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LWL-Industriemuseum | Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur

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25.09.2011 bis 08.01.2012 - Kultur- und Stadthistorisches Museum, Duisburg

Schmelztiegel Duisburg

500 Jahre Zuwanderung

Das Kultur- und Stadthistorische Museum Duisburg zeigt ab dem 25. September 2011 die Sonderausstellung „Schmelztiegel Duisburg – 500 Jahre Zuwanderung“.
Das 50-jährige Jubiläum des Anwerbeabkommens zwischen Deutschland und der Türkei ist der willkommene Anlass, tiefer in die Geschichte unserer Stadt zurückzuschauen, die seit Jahrhunderten durch Zuwanderung immer wieder neue Impulse erhielt.

Ausstellung

Bereits die Römer hatten hier ihre Spuren hinterlassen, und im 9. Jahrhundert ließen sich friesische Händler in Duisburg nieder. Der bekannteste Zuwanderer in der frühen Neuzeit war der weltberühmte Kartograph und Kosmograph Gerhard Mercator, der 1552 nach Duisburg zog. Mit der Industrialisierung kamen Menschen als Spezialisten, Unternehmer und in wachsender Anzahl als Arbeiter, – aus vielen Ländern und mit den unterschiedlichsten Motiven. Nach dem 2. Weltkrieg fanden viele Flüchtlinge und Vertriebene in Duisburg eine neue Heimat. In den Wirtschaftswunder-Jahren wurden viele Arbeitskräfte aus Südeuropa und der Türkei angeworben. Damals wurden sie „Gastarbeiter“ genannt, weil sie nur für einige Jahre hier arbeiten sollten – viele von ihnen blieben, gründeten Familien und heute sind ihre Kinder und Enkel waschechte Duisburger. Sie alle beeinflussten den Wandel der Stadt und hinterließen ihre Spuren, die uns und Duisburg bis heute prägen.

Informationen und Kontakt

Ansprechpartnerin:
Anna Wirt M.A.
wiss. Volontärin
a.wirt@stadt-duisburg.de

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