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Ernst Preczang

1870 in Winsen an der Luhe als Sohn eines Gendarmen geboren, wuchs Ernst Preczang in kleinbürgerlichen Verhältnissen auf. Er absolvierte nach Abschluss der Volksschule eine Ausbildung zum Buchdrucker in Buxtehude. Danach befand sich Preczang für viele Jahre auf der „Walze“ (Gesellenwandern). In diesen Jahren verfasste er seine ersten Gedichte. Seit 1900 lebte er als freier Schriftsteller. Von 1904 bis 1919 redigierte er die sozialdemokratische Roman- und Unterhaltungszeitschrift „In freien Stunden“.

Ernst Preczang war maßgeblich an der Gründung und Entwicklung der „Büchergilde Gutenberg“ beteiligt, deren Lektorat er 1924-1927 führte. Hier erschienen auch seine ersten Romane. Nach seiner politisch motivierten Emigration in die Schweiz im Jahre 1933 engagierte er sich weiterhin für die Belange der Büchergilde. Ernst Preczang starb am 22. Juli 1949 in Sarnen (Schweiz) nach kurzer Krankheit.

Selbständige Veröffentlichungen: Im Hinterhause. Drama in vier Akten. München: Marchlewski 1903 – Im Strom der Zeit: Gedichte. Stuttgart: Dietz 1908; 4., wesentl. verm. Aufl. Stuttgart: J. H. W. Dietz Nachf.; Berlin: Buchh. Vorwärts 1921; 5., veränd. u. erg. Aufl. Berlin: Buchmeister-Verlag 1929  – 66 Prologe für Arbeiterfeste. Berlin: Buchhandl. Vorwärts 1911 – Der Ausweg. Erzählung. Berlin: Verl.: Buchh. Vorwärts Singer [1912] – In den Tod getrieben. Zwei Erzählungen. Ebd.  [1913] – Nuckel das Kapital und anderes. Berlin: Paul Singer [1918] – Die Glücksbude: Erzählung. Berlin: Vorwärts 1920; Berlin/Leipzig: Buchmeister-Verlag 1925; Berlin [SW 61, Dreibundstr. 1]: Büchergilde Gutenberg 1930 – Der leuchtende Baum und andere Novellen. Leipzig: Verl. d. Büchergilde Gutenberg 1925; Berlin: Verl. d. Büchergilde Gutenberg 1930 – Im Satansbruch. Märchen. Ebd. 1925 – Wachtmeister Pieper. Drama in drei Akten. Leipzig: Verl. Proletarische Tribüne 1927 – Röte dich, junger Tag. Gedichte. Berlin: Arbeiterjugend-Verl. 1927 – Zum Lande der Gerechten: Der Roman einer Kindheit. Berlin: Büchergilde Gutenberg 1928; Berlin: Weiss 1947 – Ursula: Geschichte eines kleinen Mädchens. Ebd. 1931; Zürich/Wien/Prag: Büchergilde Gutenberg 1934; Wien: Büchergilde Gutenberg 1947; Frankfurt a. M.: Büchergilde Gutenberg [1950]; Für d. Jugend bearb. Nachw. von Gerhard Lazarus. Ill.: Werner Schinko. Berlin: Kinderbuchverl. 1961  – Ursel macht Hochzeit: Roman. Zürich/Wien/Prag: Büchergilde Gutenberg 1934; Frankfurt a. M.: Büchergilde Gutenberg [1951] – Steuermann Padde: Roman. Zürich: Büchergilde Gutenberg 1940 – Severin der Wanderer. Ein Märchen-Roman von Wassern, Wolken, Wind und Wald, von Wundern, Wund und Weh. Wien: Büchergilde Gutenberg 1949 – Ein Kranz dem Verbande. Kampfrufe und lustige Buchdruckerverse aus einem halben Jahrhundert. Leipzig: Radelli & Hille o.J. – postum: Der Träumer und andere Novellen. Hg. v. H. Marquardt. Leipzig: Reclam 1957, 1958 – Auswahl aus seinem Werk. Ernst Preczang. Hg. v. H. Herting Berlin: Akademie-Verl. 1969.

Herausgabe: Freie Gedanken. Sprüche der Freiheit, Weisheit und Gerechtigkeit von Dichtern und Denkern aller Zungen. Gesammelt und zsgest. von Ernst Preczang. Leipzig: Verl. d. Bildungsverbandes d. Dt. Buchdrucker 1923.