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Suchtprävention braucht eine Basis!

Suchtprävention in der stationären Jugendhilfe; was ist machbar, was ist praxisrelevant?


Datum:
23.09.19

Arbeitsbereich:
Beratung und Prävention

Ziele / Inhalt:
Jugendliche in stationären Jugendhilfeeinrichtungen zeigen riskanteres Konsumverhalten von legalen und illegalen Substanzen als andere Jugendliche. Somit stellen sie, auch aufgrund ihrer belasteten Biographien, eine Risikogruppe für eine spätere Suchtentwicklung dar. Zielgruppen- und settingspezifische Prävention ist notwendig und möglich.
Im Rahmen des Bundesmodellprojektes QuaSiE, Qualifizierte Suchtprävention in Einrichtungen der stationären Jugendhilfe, wurden im Zeitraum von 2016 bis 2018 praxisnah, praxisrelevant und interdisziplinär gangbare Wege und Strategien gestaltet, die Wirksamkeit zeigen. Sechs bundesweite Träger der Jugendhilfe stellten sich der Herausforderung gemeinsam mit der Koordinationsstelle Sucht des LWL zunächst verhältnispräventive/strukturelle Rahmungen zu entwickeln, um eine trägerinterne Basis für gelingende Suchtprävention zu schaffen.

Ihr Nutzen:
Im Seminar erhalten die Teilnehmenden im Theorie-Praxis-Mix einen praxisnahen Einblick in die Ergebnisse und Prozesse von QuaSiE.

Kenntnis theoretischer Grundlagen von Suchtprävention im Setting stationäre Jugendhilfe
Verständnis der notwendigen Prozesse zur Schaffung verhältnispräventiver Strukturen
Ermutigung, suchtpräventiv im Kontext der stationären Jugendhilfe tätig zu werden.

Methoden:
Impulsvorträge, Lehrgespräche im Plenum, praktische Methoden und Übungen, Kleingruppenarbeit

Stichwörter:
Prävention      Sucht und Drogen      Jugendsozialarbeit      Kinderschutz      Konzept- und Qualitätsentwicklung     

Teilnehmendenkreis:
Fachkräfte aus der Jugendhilfe, Suchtprävention und aus Jugend-Suchtberatungsstellen

Referentin / Referent:
Tanja Schmitz-Remberg, Diplom-Sozialpädagogin, Erwachsenenbildnerin M.A., Groupworkerin (Member IASWG), Vorstandsmitglied in der International Association for Social Work with Groups inc., (IASWG), Chair des Europäischen Chapters der IASWG, LWL-KS, Mönchengladbach / Kai-Uwe Fenzel, Erzieher, Heilpädagoge, Ambulante Erzieherische Dienste, Streetwork, aufsuchende Jugendhilfe, Rummelsberger Diakonie, Projektfachkraft QuaSiE und Koordination Suchtprävention, Qualifizierte Suchtprävention, Rummelsberger Diakonie, Altdorf

Ort:
Franz Hitze Haus, Kardinal-von-Galen-Ring 50, 48149 Münster, Tel.: 0251 9818-0
Karte und Routenplaner

Anmeldeschluss:
29.07.19

Kosten:
95,00 EUR Teilnahmeentgelt zzgl.

Leitung / Auskunft zu Inhalten:
Barbara Harbecke, Tel.: 0251 591-5508

Auskunft zu Anmeldung und Organisation:
Susanne Kübel, Tel.: 0251 591-5383, E-Mail:

Anlage:
Anlage 09_2019-QuaSiE.pdf (Größe: 1.4 MB)


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