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Max Barthel

In Dresden-Löschwitz als Sohn eines Maurers geboren, trat Max Barthel nach der Schule in eine Fabrik ein und begann danach ein Wanderleben durch West- und Südeuropa. In diese Zeit fällt der Beginn seiner schriftstellerischen Tätigkeit. Als Infanterist im 1. Weltkrieg veröffentlichte er 1916 seinen pazifistischen Gedichtband „Verse aus den Argonnen“. Nach dem Krieg trat er in die KPD ein, nahm am Spartakusaufstand 1919 teil und war Mitbegründer der Jugendinternationale in Wien. 1920-1923 unternahm er Russlandreisen u.a. als Delegierter der 2. Komintern in Petrograd 1920. 1923 verließ er die KPD. Er arbeitete als freier Schriftsteller. Nach 1933 war er Mitarbeiter der nationalsozialistischen Zeitung „Angriff“ und Lektor der gleichgeschalteten Büchergilde Gutenberg (1934-1937). Den 2. Weltkrieg erlebte er als Kriegsberichterstatter, in den 50er Jahren verdiente er seinen Lebensunterhalt als Dichter von Liedern und als Kinderbuchautor.

Nachlaß, Handschriftliches: I. Bestände in westfälischen Archiven