Ausschnitt des Ausstellungsplakats. © Staatliche Museen zu Berlin Foto: Ute Franz-Scarciglia

Kulturkontakte - Leben in Europa

Museum Europäischer Kulturen, Museen Dahlem - Staatliche Museen zu Berlin

Die Mobilität von Menschen macht kulturelle Kontakte möglich und schafft Gemeinsamkeiten. Sie wirft aber auch die Frage nach Identitäten auf. Begegnungen und Abgrenzungen - anhand dieser scheinbar gegenläufigen Tendenzen werden Aspekte des Alltagslebens in Europa deutlich.
Das im weitesten Sinne mobile Verhalten von Menschen in und nach Europa bewirkt auf der einen Seite kulturelle Begegnungen und Vermischungen, die zur Entwicklung globaler Kulturen führen können. Auf der anderen Seite wirft es Fragen nach Zugehörigkeiten und Identitäten von Individuen und Gruppen auf. Sie können sich bei aller Globalisierung „verloren“ fühlen und besinnen sich deshalb auf das ihnen Vertraute: auf ihre Heimat, den Ort – die Region, oder ihr Land. Spielen die kulturellen Gemeinsamkeiten Europas dabei eine Rolle?

Die Dauerausstellung stellt Beispiele vor – mit zum Teil außergewöhnlichen Objekten. Eine Prachtgondel aus Venedig von 1910 steht dabei stellvertretend für alle Themenbereiche: Handel, Reisen, Bildmedien, Migration, kulturelle Verortungen und Frömmigkeit. Die neue Dauerausstellung des Museums Europäischer Kulturen zeigt Objekte des Alltags aus Europa vom 18. Jahrhundert bis heute im Kulturvergleich.

Konzept

Mit der neuen ständigen Ausstellung Kulturkontakte – Leben in Europa zeigt das Museum Europäischer Kulturen auf 700 qm einen Querschnitt aus seinen vielfältigen Sammlungen. Mit dem thematischen Ansatz greift es Diskussionen über gesellschaftliche Bewegungen und Abgrenzungen auf: Das „mobile“ Verhalten von Menschen führt zu kulturellen Begegnungen, Annäherungen und Vermischungen. Europa ist ein gutes Beispiel dafür. Bei aller Unterschiedlichkeit haben die Europäer viele Gemeinsamkeiten, die durch Kulturkontakte bis hin zur Globalisierung zustande gekommen sind. Neben der Verbreitung von Wissen durch Medien sind darunter in erster Linie Begegnungen durch Handel, Reisen, Migration, aber auch durch Missionierung, Krieg und Versöhnung zu verstehen. Die christliche Religion mit ihren Bezügen zur jüdischen und islamischen Religion prägte seit dem Mittelalter das Leben in Europa nachhaltig. Das Zeitalter der Aufklärung, die Französische Revolution, die Industrialisierung sowie die Folgen der beiden Weltkriege bilden die Grundlagen für das heutige Europa. In diesem Sinne äußerte sich der spanische Philosoph José Ortega y Gasset bereits 1929 in seinem Werk „Der Aufstand der Massen“: „Wenn wir uns versuchshalber vorstellen, wir sollten lediglich mit dem leben, was wir als ‚Nationale’ sind, wenn wir etwa den durchschnittlichen Deutschen aller Sitten, Gedanken, Gefühle zu entkleiden probieren, die er von anderen Ländern des Erdteils übernommen hat, werden wir bestürzt sein, wie unmöglich eine solche Existenz schon ist; vier Fünftel unserer inneren Habe sind europäisches Gemeingut.“
Dennoch betrachten viele Menschen in Europa die von ihnen empfundene zunehmende „Europäisierung“ und „Globalisierung“ kritisch. Als Reaktion kann eine Rückbesinnung auf die ‚eigene’ Kultur erfolgen, die ein Gefühl der Vertrautheit vermittelt. Nicht selten werden solche Unsicherheiten politisch instrumentalisiert, indem man suggeriert, dass ein Raum deckungsgleich mit einer ‚homogenen Kultur’ sei. Doch dies entspricht nicht der Realität – Kulturen können sich überschneiden, Räume überspannen oder translokal sein, auch wenn es kulturelle Merkmale gibt, die typisch für einen Ort, eine Region oder eine Nation sind.
Mit vielen verschiedenen Objektbeispielen werden in der ständigen Ausstellung Begegnungen, Abgrenzungen und Religiosität in Europa vorgestellt – mit zum Teil außergewöhnlichen Objekten. Eine Gondel aus Venedig steht stellvertretend für die Themenbereiche Handel, Reisen, Bildmedien, Migration und kulturelle Verortungen. Neben großartigen und edlen Textilien aus vielen europäischen Gebieten sind ein farbenfroher Karren aus Sizilien zu sehen, ein bunt beklebter Wandschirm aus dem Viktorianischen England, ein Dönerspieß als Werbefigur aus Berlin, Trachtenschmuck aus Nordfriesland, Original-Fußballtrikots von Mesut Özil und Fatmire „Lira“ Bajramaj etc. Was all das mit einer möglichen ‚supranationalen’ – in diesem Fall europäischen Identität - zu tun haben kann, wird ebenfalls thematisiert, und zwar anhand von zwei „Europakleidern“, die der Berliner Modedesigner Stephan Hann eigens für die Ausstellung entworfen und realisiert hat.
Am Schluss der Ausstellung befindet sich ein zwölf Meter langer Weihnachtsberg aus dem Erzgebirge, der seit dem 19. Jahrhundert mit über 300 zum Teil beweglichen Figuren das Leben Jesu Christi anschaulich darstellt. Lange war er im Museum nicht mehr zu sehen – nun ist er wieder dauerhaft zu bewundern. Weihnachtsberge sind eigentlich „Jahreslaufkrippen“, die das Resultat europäischer Begegnungen sind, nämlich zwischen dem protestantischen Sachsen und dem katholischen Böhmen. So steht der Weihnachtsberg des Museums Europäischer Kulturen – wie die venezianische Gondel am Beginn der Ausstellung – stellvertretend für die zahlreichen Verbindungen der Menschen innerhalb Europas.

