Autoren nach Alphabet
/ M /

Autorinnen und Autoren
Geburtsorte und Lebensstationen
Zeitabschnitte
Preise und Auszeichnungen
Dichtergalerie
Abkürzungen Standorte
Abkürzungen Kurztitel
Archive und Sammlungen

 

zur Startseite

Hilfe aufrufen

zurück zur Übersicht | zum Nachlass

Börries Freiherr von Münchhausen

Studium (Rechts- und Staatswissenschaft, später auch Philosophie, Literaturgeschichte und Naturwissenschaften) in Heidelberg, Ber­lin, München und Göttingen, im Ersten Weltkrieg Offizier im säch­sischen Garde-Reiter-Regiment, ab 1916 Abkommandierung zum Auswärtigen Amt, seit 1920 als Dom- und Kammerherr auf seinem Gut Windischleuba, 1898 Gründer des "Göttinger Musenalma­nach", während der Weimarer Republik stand er den konservativen Neuromantikern nahe und lehnte literarische Aufbruchsbewegungen wie den Expressionismus vehement ab, Hinwendung zum National­sozialismus, als Senator der Deutschen Akademie der Dichtung an­tisemitische Äußerungen, zog sich später jedoch aus Entsetzen über die Judenverfolgung aus der Tagespolitik zurück, Selbstmord kurz vor Kriegsende im Jahr 1945.

Selbständige Veröffentlichungen - postum: Das dichterische Werk. In zwei Bänden, Ausgabe letzter Hand. Stuttgart: Deutsche Verlags-Anstalt [o. J.] – Das Liederbuch. Ausgabe letzter Hand. Ebd. 1953 – Meisterballaden. Ein Führer zur Freude. Ebd. 1958 – Das Balladenbuch. Gütersloh: Bertelsmann Lesering 1962 – Freude war mein Amt. Balladen und Lieder. Göttingen: Sachse & Pohl 1965, Hildesheim: Lax 1978, 1995 – Lyrik und Prosa. Schaalby: Mohland 1995; Goldebek: Mohland 2001 – Doch was lebendig war ... . Eine kleine Auswahl aus den Gedichtsbänden. Goldebek: Mohland 2000 – "Deine Augen über jedem Verse, den ich schrieb". Briefwechsel 1897 - 1945. Oldenburg: Igel-Verlag Literatur 2001.

Selbständige Veröffentlichungen über Münchhausen: L. Greife: Der letzte Münchhausen im Pleißengau, Goldebek 2002. 

Nachschlagewerke: Killy, Bd. 8, 1990, S. 285 f.

Nachlaß, Handschriftliches: I. Bestände in westfälischen Archiven – – II. Bestände und Handschriften außerhalb Westfalens: nicht bekannt