Fortbildungen online

Fortbildungsreihe: Wir können die Kinder aus den Familien holen, aber nicht die Familien aus den Kindern


Datum:
20.05.-21.05.19
Modul 2: 11.09.-13.09.2019

Arbeitsbereich:
Erziehungshilfe und ASD

Ziele / Inhalt:
Systemisches Denken und Handeln ist zu verstehen als praktizierte Erkenntnistheorie und bietet eine gute Grundlage für die Arbeit mit Kindern und ihren Familien vor, während und nach einer Inobhutnahme, bzw. Fremdunterbringung.
Das Ziel dieser 2-teiligen Fortbildung ist das Kennenlernen systemtheoretischer und konstruktivistischer Denkansätze, das Kennenlernen und Einüben verschiedener Methoden, sowie die Entwicklung einer systemischen, ressourcen- und lösungsorientierten Haltung im Umgang mit den Themen:
- Trauma und Bindung
- Häusliche Gewalt, Vernachlässigung und Kindeswohlgefährdung
- Sexueller Missbrauch
- kollegiale Beratung

In dieser Fortbildung wird der Fokus der Beratung auf die vorhandenen Ressourcen der Familien gelegt, um sie nach einer akuten Krise besser unterstützen, beraten und begleiten zu können.
Mit einem Perspektivwechsel kann es gelingen, die Kompetenzen und Fähigkeiten der einzelnen Familienmitglieder und ihrer Netzwerke zu entdecken, zu würdigen und den Blick auf die Ausnahmen, die Erfolge und das Gelingende zu richten. Generierte Zuversicht ermöglicht Motivation, Kooperationsbereitschaft und konkrete, realistische Zielentwicklungen.

Es wird neben der Theorievermittlung an der eigenen Haltung und mit unterschiedlichen systemischen Methoden gearbeitet, die es den Teilnehmenden nach krisenhaften Situationen ermöglichen:
- Blickwinkel zu erweitern
- gute Lösungen zu finden,
- den Belastungsdruck zu reduzieren,
- Stolpersteine und Fallen zu entdecken,
- eigene Möglichkeiten und Grenzen anzuerkennen

Die Teilnehmenden erlernen eine systemische Technik der Kollegialen Beratung. In beiden Modulen wird diese Technik eingeübt. Die Teilnehmenden sind herzlich eingeladen, ihre aktuellen Fälle anonymisiert hierfür in den Kurs einzubringen.

Eine Anmeldung ist nur für die gesamte Kursreihe möglich.

Stichwörter:
Konflikt und Deeskalation      Erzieherische Hilfen      ASD     Kinderschutz     

Teilnehmendenkreis:
Fachkräfte aus Allgemeinen Sozialen Diensten, Jugendamt, Einrichtungen und Dienste der ambulanten und stationären Erziehungshilfe, freie Träger

Referentin / Referent:
Anke Lingnau-Carduck, Supervisorin IFS, Köln / Klaus-Peter Langner, Fachleiter für Kindertageseinrichtungen und Jugendarbeit, Supervisor (EAG), Jugendamt Schwerte / Stefanie Schneider, Dipl.-Pädadogin, LWL-Bildungszentrum Jugendhof Vlotho

Ort:
LWL-Bildungszentrum Jugendhof Vlotho, Oeynhausener Str. 1, 32602 Vlotho, Tel.: 05733 923-0
Karte und Routenplaner

Teilnehmendenzahl:
16

Anmeldeschluss:
08.04.19

Kosten:
500,00 EUR Teilnahmeentgelt zzgl.
175,50 EUR Verpflegung ohne Übernachtung
301,50 EUR Verpflegung und Übernachtung Einzelzimmer
256,50 EUR Verpflegung und Übernachtung Doppelzimmer

Leitung / Auskunft zu Inhalten:
Stefanie Schneider, 05733 923-302

Auskunft zu Anmeldung und Organisation:
Heidi Jurkewitz, Tel.: 05733 923-312, E-Mail:


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