Inhalten:
Sandy Doll, 0251 591 5384

Auskunft zu Anmeldung und Organisation:
Susanne Kübel, Tel.: 0251 591-5383, E-Mail:



Keine Anmeldung mehr möglich.



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