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August Scholtis

1901-1969. Maurergehilfe, dann Kanzleigehilfe, danach verschiedene Anstel­lungen in Verwaltungen, Mitarbeit an dem Kampfblatt "Der schwarze Adler", 1927 Beginn der Schriftstellerkarriere mit der Novelle "Nachruf", Gerichtsreporter für das sozialdemokratische "Volksblatt" in Hindenburg, Mitarbeit am anarchosyndikalistischen Wochenblatt "Freiheit" in Breslau, lebte in Berlin, eingezogen zur Feuerschutzpolizei, Kriegsgefangenschaft, ab 1946 Wiederaufnah­me seiner schriftstellerischen Tätigkeit bei Zeitungen und Zeitschriften in Berlin, 1949 Wahl in die Deutsche Akademie für Spra­che und Dichtung in Darmstadt, 1950-1957 freiberufliche Mitarbeit an Zeitungen, seit 1951 Mitglied des PEN-Clubs, 1960 Wahl in die Berliner Akademie der Künste, Übersetzungen aus dem Tschechi­schen.

Auszeichnungen: 1927 erster Preis im Novellenwettbewerb der "Schlesischen Funk­stunde" und der "Schlesischen Monatshefte" – 1937 und 1938 Er­zählpreis der "neuen linie" – 1948 Georg-Westermann-Preis für die beste Lesebuchgeschichte – 1959 Ostdeutscher Schrifttumspreis (heute: Andreas-Gryphius-Preis) – 1965-66 Ehrengast der Villa Massimo in Rom.

Hauptwerke: Ostwind, Berlin 1932 – Baba und ihre Kinder, Berlin 1934 – Ein Herr aus Bolatitz (Autobiographie), München 1959.

Literatur: (Ausw.) H. Gunnemann, J. J. Scholz u. H. R. Vitt, August Scholtis, Werk­- und Nachlaßverzeichnis, Texte und Materialien, Dortmund 1993 (Veröffentlichungen der Forschungsstelle Ostmitteleuropa an der Universität Dortmund, Reihe B, Bd. 48) – J. J. Scholz, Der Preu­ßenmythos im Werk von August Scholtis und Hans Lipinsky-Got­tersdorf, in: Oberschlesisches Jahrbuch 19, 1994, S. 187-20 – B. Witte (Hg.): August Scholtis 1901-1969. Modernität und Regionalität im Werk August Scholtis. Frankfurt/M.: Lang 2004.