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Heinz Steguweit

Geboren am 19. März 1897 in Köln als Sohn eines Ölhändlers. Besuch des Gymnasiums und der Handelshochschule. Soldat im Ersten Weltkrieg. Schwere Verwundung mit vorübergehender Erblindung. 1917 erlangte er das Augenlicht wieder, blieb aber zu 75 Prozent kriegsversehrt. Seit 1918 Bankbeamter. 1925 wurde er einer breiteren Öffentlichkeit durch sein Drama Sooneck bekannt, das zur Jahrtausendfeier des Rheinlandes aufgeführt wurde. Seit 1925 freier Schriftsteller in Köln und später in Halver bei Lüdenscheid. 1929 Erzählpreis der Monatsschrift Der Türmer. 1933 gelobte er mit 87 anderen Schriftstellern seine Treue zu Hitler. Kurz nach der Machtergreifung stieg er zum Kulturredakteur des Westdeutschen Beobachters und 1934 zum Landesleiter der Reichsschrifttumskammer auf. 1938 Rheinischer Literaturpreis. 1939 Ehrenpreis des Verlags Velhagen & Klasing. Nach 1945 nahm er seine schriftstellerische Arbeit wieder auf und verfaßte Kinder- und Jugendbücher. 1960 Zweiter Erzählerpreis der Bundeszentrale für Heimatdienst und Preis des Westdeutschen Autorenverbands. Er starb am 25. Mai 1964 in Halver.

Er kam aus der katholischen Jugendbewegung und schrieb anfangs für den Bühnenvolksbund. Besonders bekannt wurde er durch seinen Heimkehrerroman Der Jüngling im Feuerofen (1932). Steguweit debü-tierte mit nationalistischen Gedichten, wandte sich dann bald der heiteren Erzählung und dem Schwank zu, für die er das Rheinland als Schauplatz wählte. Daneben entstanden Romane und Novellen, in denen er den soldatischen Kampf zur männl. Bewährungsprobe stilisierte. In "Der Jüngling im Feuerofen" (Hbg. 1932) ist es diese positiv gedeutete Kriegserfahrung, die einem Heimkehrer hilft, sein Leben in der von ihm abgelehnten Weimarer Republik glücklich zu gestalten. Noch einen Schritt weiter ging S. in seinem Roman "Heilige Unrast" (Hbg. 1935), in dem er die Frontgeneration schicksalhaft zur nationalsozialistischen Bewegung finden läßt. Auch in seinen von der NS-Literaturkritik gefeierten Gedichten [...], Komödien [...] und Laienspielen trat S. offen für die NS-Ideologie ein. [...] Nach dem Zweiten Weltkrieg schrieb S. wieder humorvolle Texte und Kinderbücher. Mit seinen Erzählungen und bühnenwirksamen Laienspielen erreichte er ein großes, allerdings literarisch anspruchsloses Publikum. (Killy-Literaturlexikon)

Pseudonym: Lambert Wendland.

Selbständige Veröffentlichungen: Glück auf deutsche Seele! Gedichte. Leipzig: Edda 1912. 63 S. (StUB Köln) – Komm in meinen Garten. Lyrik einer Jugend. Köln 1919 (Bibl. St. Albert Bornheim) – Aus junger Seele. Verse im deutschen Biederton. Köln: Salm-Verlag 1920. 16 S. (= Flugblätter rhein. Dichtung 8) (StUB Köln) – "Ich liebe Dich". Melodien des Lebens. Ebd. 1921. 32 S. – Du, die Sonne kommt. Leipzig: Xenien-Verlag [1923]. 91 S. (StUB Köln) – Im Rauschen der Wälder. Geschichten aus dem deutschen Herzen. Leipzig: Xenien-Verlag [1923]. 