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Zertifikatskurs: FreD; Frühintervention bei erstauffälligen Drogenkonsumenten


Datum:
07.10.-11.10.19

Arbeitsbereich:
Beratung und Prävention

Ziele / Inhalt:
Jugendliche erreichen, die sonst der Beratungsstelle fern bleiben?
Jugendlichen eine Chance bieten, ihren Substanzkonsum zu reflektieren?
Das Erfolgsrezept von FreD: Früh eingreifen! Nicht wegschauen - gemeinsam handeln!

FreD arbeitet nach dem Ansatz der Kurzintervention (KI) und stützt sich in seinen Methoden auf die Motivierende Gesprächsführung (MI) sowie das Transtheoretische Modell (TTM). Grundhaltungen der Salutogenese und der Vermittlung von Risikokompetenz sowie rechtliche Informationen fließen ein. In dem europäischen Projekt FreD goes net wurde der ursprüngliche Ansatz, der insbesondere Cannabiskonsumenten erreichte, ausgeweitet auf Alkoholkonsum und einen erweiterten Zugang über Schulen und Ausbildungsbetriebe. Aktuell wurde das Projekt FreD-ATS für die Arbeit mit Konsument/innen von Stimulanzien beendet. Daraufhin wurde das FreD-Handbuch, welches die Grundlage dieses Zertifikatskurses bildet, vollständig überarbeitet.
Für die Umsetzung des FreD-Programms werden regionale Kooperations- und Netzwerkstrukturen benötigt.

Ausführliche Informationen hierzu finden sich auf der Projektwebsite: http://https://www.lwl-fred.de

Ihr Nutzen:
Die FreD-Trainer/innenschulung qualifiziert Teilnehmende dazu das Projekt vor Ort zu implementieren, das heißt 1. Kooperationspartner zu gewinnen, tragfähige Kooperationsstrukturen aufzubauen und somit Zugangswege zu riskant Suchtmittel konsumierenden Jugendlichen sicherzustellen sowie 2. die Kurse mit den jungen Menschen praktisch durchführen zu können; auf der Basis eines fundierten Grundwissens sowie erprobter Methoden zur Vermittlung der Kursinhalte.

Methoden:
Die Inhalte werden wie im FreD-Kurs interaktiv vermittelt, d. h. es gibt Wechsel zwischen kurzen Inputvorträgen, Diskussionen und Übungen in der Kleingruppe sowie im Plenum

Stichwörter:
Sucht und Drogen      Jugendsozialarbeit      Recht      Behandlung und Therapie      Gesprächsführung und Kommunikation     

Teilnehmendenkreis:
Fachkräfte der Suchthilfe/ -prävention, Jugendhilfe, erzieherischer Jugendschutz, Jugendgerichtshilfe etc.

Referentin / Referent:
Lioba Krüger-Rosenke, Dipl.-Sozialarbeiterin, Dipl.-Sozialpädagogin, Sucht- und Drogenberatung AWO Münsterland, Recklinghausen, Münster / Benjamin Gehlen, Staatsanwalt, Staatsanwaltschaft Trier, Betäubungsmitteldezernat, Trier / Dr. Janina Grothues, Psychologische Psychotherapeutin, Psychiatrische Klinik Lüneburg, Ambulanz Schwerpunkt Sucht, Reppenstedt

Kooperationspartner:
Johanniter-Akademie

Teilnehmendenzahl:
18

Anmeldeschluss:
12.08.19

Kosten:
352,00 EUR Teilnahmeentgelt zzgl.
109,00 EUR Verpflegung ohne Übernachtung
473,00 EUR Verpflegung und Übernachtung Einzelzimmer

Bemerkung:
825,00 Euro (inkl. Unterkunft/Verpflegung, Trainermanual)

Leitung / Auskunft zu Inhalten:
Barbara Harbecke, Tel.: 0251 591-5508

Auskunft zu Anmeldung und Organisation:
Susanne Kübel, Tel.: 0251 591-5383, E-Mail:


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