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Trauma und Sucht: Grundlagenwissen und Stabilisierungstechniken


Das Datum dieser Veranstaltung liegt in der Vergangenheit

Datum:
11.02.-12.02.19

Arbeitsbereich:
Beratung und Prävention

Ziele / Inhalt:
Viele suchtmittelabhängige Menschen haben in ihrer Vergangenheit Traumatisierungen erlebt – und ein Leben in der Sucht hat häufig weitere Traumatisierungen zur Folge. Wie können wir traumatisierten suchtmittelabhängigen Menschen in unserem beruflichen Alltag gerecht werden? Wie ihre Sucht behandeln ohne die Traumatisierung zu ignorieren?
Dieses Seminar vermittelt Grundlagenwissen, damit Traumatisierungen erkannt werden können, und um Symptome verstehen zu lernen. Der Weg von einer Suchterkrankung in eine spezialisierte Trauma-Sucht-Behandlung ist oft lang und langwierig. Daher: Wie können wir diesen Menschen in den unterschiedlichen Einrichtungen im Suchthilfesystem gerecht werden, ohne eine spezifische Traumabehandlung anbieten zu können? Auf diese Frage wird das Seminar eingehen, und konkrete Hilfestellungen anbieten.

Im Rahmen unserer sozialtherapeutischen Weiterbildung Sucht (Aufbaukurs) ist die Teilnahme verpflichtend. Teilnehmende werden deshalb bevorzugt berücksichtigt.

Ihr Nutzen:
Sicherheit finden im Umgang mit traumatisierten Patientinnen und Patienten mit dem Schwerpunkt Sucht
Verstehen von physiologischen Aspekten und psychischen Prozessen bei Traumatisierung
Erlernen von konkreten Stabilisierungstechniken
Erkennen von Grenzen in der Behandlung traumatisierter Suchtpatientinnen
und Suchtpatienten
Erfahren von konkreten Möglichkeiten der Weitervermittlung in spezifische Behandlungen

Methoden:
Theorie-Inputs, Übungen aus dem Bereich der Ressourcenaktivierung, Entspannungstechniken und Imaginationen

Stichwörter:
Psychologie      Verhaltensauffälligkeiten und psychische Störungen      Sucht und Drogen      Methoden und Techniken      Trauma     

Teilnehmendenkreis:
Fachkräfte aus ambulanten und stationären Einrichtungen der Suchthilfe

Referentin / Referent:
Margret Kleine Kracht, Dipl.-Sozialarbeiterin, Suchtberaterin (LWL), zertifizierte Trauerbegleiterin (AMB, Dr. J. Canacakis), Traumapädagogin (FIFAP), Supervisorin MA (DGSv.), Münster / Dr. Ann-Kathrin Spellmann, Assistenzärztin DBT-Station, LWL-Klinik, Lengerich

Kooperationspartner:
Franz-Hitze-Haus

Teilnehmendenzahl:
maximal 18 Personen

Anmeldeschluss:
17.12.18

Kosten:
269,00 EUR Teilnahmeentgelt zzgl.
64,00 EUR Verpflegung ohne Übernachtung
136,00 EUR Verpflegung und Übernachtung Einzelzimmer

Bemerkung:
405,00 ¤ inkl. Unterkunft/Verpflegung

Leitung / Auskunft zu Inhalten:
Barbara Harbecke, Tel.: 0251 591-5508

Auskunft zu Anmeldung und Organisation:
Susanne Kübel, Tel.: 0251 591-5383, E-Mail:



Keine Anmeldung mehr möglich.



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