74 S. (StUB Köln) – Sooneck. Ein Spiel von Rittern und Bauern. Zur Jahrtausendfeier der Rheinlande. Elberfeld: Lucas [1925]. 68 S. (UB Bonn, StUB Köln) – Lanzelot auf dem Dorfe. München: Kösel und Pustet 1925. 151 S. (ULB Münster, ULB Düsseldorf, StUB Köln) – Der Schwärmer. Ebd. 1925 – Das Laternchen der Unschuld. Rheinische Schwänke. Ebd. [1925]. 91 S. (ULB Düsseldorf, StUB Köln) – Der Soldat Lukas. Geschichte eines Kriegsblinden. Berlin: Bühnenvolksbundverlag 1926. 97 S. (StUB Köln, UB Bonn, ULB Düsseldorf) – Der Tornister. Geschichten. Ebd. 1926. 198 S. (StUB Köln, UB Bonn) – Die fröhlichen drei Könige. Ein Spiel in der Weihnacht. Ebd. 1927. 44 S. (StLB Dortmund, StUB Köln); Neuaufl. Rotenburg: Dt. Laienspielverlag [1950]. 38 S. (ULB Düsseldorf) – Die Gans. Schwank. Berlin: Bühnenvolksbundverlag 1927. 32 S. (StUB Köln); 19. Aufl. Weinheim: Dt. Laienspiel-Verlag [1952]. 21 S. (StB Duisburg) – Iha, der Esel. Schwank. Berlin: Bühnenvolksbundverlag 1927. 42 S. (StUB Köln); 9. Aufl. ebd. 1930; 14. Aufl. Weinheim: Dt. Laienspiel-Verlag [1952]. 27 S. (StUB Köln) – Soldaten und Wölfe. Warendorf: Heine [1928]. 134 S. (ULB Münster, StUB Köln, ULB Düsseldorf) – Kreuzweg des Kreuzigers. Gestalten und Legenden um Napoleon. Stuttgart: Greiner und Pfeiffer [1929]. 129 S. (ULB Düsseldorf, UB Bonn, StUB Köln) – Der Tumult um den Schüler Sadowski. Ein Knabenschicksal. Ebd. [1929]. 103 S. (UB Bonn, StUB Köln) – Spottvogel gegen Schmierfink. Ein Rüpelspiel. Berlin: Bühnenvolksbundverlag 1930. 16 S. (StUB Köln) – Der Schellenbaum. Lesebuch von Jugend, Schicksal und Abenteuer. Habelschwerdt: Franke [1931]. 149 S. (UB Bonn, StUB Köln) – Sesam, öffne dich! Neue Tornistergeschichten. Nürnberg: Glock [1931]. 136 S. ((StUB Köln) – Eulenspiegel greift ein. Ein Spiel von Alter und Jugend. München: Höfling [1932]. 32 S. (ULB Düsseldorf, StUB Köln) – Der Jüngling im Feuerofen. Hamburg, München: Langen 1932. 338 S. (UB Bonn); Ebd. 1933 (Lipp. LB Detmold, StUB Köln); Hamburg: Hanseat. Verlags-Anstalt 1940. 328 S. (StUB Köln); Neuaufl. Bonn: Vink [1952]. 432 S. (UB Bonn) – Liebe hin, Liebe her. Eine Kabale mit Ironie und etwas tieferer Bedeutung. Berlin: Bühnenvolksbundverlag 1932. 28 S. (ULB Düsseldorf, StUB Köln) – Petermann schließt Frieden oder Das Gleichnis vom deutschen Opfer. Ein Weihnachtsspiel. Hamburg: Hanseat. Verlags-Anstalt [1933]. 23 S. (= Dt. Laienspiele) (ULB Düsseldorf, StUB Köln) – Frohes Leben. Geschichten. München: Langen-Müller 1934. 55 S. (= Die kleine Bücherei 4) (UB Bonn); Nachdr. ebd. 1941 (StUB Köln) – Die Harfe. Geschichten. Gütersloh: Bertelsmann [1934]. 79 S. (ULB Münster, UB Bonn, ULB Düsseldorf) – Der Herr Baron fährt ein. Eine Komödie. Leipzig: Dietzmann [1934]. 77 S. (StUB Köln, ULB Düsseldorf) – Was soll der Spaß? Eine Sechseroper. München: Höfling [1935]. 21 S. (StUB Köln, ULB Düsseldorf) – Herzbruder und Lumpenhund. Eine Geschichte. Hamburg: Hanseat. Verlags-Anstalt [1935]. 