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Wilhelm Junkmann

Geboren am 2. Juli 1811 in Münster als Sohn eines Schuhmachermeisters und Stadtverordneten. Von 1822 bis 1829 Besuch des Gymnasiums in Münster. Nach der Reifeprüfung Studium der Geschichte und Philologie in Münster, Bonn (ab Mai 1830) und wiederum Münster (ab August 1831). Seitdem war er Vorleser und Freund des erblindeten Christoph Bernhard Schlüter, mit dem er literarisch zusammenarbeitete. 1833 legte er mit mittelmäßigem Erfolg das Staatsexamen für das Lehramt an höheren Schulen ab und erhielt eine Lehrbefugnis für die unteren Klassen in Griechisch, Deutsch, Geschichte, Mathematik und Religion. Da sein Zeugnis nicht für eine Anstellung als Oberlehrer ausreichte, entschloß er sich, zur Promotion nach Berlin zu gehen. Hier geriet er wegen Zugehörigkeit zu einer Burschenschaft während seiner Studienzeit in Bonn in die Demagogenprozesse und wurde von Ende April bis Juli 1835 inhaftiert. Die Abbüßung des gegen ihn verhängten Strafe (6 Jahre Festungshaft und das Verbot, je ein Staatsamt in Preußen zu bekleiden) wurde ihm infolge eines Gnadengesuches erlassen. Im Sommer 1837 Hauslehrertätigkeit bei der Familie von Droste zu Senden in Münster. Seit Herbst 1837 Absolvierung eines Probejahres am Gymnasium Paulinum in Münster. Im Mai 1839 wurde er Hilfslehrer in Coesfeld. Nach einem Zerwürfnis mit dem Schulleiter kehrte er – ohne Aussicht auf eine neue Stelle – nach Münster ins Haus seiner Eltern zurück. Mitarbeit am Katholischen Magazin (Münster) und Cottas Augsburger Allgemeiner Zeitung. Seit September 1844 zweiter Studienaufenthalt in Bonn, um sich auf die Promotion in Geschichte (1847) und eine spätere Habilitation (1851) vorzubereiten. Er trat hier dem literarisch freigeistigen Maikäferbund Gottfried Kinkels bei, in dem seine versifizierte Idylle Der Meyer 1846 mit einem jährlich vergebenen Preis ausgezeichnet wurde. Er war in dieser Zeit Mitglied eines privaten Historiker-Kränzchens, dem auch Julius Ficker angehörte.

Darüber hinaus Umgang mit Levin Schücking, Willibald Alexis und Gustav Kolb, dem Chefredakteur der Augsburger Allgemeinen. Scheitern des Plans, Redakteur einer in Planung befindlichen katholischen Zeitung großen Stils (Nettesheim 1965) zu werden. Nach bestandener Promotion hoffte er vergeblich auf eine Anstellung beim Kultusministerium in Bonn oder an einer Hochschule. Mitarbeit an Zeitungen und Zeitschriften, u.a. an der Augsburger Allgemeinen sowie an verschiedenen Lexika. Zu dieser Zeit faßte er den Plan, Priester zu werden. Die politische Gärung der Zeit begünstigte jedoch den Beginn seiner politischen Laufbahn. 1848/1849 war er Abgeordneter in der Nationalversammlung in Frankfurt, 1849 bis 1852 Abgeordneter der Zweiten Kammer in Berlin und 1850 im Volkshaus zu Erfurt. 1851 in Münster Habilitation in Geschichte und Tätigkeit als Privatdozent. Er war in dieser Zeit Hilfsmitarbeiter im dortigen Provinzialarchiv. 1854 wurde er außerordentlicher Professor der Geschichte am Lyzeum in Braunsberg. 1855 erhielt er eine ordentliche Professur für Geschichte an der Universität Breslau. Er starb am 3. November 1886 in Breslau.