Ausstellungsbereiche

Begegnungen

Mit den Themen ‚Handel’, ‚Reisen’, ‚Medien’, ‚Migration’ im ersten Bereich der Ausstellung werden Ergebnisse und Auswirkungen von Kulturkontakten in und mit Europa präsentiert. Dominiert wird dieser Raum von einer elf Meter langen originalen Gondel aus Venedig, die als ‚Leitobjekt‘ der Ausstellung gilt, weil alle hier präsentierten Themen mit der berühmtesten europäischen Stadt direkt oder indirekt zu tun haben. Venedig hat aufgrund seiner historischen wirtschaftlichen und politischen Bedeutung die Geschicke Europas über Jahrhunderte beeinflusst und ist noch heute ein begehrter Ort für Reisende und Menschen auf der Suche nach Arbeit.
So werden in der ersten ‚Themeninsel‘ die Folgen europäischer Handelsbeziehungen beispielhaft mit Objekten aus Seide und Glasperlen aus unterschiedlichen Gebieten Europas vorgestellt. Der ‚Handel’ dieser Güter war seit dem 12. Jahrhundert eng mit Venedig verbunden, bevor sich das Wissen um die Herstellung, die Einrichtung von Produktionsstätten und der Vertrieb der Produkte ab dem 16. Jahrhundert auf weitere Regionen bzw. Städte ausbreitete und die Entwicklung weit verzweigter Handelsnetze bewirkte.
Die zweite Themeninsel widmet sich den Ergebnissen jener Kulturkontakte, die über das ‚Reisen’ zustande kommen. War dies bis zum 18. Jahrhundert noch privilegierten Schichten in Europa vorbehalten, prägten dann Gelehrten-, Künstler- und Forschungsreisen den Drang nach der Erkundung eigener und fremder Welten. Ab Mitte des 19. Jahrhunderts wurden Reisen zunehmend populärer und finanziell erschwinglich. Beliebte Reiseziele in Europa sind bis heute Städte, Inseln und Regionen in Italien.
Die dritte Themeninsel präsentiert anhand von zwei Beispielen, wie indirekte Kulturkontakte über ‚Medien’ geschehen, indem sie Informationen verbreiten und zwischen Menschen vermitteln. Eines der frühesten visuellen Medien ist das Bild, das zeitgenössische Ereignisse und Erfahrungen widerspiegeln kann. Mit der Verbesserung der Drucktechniken durch bewegliche Letter um 1440 und der Erfindung der Lithografie Ende des 18. Jahrhunderts wurde das Bild zunehmend mobil und durch die weite Verbreitung populär. Über das Bild in jedweder Form gelangten vor allem seit dem Zeitalter der Industrialisierung Ereignisse und Besonderheiten der ‚Welt‘ in die Wohnungen der Menschen, sei es als bebilderte Theateraufführungen, sei es als Möbelstück oder Dekoration.
Die vierte Themeninsel behandelt ‚Migration’ als die ‚klassische’ Form von Kulturkontakten, charakterisiert sie doch die Menschheit von Anbeginn. Auch der europäische Raum ist seit 3.000 Jahren von Wanderbewegungen bestimmt. Darunter sind kleinräumige Zu- und Abwanderungen oder größere Ein- und Auswanderungen zu verstehen, die besonders seit dem 19. Jahrhundert das heutige Europa geprägt haben. Die Auswirkungen und Ergebnisse sind zu vielfältig, als dass man sie alle auch nur ansatzweise benennen, geschweige denn ausstellen könnte. Am offensichtlichsten und nachhaltigsten lassen sie sich jedoch in der Ess- und Genusskultur erkennen. Mit Migranten und durch Handel kamen vor Jahrhunderten Speisen, Getränke und Genussmittel nach Europa, die zu der Zeit noch als exotisch galten. Heute gehören sie zur Alltagskultur und sind global geworden. Neue kulturelle Einflüsse werden am ehesten in Städten sichtbar, da diese im Allgemeinen der erste Anlaufpunkt für Migranten sind und die Bevölkerung in der Regel offener für Innovationen ist als dörfliche Gemeinschaften.