188 S. (ULB Münster, StLB Dortmund, Lipp. LB Detmold); 2. Aufl. ebd. 1942 – Der Teufelsgulden. Ein Spiel ums Geld. Berlin: Langen-Müller [1935]. 29 S. (ULB Düsseldorf, StB Bielefeld) – Der versunkene Geiger und andere Erzählungen. Berlin: Moewig und Höffner [1935]. 47 S. (UB Bonn, ULB Düsseldorf) – Heilige Unrast. Roman. Hamburg: Hanseat. Verlags-Anstalt [1935]. 293 S. (StUB Köln, ULB Münster, UB Bonn); 2. Aufl. ebd. [1935] (StLB Dortmund) – Am ewigen Ufer. Dresden: Zwinger-Verlag [1936]. 151 S. (ULB Münster, StUB Köln, StLB Dortmund) – Diogenes oder Das Urteil nach dem Augenschein. Ein frohes Spiel. Berlin: Langen-Müller [1936]. 29 S. (ULB Düsseldorf) – Das fröhliche Steguweit-Buch. Sieben Spiele in Reimen. Ebd. [1936]. 195 S. (ULB Münster, ULB Düsseldorf, StUB Köln) – Der Nachbar zur Linken. Leipzig: Dietzmann [1936]. 63 S. (ULB Münster, ULB Düsseldorf) – Der Streit am Lagerfeuer. Spiel vom Soldaten. Berlin: Langen-Müller [1936]. 22 S. (= Volksspieldienst 9) (Lipp. LB Detmold) – Wir ziehen am Tau. Ein Chorspiel vom Hader. Ebd. 1936. 23 S. – Lebendiges Feuilleton. Vortrag vom 4.12.1936 im Institut für Zeitungswissenschaft der Universität Köln. Köln: Inst. für Zeitungswiss. 1937. 15 S. (StUB Köln) – Das Stelldichein der Schelme. Neue Erzählungen. Hamburg: Hanseat. Verlags-Anstalt 1937. 279 S. (UB Bonn, StLB Dortmund, ULB Düsseldorf); Neuaufl. Giessen 1958. 292 S. (Lipp. LB Detmold) – Die törichte Jungfrau. Hamburg: Hanseat. Verlags-Anstalt [1937]. 252 S. (ULB Düsseldorf); Neuaufl. ebd. 1941 – Und alles ist Melodie. Verse, Lieder und Balladen. Ebd. 1937. 65 S. – Glück und Glas. Schauspiel. Leipzig: Dietzmann [1938]. 62 S. (ULB Düsseldorf, StUB Köln) – Das Mauerblümchen. Ein Spiel für Mädchen. Berlin: Langen-Müller [1938]. 46 S. (= Volksspieldienst 262) (ULB Düsseldorf); Neuaufl. mit dem Untertitel: Ein Scherz mit Moral für Mädchen. Weinheim: Dt. Laienspielverlag [1952]. 14 S. (StB Duisburg) – Mit vergnügten Sinnen. Kleine Hauspostille. Hamburg: Hanseat. Verlags-Anstalt [1938]. 138 S. (ULB Düsseldorf, StUB Köln); ebd. [1943]. 128 S. (StB Bielefeld) – Sokrates und Xanthippe. Berlin: Langen-Müller [1938]. 34 S. (= Volksspieldienst 18) (ULB Düsseldorf) – Die weißen Schwäne und andere Erzählungen. München: Eher [1938]. 89 S. (ULB Düsseldorf, StUB Köln) – Ihr vielgeliebten Schätze. Roman um einen Tunichtgut. Hamburg: Hanseat. Verlags-Anstalt 1939. 251 S. (StUB Köln, ULB Düsseldorf, Lipp. LB Detmold); Neuaufl. ebd. [1942] – Es weihnachtet sehr. Buch vom Winter, hinterm Ofen zu lesen. Ebd. [1940]. 107 S. (ULB Düsseldorf, StB Bochum); Neuaufl. Rotenburg, Fulda: Dt. Laienspiel-Verlag [1950]. 101 S. (UB Bonn) – Die Saskia mit dem leichten Glanz. München: Langen-Müller [1940]. 56 S. (ULB Münster, UB Bonn, ULB Düsseldorf); 2. Aufl. ebd. 1943 – Ewige Wiederkehr. Ein Heldengedenkspiel. Berlin: Langen-Müller [1941]. 25 S. (ULB Düsseldorf) – Junger Wein in alten Schläuchen. Leipzig: Dietzmann [1941]. 