Über den religiös-philosophischen Kreis um Christoph Bernhard Schlüter lernte Junkmann 1833/1834 Annette von Droste-Hülshoff kennen, zu der sich eine nähere, brieflich bezeugte Freundschaft ergab, die auch die Anteilnahme am Schaffen des anderen mit einschloß. Seit Sommer 1837 besuchte Junkmann die Droste mehrfach im Rüschhaus. Junkmann und Schlüter betreuten die erste Gedichtausgabe der Droste, die 1838 bei Aschendorff in Münster erschien. Junkmann verfaßte epigonale, der Dichtung Höltys und Klopstocks nahestehende Lyrik, die häufig westfälische Themen aufgriff. Die Droste beschrieb Junkmann als widersprüchliche, schwermütige Natur. Seinen Gedichten bescheinigt sie viel Talent und eine eindringliche Sprache. Junkmann verfüge über eine glänzende Phantasie und tiefe Wahrheit des Gefühls, er könne jedoch eine gewisse münsterische Steifheit nicht ablegen. Junkmanns schriftstellerische Tätigkeit endete mit Beginn seiner politischen Laufbahn.

Selbständige Veröffentlichungen: Elegische Gedichte. Münster: Deiters 1836. 119S. (DF Münster, ULB Münster, UB Bonn); 2., verm. Aufl. u.d.T.: Gedichte. Ebd. 1844. VI, 217S. (ULB Münster, SB Wuppertal-Elberfeld, Städt. Ratsgymn. Bielefeld) – De vi ac protestate quam habuit Pulchri studium in omnem Graecorum et Romanorum vitam. Diss. Bonn: Lechner 1847. 101S. (UB Bonn, Städt. Ratsgymn. Bielefeld, EDDB Köln); Köln: Welter 1847. 101S. (ULB Münster) – De peregrinationibus et expeditionibus sacris ante Synodum Claromontanam. Habil. Breslau [1859]. 61S. (KPS Münster, Hist. Sem. der WWU Münster, ULB Münster, UB Bonn) – Magister Oliverius Scholasticus, Bischof von Paderborn, Kardinalbischof von St. Sabina und der Kreuzzug von Damiette, anno 1217-1221. o.O.u.J. 32S.

Übersetzungen: Richard Challoner. Die englischen Märtyrer seit der Reformation. 2 Bde. Paderborn 1852 [Einl. und Teile der Übers. stammen von Junkmann].

Unselbständige Veröffentlichungen in: Coelestina 1838: Die Mutter [Ged.]; Der Kreuzweg [Ged.] – Rhein. Odeon 3, 1839: Münsterland; Jg. 1840, S. 273-285: Winter [Ged.]; Münsterland [Ged.] – Rhein. Jb. für Kunst und Poesie 1840, S. 425-432: Der Husar; Auf der See; Auf der Reise; Das Kreuz auf der Haide – von Tabouillot: Damen-Almanach 1842: Scheiden [Ged.] – Schücking: Rhein. Jb. 1846, S. 250-258: Der Meyer. In Westphalen – Vom Rhein 1847, S. 384: Weihnacht [Ged.] – von Tabouillot: Producte der Rothen Erde 1846, S. 567-574: Am Thor [Ged.]; Mittag [Ged.]; St. Franziskus und der Aussätzige [Ged.] – Kath. Zeitschrift 1, 1851, H. 2, S. 99-129, H. 3, S. 205-230: Magister Oliverius Scholastikus, Bischof von Paderborn, Kardinal-Bischof von S. Sabina und der Kreuzzug von Damiette; Jg. 1852: Burchardi Vicedomini iter ad terram sanetam. Anno 1225 – Hartmann: Schatzkästlein 1885, S. 311-315, 464f.: Münsterland; Die Mondnacht; Auf der See; An eine Münsterländerin am Bodensee [an Annette von Droste-Hülshoff gerichtet]; Münsterland: Die Erscheinung; Die Vorgeschichte – weitere Beitr. in: Die Posaune [zwischen 1831-1844]; Forts.: Hannoversche Morgenztg. [zwischen 1845-1846]; Thalia [zwischen 1836-1842]; Freiburger Unterhaltungsbl. 1838-1848; Literaturbl. zum Morgenbl. 1837-1846 – postum: Bahlmann: Westf. Sagenkranz 1897: Der Heidemann in der Hohen Wart – Hüttemann 1898, S. 245-247: Die Wallfahrt nach Jerusalem; Die alte Stadt – Schröder: Aus Westfalen 1899, S. 91: Die westfälische Heide [Ged.] – Uhlmann-Bixterheide: Westfalens Erzähler 1922, S. 37: An eine Münsterländerin am Bodensee – Haas-Tenckhoff: Münster und die Münsteraner 1924: Wilhelm Junkmann: Die Tore von Münster [mit Gedichtausz.] – Westf. Hausbuch 1983, S. 96f.: Die westfälische Heide [Ged.] – Folkerts: Münster und das Münsterland, 2. Aufl. 1983, S. 19: Abschied von Münster – Folkerts: Liebe Stadt 1993, S. 69ff: Abschied von Münster – weiterhin Beitr. zum Münsterischen Wochenbl., zu Aschbachs Kirchenlexikon und Binders Realencyclopädie.

