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Detlev von Liliencron

1844 in Kiel geboren.1863 preußischer Offizier in Mainz, 1864, 1866 und 1870-71 Teil­nahme an Feldzügen, 1875 Abschied als Hauptmann, bis 1877 Amerika-Aufenthalt, in verschiedenen Berufen tätig, 1882 Hardes­vogt der Nordseeinsel Pellworm, 1884-87 Kirchspielvogt in Kel­linghusen/Holstein, Berlin und Altona; freier Schriftsteller in Mün­chen, Verbindung zu O. Bierbaum, 1889-1899 Ottensen bei Ham­burg, Beziehung zu R. Dehmel, G. Falke, Spiero u. a., seit 1901 in Alt-Rahlstedt bei Hamburg. 1906 gestorben.

Auszeichnungen: 1909 Dr. phil. h. c.

Selbständige Veröffentlichungen - postum: Detlev von Liliencron.Werke. Hg. von B. v. Wiese. Frankfurt am Main: Insel-Verlag 1977, Bd. 1.: Gedichte, Epos, Bd. 2.: Erzählungen, Kriegsnovellen, Kurzgeschichten und Skizzen, Charakteristiken – Gedichte. Auswahl und Nachwort von H. Leip. Stuttgart: Cotta 1945 – Roggen und Weizen. Auswahl aus den Novellen und Gedichten. Besorgt u. eingel. von W. Dreecken. Lahr: Verlag der  Internationalen Bibliothek 1949, 1951 – Balladen und Lieder. Auswahl von H. Reinoß. Gütersloh: Bertelsmann Lesering 1961 – Detlev von Liliencron. Ausgewählte Werke. Hg. u. eingel. von H. Stern. Hamburg: Holsten-Verlag 1964; Berlin: Deutsche Buch-Gemeinschaft 1969 – Gedichte. Hg. von G. Heintz. Stuttgart: Reclam 1981, 1987, 1997 – Harfe im Herzen. Die schönsten Gedichte. Hg. von W. Schwarz. Friedberg: Ahnert, 1985 – Einen Sommer lang. Pforzheim: Hertenstein-Presse 1992 –Was der Engel spricht. Münster: Coppenrath 1994 – Pidder Lüng. Berlin: Corvinus-Presse 2004.

Briefe: Detlev von Liliencron und Theobald Nöthig. Hg. von J. Royer. Herzberg: Bautz

Tonträger: Detlev von Liliencron. An einen großen Dichter erinnern, eine Hörfolge von G. Pahl. Pinneberg/Holstein Pahl, Gartenhaus-Edition 1995 [MC] – Detlev von Liliencron. Ich bin ein Lebenskünstler. Gelesen von R. Spielvogel. Berkenthin: Schwanenverlag 2001 [CD].

Hauptwerke: DLL, Bd. 9, 1984, Sp. 1428-31

Literatur: DLL

Selbständige Veröffentlichungen über Liliencron: W. Kirsten: Die Akte Detlev von Liliencron, Berlin u. Weimar 1968 – H. Schlaffer: Lyrik im Realismus. Studien über Raum und Zeit in den Gedichten Mörikes, der Droste und Liliencrons, Bonn 1973, 1984 – H. Stolte: Detlev von Liliencron. Leben und Werk, Husum 1980 – K. Möller, M. Petersen: Liliencron auf Pellworm, Husum 1982 – K. Küchmeister (Hg.): Detlev von Liliencron in seiner Zeit, Kiel 1984 (Katalog zur gleichnamigen Ausstellung) – J. Royer: Detlev von Liliencron. Itinéraire et évolution du poète lyrique (1844 - 1891), Berne u.a. 1993 – K. Dohnke: Die drei Leben des Detlev von Liliencron. Die Kellinghusener Jahre, Vaale 1994 – M. Mainholz, R. Schütt, S. Walter: Artist, Royalist, Anarchist. Das abenteuerliche Leben des Baron Detlev Freiherr von Liliencron 1844 - 1909, Herzberg 1994 (Katalog zur gleichnamigen Ausstellung) – V. Griese: Detlev von Liliencron. Chronik eines Dichterlebens, Münster 2009.

 Nachlaß, Handschriftliches: I. Bestände in westfälischen Archiven – – II. Bestände und Handschriften außerhalb Westfalens: nicht bekannt