Grenzen

Wenn sich Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen begegnen, hat zumindest einer von ihnen räumliche Grenzen überschritten, indem er seinen Herkunftsort verlassen hat. Dies verläuft nicht immer konfliktfrei und wirkt sich oft negativ insbesondere auf den Zugewanderten aus. Wie Europäer ihre Kultur ‚verorten‘, d. h. sich mit einem Territorium identifizieren können, zeigt der zweite Ausstellungsbereich mit weiteren Themeninseln. Anhand verschiedener Objektbeispiele aus europäischen Lebenswelten werden ‚lokale, regionale, nationale und supranationale Verortungen von Kultur’ vorgestellt. Viele Menschen identifizieren ihre Kultur mit einem Raum oder Gebiet, den sie als ihre Heimat bezeichnen. Wenn sie dieses Gefühl – oft transportiert durch eine gemeinsame Sprache – mit anderen Menschen teilen, bilden sie eine Gruppe, die sich von anderen Gruppen unterscheidet oder abgrenzt. Aber Abgrenzungen sind nicht starr, sondern durchlässig; sie verhindern nicht den Kontakt zwischen Menschen, die sich stattdessen eher gegenseitig beeinflussen – so lässt sich das Lokale nicht vom Regionalen trennen und das Regionale nicht vom Nationalen. In diesem Sinne sind räumliche Grenzen ambivalent. Dennoch hinterfragen viele Menschen in Europa die von ihnen empfundene zunehmende ‚Europäisierung‘ und ‚Globalisierung‘. Als Reaktion kann eine Rückbesinnung auf die ‚eigene‘ Kultur erfolgen, sodass ein Gefühl der Vertrautheit vermittelt wird. Nicht selten werden solche Unsicherheiten politisch instrumentalisiert, indem man suggeriert, dass ein Raum deckungsgleich mit einer ‚homogenen Kultur‘ sei. Doch dies entspricht nicht der Realität – Kulturen können sich überschneiden, Räume überspannen oder translokal sein. Dennoch gibt es kulturelle Merkmale, die typisch für einen Ort, eine Region oder eine Nation sind.
Wie vielfältig und doch ähnlich ‚lokale Verortungen’ von Kultur in Europa sind und waren, zeigt die fünfte Themeninsel in der Ausstellung. Hier werden Objekte aus dem Bereich der Kleidung, des Vereinswesens, der Bräuche und der Vermarktung vorgestellt, die Orte in Europa präsentieren oder als ortstypisch gelten. Sie sind Ausdruck für das Selbstwertgefühl der ‚Einheimischen‘ und deren Identifikation mit dem Ort, oder sie wurden für Andere – ‚Ortsfremde‘ – zur Erinnerung und zum Verkauf hergestellt. Ortstypische Kultur – materiell wie immateriell – ist immer in der jeweiligen Kulturregion eingebunden. So konnte eine regional-ländliche Tracht oder ein Maskenbrauch im 18. und 19. Jahrhundert auch lokaltypische Varianten aufweisen, die ihre Herkunft sofort erkennbar machten.
Vor diesem Hintergrund zeigt die sechste Themeninsel ‚regionale Verortungen’ von Kultur u. a. mit Masken und Trachten. Sie wurden im 19. Jahrhundert als Reaktion auf die Urbanisierung ‚wieder‘-erfunden und galten als typisch für eine Kulturlandschaft oder auch für eine ethnische Gruppe. Dies gilt zum Teil heute noch oder erneut. Da sich die ‚Orte‘, in denen Menschen beheimatet sind, immer mehr auflösen, versuchen die Bewohner, ihre regionale, ethnische oder lokale Identität zu bewahren bzw. zu finden. Um das Zusammengehörigkeitsgefühl