Herausgabe: Friedrich von Spee: Trutz Nachtigall. Nach der ersten Ausgabe von W. Friessen. Köln 1649. Coesfeld: Wittneven; Münster: Theissing 1841 [mit B. Hüppe] (UB Bonn, ULB Münster); mit dem Untertitel: Ein Anhang enthaltend die Melodien der 1. Ausgabe bearb. von G. Föllmer. Unveränd. Nachdr. der Ausg. Münster 1841. Trier: Akad. Buchhandlung [1985]. LI, 311, 29S. (ULB Münster) – Das geistliche Jahr von Annette von Droste. Stuttgart: Cotta 1851. VIII, 286S. [mit Christoph Bernhard Schlüter] (DF Münster, Lipp. LB Detmold) – Katholisches Magazin für Wissenschaft und Leben. Münster: Coppenrath 1844-1848 (ULB Münster; 1845 EAB Paderborn; 1844, 1846-48 UB Bonn, EDDB Köln) [Red.; mit L. Menke und Franz Heinrich Bisping; zahlr. eigene Beitr.; z.B. Jg. 1844: Die jüdische Geschichte und die Weltgeschichte vor Christus; Schwierigkeiten der heiligen Schrift in Beziehung auf Geologie; Jg. 1845: Aus dem Tagebuche des mexikanischen Missionarius Gottfried Bernhard Middendorf aus der Gesellschaft Jesu, geb. zu Vechta im ehemaligen Stifte Münster; Jg. 1847: Katholische Stimmen gegen die Hexenprocesse zur Zeit ihrer Blüthe; Jg. 1848: versch. Rez.] – Heinrich Kornelius Scholten. Auszuüge aus den Baurechnungen der St. Victorskirche zu Xanten [von Junkmann vollendet] – Heinrich Kornelius Scholten. Geschichte Ludwig IX., des Heiligen, Königs von Frankreich. Bd. 2. Münster: Coppenrath 1855 [mit Dr. Janssen] (UB Bonn).

Briefwechsel: Zum Briefwechsel mit Annette von Droste-Hülshoff [einschl. der Erstdrucke und Standortangaben] s. Droste-HKA XIV, S. 379, 387, 389.

Briefe an Junkmann: von Christoph Bernhard Schlüter, in: J. Nettesheim: Christoph Bernhard Schlüter an Wilhelm Junkmann. Briefe aus dem dt. Biedermeier 1834-1883. Mit Erl. Münster 1976 – von Carl Adolf Cornelius: J. Nettesheim: Carl Adolf Cornelius in seinen Briefen an Wilhelm Junkmann. Mit bisher unveröffentlichten Briefen von Cornelius an Junkmann von 1846-1886 aus dem Familiennachlaß Schlüter und mit Benutzung weiterer Briefe und unveröffentlichter Quellen, in: Hist. Jb. der Görres-Gesellsch. 82, 1963, S. 277-289 – von Alexander Kaufmann, in: J. Nettesheim: Alexander Kaufmann an Wilhelm Junkmann im Revolutionsjahr 1848. Ein Brief aus dem Nachlaß der Familie Schlüter zum 150. Geburtstag Junkmanns am 2. Juli, in: Bonner Geschichtsbl. 15, 1961, S. 385-391 [1 Bildn.].