89 S. (ULB Münster); 2. Aufl. ebd. [1942] (ULB Düsseldorf) – Leiermann und Fiedelbogen. Neue Erzählungen. Wiesbaden: Verlag Dt. Volksbücher 1941. 63 S. – Das Gastmahl der Geschicke. Berlin: Reimbücherei 1942. 280 S. (UB Dortmund) – Ins volle Menschenleben. Hamburg: Hanseat. Verlags-Anstalt [1942]. 92 S. (ULB Düsseldorf) – Die Magd im Putz. Novelle. Braunschweig, Berlin, Hamburg: Westermann [1942f.] (ULB Münster) – Kleines Paradies. Tiergeschichten. Gütersloh: Bertelsmann [1943]. 63 S. (ULB Münster) – Der Schelm vom Berge. Heitere Geschichten. Ebd. 1943 (ULB Münster) – Das Bauernfrühstück. Stuttgart: Quell-Verlag 1948. 27 S. (= Schwäb. Spielhefte 4) – Ein Buchfink hat gesungen. Ein Schwank in Reimen. Rotenburg/Fulda: Dt. Laienspiel-Verlag [1949]. 27 S. (Kreisbibl. Eutin) – Heiterkeit im Erdenleben. Eine Anthologie des Humors. Buenos Aires: Dürer-Verlag 1949. 324 S. – Die Lawinenbrüder. Novellen. Bühl: Roland 1949. 159 S. (ULB Münster, StUB Köln) – Mein Freund Methusalem. Aus den Memoiren eines Flausenkönigs erzählt. Hamburg: Kröger 1949. 231 S. (ULB Münster, ULB Düsseldorf, StUB Köln) – Das Topfschießen zu Bisling. Fröhliche Geschichten. Rheinhausen: Verlags-Anstalt Rheinhausen 1949. 104 S. (UB Bonn, StUB Köln) – Das unvorsichtige Mädchen. Ein Kleinstadtroman. Bühl: Roland-Verlag 1949. 222 S. (ULB Düsseldorf, StB Wuppertal-Elberfeld); Neuaufl. Speyer: Klembt 1955. 133 S. (= Hausfreund-Roman) (StB Mülheim/R.) – Wohltun bringt Zinsen. Spiel in Reimen. Rotenburg/Fulda: Dt. Laienspiel-Verlag 1949. 28 S. (StB Duisburg) – Der schwarze Mann. Bonn: Vink [1950]. 406 S. (UB Bonn, StB Mülheim/R.) – Pfingstrosen. Spiel in Reimen. Ebd. 1951 (ULB Düsseldorf) – Der Ritt zum Wannsee. Berlin: Zwirner [1950]. 30 S. (ULB Münster) – Familie Kerbholz. Ein Sketch. Rotenburg/Fulda: Dt. Laienspiel-Verlag 1951. 15 S. (StUB Köln); 2. Aufl. ebd. o.J. – Die Meerjungfrau Mareli. Der Roman eines weiblichen Wesens. Bonn: Vink 1951. 251 S. (ULB Düsseldorf, UB Bonn) – Arnold und das Krokodil. Ein fröhlicher Lausbubenroman. Ebd. 1952. 294 S. (StUB Köln) [Rez.: C. Herbermann: Steguweit läßt schmunzeln, in: Westfalenspiegel, Dortmund, 1953, H. 6, S. 48] – Der Adam kommt nach Haus. Eine Kurzszene. Weinheim: Dt. Laienspielverlag 1952. 13 S. – Die Bescherung in der Schublade. Ebd. [1952]. 23 S. – In Hemdsärmeln. Ein Kabarett für vergnügte Leute. Ebd. 1952. 62 S. – Die Bratpfanne. Ein fröhliches Brettl für fröhliche Menschen. Rotenburg/Fulda: Laienspiel-Verlag [1952]. 55 S. (StUB Köln) – Die Jung-Schmiede oder Das göttliche Handwerk. Halver: Jung 1952. 71 S. (ULB Düsseldorf, ULB Münster, StLB Dortmund) – Betragen ungenügend. Schwank in einem Akt. Weinheim: Dt. Laienspielverlag 1953. 23 S. – Aber der Wagen, der rollt... Überreicht von der Albert-Cremer-GmbH in Hörde. Hörde: Halbach 1953. 58 S. (Bibl. WHB Münster) – Da kommt Frau Lüttjohann. Ein frohes Heiligabendspiel. Ebd. 1954. 28 S. – Die Zauberin. Stuttgart: Loewe [1954]. 