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Judith Kuckart

Geboren am 17. Juni 1959 in Schwelm. Studium der Literatur- und Theaterwissenschaften in Köln und Berlin, 1982 Magisterabschluss. Theaterausbildung in Düsseldorf und Essen. 1985 Choreographisches Theater Heidelberg. 1986 gründete Kuckart das Tanztheater Skoronel in Berlin. Bis 1998 realisierte sie siebzehn Skoronel-Produktionen, u.a. in Koproduktion mit der Oper Wuppertal, Oper Duisburg, dem Berliner Ensemble, Landestheater Tübingen und  Teatro Vascello Roma. Heute lebt sie als Schriftstellerin und Regisseurin in Berlin und Zürich und  Mitglied des P.E.N. Sie hat auch mehrere Radio-Features für den SWR verfasst, z.B. über Inge Müller oder den Blaubart-Stoff.

Auszeichnungen: Rauriser Literaturpreis (1991) – Stipendium des Deutschen Literaturfonds (1993) – Stadtschreiberin Rheinsberg (1997) – Villa Massimo-Stipendium, Rom (1997/98) –Villa Decius, Krakau (2000) – Villa Aurora, Los Angeles (2000) – Werkbeitrag Pro Helvetia (2002) – Herrenhaus Edenkoben, Aufenthaltsstipendium (2003) – Deutscher Kritikerpreis (2004) – Kunststiftung NRW (2004 /2001) – Zuger Kulturstiftung Landis & Gyr, Budapest-Aufenthaltsstipendium (2004) – Kranichsteiner Literaturpreis, New York Stipendium (2004) – Stiftung Preußische Seehandlung, Arbeitsstipendium (2005) – Schrader-Literaturpreis der Universität Paderborn (2006) – Werkjahr der Stadt Zürich (2006) – Calwer Hermann-Hesse-Stipendium (2008) – Sylter Inselschreiberin (2009).

Selbständige Veröffentlichungen: Im Spiel der Bäche finde ich mein Bild nicht mehr. Gratwanderung einer anderen Ästhetik der Dichterin Else Lasker-Schüler. Fischer: Frankfurt am Main 1985 – Eine Tanzwut. Das Tanztheater Skoronel. Ebd. 1989 [mit J. Aufenanger] – Wahl der Waffen. Roman. Ebd.: 1990; München: btb 2008 – Die schöne Frau. Roman. Ebd. 1994 – Der Bibliothekar. Roman. Eichborn: Frankfurt am Main 1998; München: btb 2009 – Sätze mit Datum. Deutsche Akademische Villa Massimo: Rom 1998 – Lenas Liebe. Roman. DuMont: Köln 2002; München: btb 2008 – Die Autorenwitwe. Erzählungen. Ebd. 2003; München: btb 2006 – Kaiserstraße DuMont: Köln 2006; Frankfurt am Main: Büchergilde Gutenberg 2006; München: btb 2007 – Dorfschönheit. DuMont: Köln 2006 – Vom Vorteil des Stolperns. Paderborn: Rektorat der Universität (Paderborner Universitätsreden, Nr. 105) – Die Verdächtige. Roman  DuMont: Köln 2008.

Bühne: Last Minute Fräulein Dagny. Uraufführung: Freie Kammerspiele Magdeburg 1995 – Melancholie 1 oder die zwei Schwestern. Uraufführung: Berliner Ensemble 1996 – Blaubart wartet. Ein Stück für sechs Zimmer fünf Frauen und einen Opernsänger. Uraufführung im Rahmen der Berliner Festspiele im Hotel Bogota.  Berlin: S. Fischer Verlag Theater & Medien 2002.

Anthologien: »Ich streife heimatlos durch bleiche Zeiten.« Über Else Lasker-Schüler. In: Neue Rundschau, Bd. 96 (1985) – »Alltagstheater: die Maske verrät mehr als das eigentliche Gesicht.« In: Michael Schmid-Ospach, Else-Lasker-Schüler-Gesellschaft (Hg.): Mein Herz - niemandem. Ein Else-Lasker-Schüler-Almanach. Wuppertal 1993.

Selbständige Veröffentlichungen über Kuckart: P. Freese (Hg.): Margarete-Schrader-Preis für Literatur der Universität Paderborn 2006. Judith Kuckart. Im Auftrag des Rektorats der Universität Paderborn. Paderborn: Rektorat der Universität 2006.

Unselbständige Veröffentlichungen über Kuckart: W. Gödden: Generation 1935. Judith Kuckart, in: Westfalenspiegel  55 (2006), 3, S. 40-43 [Ill.]

Homepage: www.judithkuckart.de