Zeitgenössische Zeugnisse: Wilhelm Junkmann, in: Münsterisches Sonntagsbl. 39, 1880, S. 356-358 [anonym] – Willibald Beyschlag: Aus meinem Leben. Halle 1896, S. 220, 227 – Erwähnungen in den Briefen Christoph Bernhard Schlüters an Annette von Droste-Hülshoff, s. Nettesheim 1956 [s. Reg.] – zahlr. Erwähnungen im Briefwechsel Annette von Droste-Hülshoffs, s. Droste-Briefe 1944 [s. Reg.] sowie in Briefwechseln aus dem Droste-Kreis.

Literarische Zeugnisse: Annette von Droste-Hülshoff: Gruß an *** [Wilhelm Junkmann], in: Morgenbl., Nr. 94 vom 20.4.1842, S. 373f.; Wiederabdr. in Annette von Droste-Hülshoff. Gedichte. Stuttgart, Tübingen 1844 und weiteren Droste-Gedichtausgaben – Joseph Wormstall: Nachruf an Wilhelm Junkmann. Münster, Nov. 1886 [Ged.], in: Westf. Merkur, Nr. 315 vom 14.11.1886; Wiederabdr. in: Nettesheim 1969 (s.u.).

Bibliographie: Nettesheim 1969 (s.u.), S. 214-227 [enthält u.a. ein chronolog. Verz. der Ged. Junkmanns].

Selbständige Veröffentlichungen über Junkmann: H.A. Schulte: Levin Schücking und Wilhelm Junkmann als Lyriker. Diss. Münster 1916 – E. Reinhard: Annette von Droste-Hülshoff und Wilhelm Junkmann. Nach neuen Quellen. Münster 1930 – J. Nettesheim: Wilhelm Junkmann und Annette von Droste-Hülshoff. Nach den Briefen der Droste und neuen Quellen. Münster 1964; dies.: Wilhelm Junkmann. Dichter, Lehrer, Politiker, Historiker. 1811-1886. Nach neuen Quellen. Münster 1969 [Rez.: G. Kratzsch, in: Westfalen 52, 1974, S. 175f.]

Unselbständige Veröffentlichungen über Junkmann: Nekrolog, in: Westf. Merkur, Nr. 308 vom 7.11.1886 [anonym] – K. Schulte Kemminghausen: Christoph Bernhard Schlüter und Wilhelm Junkmann im Droste-Museum, in: Münsterischer Anzeiger vom Sept. 1932 – J. Nettesheim: Wilhelm Junkmann, der vergessene Dichterfreund Schlüters und der Droste, in: Westf. Zeitschr. 111, 1961, S. 139ff.; dies.: Wilhelm Junkmanns Studienjahre und Promotion 1844-1847. Nach unveröffentlichten Briefen und Notizen aus dem Aloys-Schulte-Nachlaß und anderen Quellen, in: Bonner Geschichtsbl. 19, 1965, S. 119-127 – W. Woesler: Junkmann und die Droste, in: Dülmener Ztg., Nr. 6 vom 8.1.1972; ders.: Zum literarhistorischen Hintergrund von W. Junkmanns plattdt. Gedichten. Vortragsresümee, in: Nddt. Literatur in Münster. Im Auftrag der Augustin-Wibbelt-Gesellsch. hg. von E. Dalla Riva-Hanning und R. Peters. Münster 1993, S. 6f.