63 S. (StUB Köln) – Dicke Luft. Eine Szene in der Eisenbahn. Weinheim: Dt. Laienspielverlag 1955 – Die dumme Pute. Eine häusliche Szene. Ebd. 1955 – Kinder, seid fröhlich! Eine ernst gemeinte Eulenspiegelei. Ebd. 1955. 29 S. – Wer hat den Schlüssel? Eine heitere Szene im Schulmilieu. Ebd. 1955. 13 S. – Eulenspiegel darf nicht sterben. Völlig neue Schwänke und Streiche des lustigen Narren. Göttingen: Fischer [1955]. 62 S. – Schön ist das Wahre nur. Münster: Aschendorff 1955. 15 S. (= Kleine westf. Reihe VI, 2) (Bibl. WHB Münster, ULB Münster, StLB Dortmund) – Gisela und Jürgen. Roman. 1955 – Jürgen kämpft um Gisela. Roman. 1955 – So sind die Westfalen! Hörde: Halbach [1955]. 110 S. (ULB Münster, StA Bielefeld) – Der Lausbub um des Friedens willens. Ein frohes Weihnachtsspiel. München: Buchner 1956. 23 S. – Die Suppe wird kalt. Häusliche Szene. Weinheim: Dt. Laienspielverlag 1956. 11 S. – Das Haus am Weinberg. Münster-Barmsheim: Mader [1956]. 63 S. (Lipp. LB Detmold) – Es klingelt abends an der Tür. Ein fröhliches Weihnachtsspiel. München: Buchner 1957. 17 S. – Geh aus, mein Herz... Erzählungen zum Lesen und Vorlesen. Hannover: Landbuch-Verlag 1957. 157 S. – Praktische Lebenskunst. Anekdoten aus allen Zeiten. Stuttgart: Dt. Sparkassenverlag 1957. 66 S. (StLB Dortmund) – Die schöne Helena. Scherzspiel in Reimen. Weinheim: Dt. Laienspiel-Verlag 1957. 27 S. (StUB Köln) – Die zweischneidige Gerechtigkeit. Ein streitbares Komödchen. Ebd. [1958]. 31 S. (StUB Köln) – Köpfchen muß man haben. Eine heitere Szene im Mädchen-Schulmilieu. Ebd. 1958. 15 S. – Die Krone des Lebens. Westfälische Geschichten. Hagen: Butz 1958. 70 S. (StLB Dortmund) – Liane und der Kavalier. Gießen: Walator-Verlag 1958. 135 S. (ULB Münster, StUB Köln) – Wir wünschen gute Reise. Eine fröhliche Familientragödie. Weinheim: Dt. Laienspielverlag [1958]. 19 S. (StUB Köln) – Tut, was euer Herz befiehlt. Rotenburg/Fulda: Greiner und Pfeiffer [1959]. 103 S. (ULB Düsseldorf, StUB Köln, UB Bonn) – Der Blindgänger. Eine heitere Episode. Ebd. 1959. 14 S. – Zwischen den Zeiten. Zur 50jährigen Geschichte des Verlags Ferdinand Kamp Bochum. Bochum: Kamp 1959. 70 S. (StLB Dortmund) – Bergisches Land. Bilder aus der Landschaft zwischen Rhein, Ruhr, Wupper und Sieg. Iserlohn: Sauerland-Verlag 1960 [Mitarb.] (ULB Düsseldorf) – Das Glück kommt mit der Post. Ein fröhliches Weihnachtsspiel. Weinheim: Dt. Laienspiel-Verlag 1961. 28 S. – Der fröhliche Kurgast. Eine kleine Hauspostille für die Kur in Bad Neuenahr. Düsseldorf, Darmstadt: Büchner 1963. 67 S. (StLB Dortmund) – Alles wegen Pascha. Eine heitere Erzählung für Menschen, die den tierischen Ernst überwunden haben. Göttingen: Fischer 1963; 2. Aufl. ebd. 1964. 111 S. – Erfülltes Jahr. Ein Lese- und Vorlesebuch für Schule, Gruppe und Familie. München: Bosco-Verlag [1963]. 128 S. (UB Dortmund) – Der blaue Brief. Eine Folge fröhlicher Verwicklungen. Göttingen: Fischer 1964. 126 S. – Dollymans selige Erben. Eine kleine Komödie um eine große Erbschaft. Weinheim: Dt. Laienspiel-Verlag 1964. 29 S. (= Das Bühnenspiel 18).

