Zeche Hannover

LWL-Industriemuseum | Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur

Menu

4.11.2011 - Stadtarchiv - Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte

Angeworben - Gekommen - Geblieben 1961 bis 1975

14 Jahre Zuwanderung im Spiegel städtischer Kulturarbeit in Bochum

Am 31. Oktober 1961 wurde das Abkommen zur zeitlich begrenzten Anwerbung von Arbeitskräften zwischen der Türkei und der Bundesrepublik Deutschland unterzeichnet. Die Ausstellung beschäftigt sich mit 14 Jahren Zuwanderung im Spiegel städtischer Kulturarbeit. Sie ergänzt die Ausstellung 'Bochum - das Fremde und das Eigene'

Ausstellung

Damals lebten in Bochum und Wattenscheid bereits mehr als 4.000 Ausländer, die zumeist als "Gastarbeiter" aus Italien oder Spanien nach Deutschland gekommen waren. Wie reagierten die Städte auf die neuen Bewohnerinnen und Bewohner? Die Ausstellung wird anlässlich des 50. Jubiläums des Anwerbeabkommens mit der Türkei erarbeitet. Sie fragt danach, ob beziehungsweise welche Aktivitäten unternommen wurden, um den "Gastarbeitern" den Alltag zu erleichtern und um sprachliche und kulturelle Barrieren zu überbrücken.

Im Mittelpunkt stehen die städtischen Bildungs- und kulturellen Angebote: von den spärlichen Anfängen bis zum "Ausländerfestival" "Kemnade International", das 1974 zum ersten Mal stattfand. Die Ausstellung schließt sich an die große Kulturhauptstadtausstellung "Bochum - das fremde und das eigene" an und korrespondiert besonders mit der Einheit "Fremde - Gäste - Gastarbeiter".

Informationen und Kontakt

Ansprechpartnerin:
Dr. Ingrid Wölk    
Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte    
Tel. 0234 910 9501

Rundgang durch die Ausstellung (Fotostrecke)

Seite des Stadtarchivs