Erwähnungen in: Hub: Deutschlands Balladen- und Romanzendichter 1846, S. 674 [Kurzbiogr.] – Schücking 1928, S. 43f. – Casser 1928, S. 243, 249f., 252, 258 – A. Schulte: Julius von Ficker, in: Westf. Lebensbilder 2, 1931, S. 502-521 – Schulte 1954, S. 785 – R.J. Huber: Annette von Droste-Hülshoff als Briefschreiberin. Diss. Innsbruck 1955, Kap.: Die Briefe an Wilhelm Junkmann (DF Münster) – Nettesheim 1960 [mit Briefausz.] – Nettesheim 1967 – Häntzschel 1968 – Heselhaus 1971 – Sengle, Bd. 1, 1972 – Keinemann 1974, Bd. 2 – Kortländer 1979 – Mütter 1980 – Woesler 1980 – Maurer 1982 – Morgan 1984 [s. jeweils Reg.] – Folkerts 1986, S. 43, 47, 64, 143 [Kurzbiogr.] – Hänsel 1987 – Weber 1991, S. 43, 45 – Gödden 1990 [s. Reg.] – Gödden/Nölle-Hornkamp: Westf. Dichter 1990; Westf. Literaturführer 1992 (Stichw.: Münster u.ö.) – Gödden 1993 [s. Reg.] – weitere Erwähnungen in der gesamten Lit. zu Annette von Droste-Hülshoff und Christoph Bernhard Schlüter.

Bildnis: 1. Ölbild von Johannes Sprick (Privatbesitz) [Abb. in: Nettesheim 1969 (s.o.)] – Altersfotogr. (WLA Hagen).

Nachlaß, Handschriftliches: 1. NW SA Münster: Nachlaß – 2. StLB Dortmund: 2 Briefe – 3. UB Bonn: 32 Briefe an Junkmann von Ferdinand Bartscher, Friedrich Baudri, August Bisping, Brinckmann, J.H.T. Brueggemann, Annette von Droste-Hülshoff, W.E. Giefers, Fr. von Hamelberg, G. Meulen, F.A. Niemann, C.B. Schlüter, H.C. Scholten, Paul Scheffer-Boichorst, Wilhelm Storck, W. Wattenbach u.a.; 39 Briefe von Junkmann an versch. Empfänger (G. Kinkel, Familienbriefe); Das grüne Buch [Gedichtslg. 1825-1836]; Urteil des Burschenschaftsprozesses Berlin 4.8.1836; ebd. (Nachlaß Gottfried Kinkel): Korrespondenz mit G. Kinkel [im Zusammenhang mit dem spätromantischen Dichterverein „Der Maikäfer-Bund“] – 5. ULB Münster (Schlüter-Nachlaß): Briefe von Christoph Bernhard Schlüter, 1832-1883 – 6. DLA Marbach (Cotta Copierbuch III): Brief von Georg von Cotta, 10.11.1851 – 7. Bayer. SB München (Döllingeriana II): 2 Briefe an Ignaz von Döllinger – 8. UStB Frankfurt/M.: Briefe.

Sammlungen: WLA Hagen: Materialslg.

Nachschlagewerke: Brühl 1854 – Raßmann 1866 – Kehrein, Bd. 1, 1868 – Brümmer, Bd. 1, 1876 – Kürschner: Dt. Literatur-Kalender 1, 1884 – Wienstein 1899 – Schönhoff 1914 – Kosch, Bd. 2, 1930 – Kosch, Bd. 2, 1937 – Seelmann, Bd. 1, 1896 – Salzer/Tunk, Bd. 2, 3. Aufl. 1972 – NDB, Bd. 10, 1974 [J. Nettesheim] – Schulte: Westf. Köpfe, 3. Aufl. 1984 – NDB, Bd. 10, 1974 – Oberhauser 1983 – von Heydebrand 1983 – Killy, Bd. 6, 1991 – Freund 1993 – Dt. biogr. Archiv, Fiche 616, Sp. 122-127; N.F. Fiche 667, Sp. 316-322.