Unselbständige Veröffentlichungen in: Rockenbach 1924: Der Buckelmüller und seine arme Seele; Die Mönche vom Johannisberg; Sprach's und ging [jew. Erz.] – K. Virneburg, H. Hurst (Hg.): Junge dt. Dichtung. Berlin 1930 [Ged.] – H. Gerstner, K. Schworm (Hg.): Dt. Dichter unserer Zeit. München 1939 [Beitr.] – Westfalenspiegel, Dortmund, 1953, H. 4: Der fahrende Kupferschmied von Oelde; H. 10: Püttken Quabach reitet für Halver; Jg. 1954, H. 2: So war es mit Courriers; H. 12: Das Wasser schmeckt so komisch; Jg. 1957, H. 3: Der Pfeifenraucher und die Pulvermühle; H. 12: Der Heimkehrer schläft; Jg. 1958, H. 12: Die große Wanderschaft – Westf. Heimatkalender, Münster, 1955: Der nicht bezahlte Brückenzoll; Kreisausg. Sauerland: Das Hausheben zu Halver; Jg. 1956: Haubenschlitten und Haubenwagen; Jg. 1957, Kreisausg. Lüdinghausen: Das sündige Dorf; Jg. 1958: Es pocht an des Hauses Tür [Ged.]; Kreisausg. Münsterland: Die Zilli aus Münster; Jg. 1959: Anna Iwanowa kauft Menschen in Westfalen; Jg. 1960: Sauerländische Weihnacht vor hundert Jahren; Jg. 1961: Das Bilderbuch der Alten Krone; Jg. 1963: Die Reise auf dem Kontrabaß; Jg. 1964: Der unvergessene Mösjöh; Jg. 1965, Kreisausg. Sauerland: Der Wolf von 1858; Vom Sauerland bis Rio; Jg. 1967: Mein Name ist Rübezahl; Jg. 1968: Ein Walzer in der Heiligen Nacht – Schulz 1962: Wohl und Wehe; Als die Kaffeeriecher kamen...; Wer die Nächte oft durchwacht [Ged.].

Unselbständige Veröffentlichungen über Steguweit: O. Brües: Dichter Steguweit, in: Die neue Lit., April 1942 – C. Herbermann: Heinz Steguweit 60 Jahre alt, in: Westfalenspiegel, Dortmund, 1957, H. 3, S. 23 – Heinz Steguweit vollendet sein 65. Lebensjahr, in ebd. 1962, H. 3, S. 23 – J. Ebbinghaus: Heinz Steguweit, in: Heimatkalender des Kreises Soest 38, 1965, S. 106f. – A. Müller-Felsenburg: Versuch eines Dichterporträts: Heinz Steguweit, in: Hagener Heimatkalender 14, 1973, S. 181f. – A. Brandhoff: Heinz Steguweit, in: W. Segebrecht (Hg.): Der Bamberger Dichterkreis 1936-1943. Bamberg 1985, S. 219-224 – J. Hillesheim und M. Elisabeth:  Heinz Steguweit. (1897 - 1964), in: Lexikon nationalsozialistischer Dichter: Biographien, Analysen, Bibliographien. Hg. von J. Hillesheim und E. Michael. Würzburg 1993, S. 422-433 – A. Müller-Felsenburg: Ein Gedenkblatt für Heinz Steguweit. Zum 30. Todestag (19.3.1897 - 25.5.1964), in: Heimatbuch Hagen und Mark 35, 1994, S. 144-146 – W. Gödden und I. Nölle-Hornkamp: Leidvolle Kriegserfahrung und neue Kriegsstimulanz. In den 1890er Jahren findet der Krieg Einzug in das westfälische Kinderbuch, in: Gödden/Nölle-Hornkamp 1997, S. 109-114 – A. Müller-Felsenburg: Zum Hundertsten von Heinz Steguweit, in: Heimatbuch Hagen und Mark 39, 1998, S. 123-126 – W. Selka: Steguweit, Heinz: Schriftsteller (Lyriker, Epiker, Stückeschreiber); geb.: 19.03.1887 in Köln, gest.: 25.05.1964 in Halver, in: Halver - einfach sympathisch. Hg. vom Heimatbund Märkischer Kreis e.V. Altena 2000, S. 93.

