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Hedwig von Schreibershofen

Geboren am 14. September 1840 in Bückeburg als Tochter des Victor von Strauß und Torney. Sie erhielt ihre Erziehung teils im Elternhaus, teils in der fürstlichen höheren Töchterschule in Bückeburg. Durch ihre Freundschaft mit der Prinzessin Elisabeth hatte sie Gelegenheit, alle die fürstlichen Personen und interessanten Fremden zu sehen, die den Bückeburger Hof besuchten. (Pataky, Bd. 2, 1898) Sie begleitete ihren Vater auf weiten Reisen und lernte so zahlreiche Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens kennen. 1862 Aufenthalt in Norderney, um ein Nervenleiden auszukurieren. 1863 Heirat mit dem sächsischen Oberstleutnant von Schreibershofen. Mit ihm Übersiedlung nach Dresden. Sie hat in den darauffolgenden Kriegen 1866 und 1870 alle Aufregungen einer Frau durchgemacht, deren Gatte an den Kriegen teilnehmen musste. (ebd.) Nach dem Krieg 1870 Umzug mit ihrem Mann nach Blasewitz bei Dresden. Beide verbrachten häufig den Winter an verschiedenen Orten Italiens und den Sommer in den Alpen. Sie starb am 28. Oktober 1922 in Hannover.

Selbständige Veröffentlichungen: Die Sühne. Roman. 3 Bde. Berlin: Junke 1887. 712 S. – Italienisches. 6 Novellen. Heidelberg: Winter 1891. 278 S. – Im Wechselspiel des Lebens [Roman]. Berlin: Janke 1892. 374 S. – Graf Esterházy [Roman]. Jena: Costenoble 1895. 310 S. – Antonie [Roman]. 3 Bde. Berlin: Taendler 1898. 451 S. – David Baronski. Aus den Papieren meines Oheims [Roman]. Leipzig: Hillger 1897. 127 S. – Mira [Roman]. Berlin: Taendler 1898; Neuaufl. ebd. [1903]. 266 S. – Heißes Blut und Anderes. Novellen. Dresden: Pierson 1904. 204 S. – Jan van Knebel. Aus Antwerpens Inquisitionszeit. Erzählung. Halle, Bremen: Müller 1903. 279 S. (ULB Münster) – Dunkle. Wege. Erzählungen. Berlin: Dt. evang. Buch- und Traktatgesellsch. 1920. 140 S.

Nachlaß, Handschriftliches: 1. StLB Dortmund: Zum 29. November 1898. Das Auge matt, das Haar ergraut [Ged.]; s. Autographenkatalog Dortmund 1962, S. 310 – 2. DLA Marbach: Brief und Karte an Hermann Beuttenmüller, Karlsruhe, 1909; Brief an Georg von Cotta, Oberlößnitz, 27.4.1899.

Nachschlagewerke: Brümmer, 4. Aufl. 1895 – Das litt. Leipzig 1897 – Pataky, Bd. 2, 1898 – Dt. biogr. Archiv, Fiche 1138, Sp. 354f.