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Autismus - differenziert betrachtet


Das Datum dieser Veranstaltung liegt in der Vergangenheit

Datum:
16.05.19

Arbeitsbereich:
Beratung und Prävention

Ziele / Inhalt:
Autismus hat wie wenige andere psychiatrische Begriffe in den letzten Jahren eine Wandlung und Erweiterung erfahren.
Einerseits zeigen sich "Autistische Verhaltensweisen" bei sehr verschiedenen Entwicklungsstörungen und psychischen Erkrankungen, sodass oft voreilig ein "Autismus" vermutet und diagnostiziert wird, obwohl es sich nur um autistoide Muster handelt bei ganz anderer Grundstörung.
Andererseits ist die Diagnose "Autismus" ausgeweitet worden und es wurde der Begriff der "Autismus-Spektrum-Störung (ASS)" geprägt. Mit dieser sind deutlich mehr Patienten zu erfassen, die schwere sozial-emotionale Beschränkungen im Sinne autistischer Muster aufweisen ohne eine andere Störung, Erkrankung oder Behinderung, die ebenfalls zu einer bedeutenden Einschränkung der "Teilhabe am sozialen Leben" führen.
Letztlich wird - nicht zuletzt auch angesichts der politisch schnell vorangetriebenen Inklusionsentwicklung an unseren Schulen - eine differenzierte Betrachtungsweise immer wichtiger.

Ihr Nutzen:
siehe Ziele und Inhalte

Methoden:
siehe Ziele und Inhalte

Stichwörter:
Bindung      Methoden und Techniken      Eltern      Erzieherische Hilfen     

Teilnehmendenkreis:
Mitarbeitende aus Tageseinrichtungen für Kinder, der Offenen Ganztagsgrundschule und Erzieher/innen aus dem Jugendhilfebereich

Referentin / Referent:
Dr. Jörn-Uwe Droemann, Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Soest

Ort:
LWL-Berufskolleg - Fachschulen Hamm, Heithofer Allee 64, 59071 Hamm, Tel.: 02381 893-8504/8505
Karte und Routenplaner

Teilnehmendenzahl:
20

Anmeldeschluss:
15.04.19

Kosten:
67,00 EUR Teilnahmeentgelt zzgl.

Leitung / Auskunft zu Inhalten:
Heinz-Joachim Büker

Auskunft zu Anmeldung und Organisation:
Nina Keßler, Tel.: 02381 893-8505, E-Mail:



Keine Anmeldung mehr möglich.



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