Erwähnungen in: Schnell 1987, S. 28-45, hier: S. 35f., 37 – Westf. Literaturführer 1992, S. 63.

Bildnisse: 1. Bleistiftzeichung von B.F. Dolbin (Fotogr. DLA Marbach) – 2. Fotogr. (Abb. in: Das kleine Buch der Dichterbilder. München o.J., S. 54; Hillesheim/Michael 1993) – 3. Fotogr. (StLB Dortmund).

Nachlaß, Handschriftliches: 1. Archiv des WDR, Köln (Nachlaß Josef Kandner): Briefe an Kandner – 2. HA Köln: Briefw. mit Josef Ronig, 1947-1950; Porträtholzschnitt; Manuskriptbl.; Korr. mit dem Kölner Theater; s. Lit. Nachlässe in NRW 1995, S. 334 – 3. DLA Marbach: Ged.: Gott hat unser Blut...; Das Maß; Prosa: Eine Flasche Wein; Autobiogr.: Zwischen den Grenzen, Lebenslauf; Briefe an Hermann Beuttenmüller, 1928-1949 (5), an Cotta, 1929-1931 (3), an Ernst Hardt, 1930-1932 (3), an Wilhelm Pleyer, 1948-1951 (8), an Wilhelm von Scholz, 24.10.1929, von Cotta 1929-1931 (3) – 4. Heine-Inst., Düsseldorf: Brief an Otto Doderer o.D., an Detmar Heinrich Sarnetzki, 7.3.1933, an Wilhelm Schäfer, 1933-1948 (13) – 5. Archiv des WDR Köln: Briefe vom 25.11.1935 und 28.11.1939 – 6. LB Kiel: Briefe an Hans Friedrich Blunck, 1955-1956 (2), an Gustav Frenssen, 1940-1943 (2) – 7. StA Braunschweig: Briefe an E. Sander, 1951 (3) – 8. StB Hannover: Brief an Adolf Ey, 19.1.1925 – 9. StB München: Prosa: Die Saskia mit dem leichten Glanz, Vorentwurf und 1. Fassung; ebd. (Nachlaß Brandenburg): Briefe; ebd. (Nachlaß H.C. Müller): Briefe – 10. StLB Dortmund: Ged.: Dichter; Prosa: Der Jüngling im Feuerofen; Briefe an Dr. Meyer, 1.1.1959 – 11. StUB Frankfurt/M.: Briefw. mit Alphons Paquet 1928-1932 – 12. Bayer. SB München: Nachweis – 13. Theatermuseum Köln: an Carl Niessen, 13.1.1938 – 14. ULB Münster (Kaiser-Nachlaß): Briefe an Friedhelm Kaiser, 1951-1959 (17); ebd. (Schulte-Kemminghausen-Nachlaß): an Karl Schulte Kemminghausen, 23.12.1954.

Sammlungen: 1. StUB Frankfurt/M.:  Zeitungsausschnittslg. – 2. WLA Hagen: Materialslg.

Grabstätte: Auf dem Christus-König-Gemeindefriedhof in Halver, Kreis Lüdenscheid.

Nachschlagewerke: Lennartz, 4. Aufl. 1941 – Oehlke 1942 – Kutzbach 1950 – Degener, 12. Ausg. 1955 – Steimel 1958 – Kosch, 2. Aufl., Bd. 4, 1958 – Stockhorst 1967 – Kürschner: Nekrolog 1971 – Aubert, 2. Aufl. 1975 – Oellers 1979 – Vogt-Leppla 1983 – Schulz-Fielbrandt 1987 – Wilpert, 3. Aufl. 1988 – Killy, Bd. 11, 1992 – Hillesheim/Michael 1993 [Fotogr.] – Klotz, Bd. 4, 1996 – Dt. Biogr. Archiv, N.F., Fiche 1254, Sp. 285-293.