von Gruppen jedweder Art sichtbar zu demonstrieren, ‚uniformieren‘ sich diese. In einem ‚Exkurs’ zeigt die siebte Themeninsel ausgewählte Fotografien der Künstlerin Sabine von Bassewitz. die die Selbstpräsentation von Gruppen in Deutschland aufgenommen hat. Darunter waren auch Trachtenvereine, die sich zusammen mit Heimatvereinen, Tanz- und Musikgruppen in vielen Regionen und Orten Europas finden lassen. Sie widmen sich der Pflege ihres kulturellen Erbes und leben dieses auch. Das Landleben wird seit einiger Zeit wieder entdeckt, zuweilen verklärt oder neu erfunden. Dies kann folkloristische und lokalpatriotische Züge annehmen, wenn nicht mehr genau bekannte Kulturelemente vermeintlich rekonstruiert und als wahr betrachtet werden und wenn der emotionale Bezug zur eigenen Kultur überhandnimmt. Ob die seit 1958 existierenden grenzüberschreitenden Euroregionen, die u. a. auf zunehmender kultureller Kooperation basieren, eine identitätsstiftende Wirkung haben werden, die sich auch in der Alltagskultur zeigt, bleibt abzuwarten.
Daran, dass Regionalkulturen auch immer national konnotiert waren, hat sich bis heute nichts geändert. Aber anders als bei der regionalen Kultur finden ‚nationale Verortungen’ in der materiellen Kultur des alltäglichen Lebens kaum einen Niederschlag. Sie zeigt sich vor allem auf der symbolischen, musikalischen, textlichen und bildlichen Ebene. Davon handelt die achte Themeninsel, die sich auch mit sogenannten ‚Nationalcharakteren‘ auseinandersetzt, indem sie bildliche Darstellungen von Nationalstereotypen präsentiert. Populistische Politiker nutzen sie, um vermeintliche Gegner im eigenen Land auszugrenzen oder ein anderes Land zu verunglimpfen, wie es in Diktaturen und Kriegen in Europa deutlich wurde. Die auffälligste positive Identifizierung mit einer Nation findet heute allerdings mehr denn je im Sport statt, besonders in den weltumspannenden Olympischen Spielen. Solche Wettkämpfe, ihre Teilnehmer und Fans benutzen Symbole in den jeweiligen Nationalfarben oder einer anderen Farbkombination wie beim Fußball als Zeichen der nationalen Repräsentation bzw. Anhängerschaft.
Wenn sich nationale Kultur kaum in alltäglichen Dingen widerspiegelt, so gilt dieses in potenzierter Form für eine supranationale – europäische – Kultur. Mit einer Kunstinstallation des Modedesigners Stephan Hann hinterfragt die neunte Themeninsel eine ‚supranationale Verortung’ von Kultur. Die Gründer und Verantwortlichen der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft, der heutigen Europäischen Union, haben zwar ein komplexes System von Symbolen geschaffen, aber es gibt kaum eine gemeinsame ‚sichtbare‘ Kultur im alltäglichen Leben in Europa, sieht man von gesamteuropäischen Musik- und Sportveranstaltungen und Kulturinitiativen wie der ‚Kulturhauptstadt Europas‘ ab. Für viele Europäer ist Europa als politisches und kulturelles Konstrukt zu abstrakt, als dass sie sich mit ihm identifizieren mögen. Es wird erst dann konkreter, wenn sie einen räumlichen oder kulturellen Abstand von dem Kontinent haben oder wenn sie sich aus eurozentrischer Perspektive durch Zuwanderer ‚bedrängt‘ fühlen und sich von anderen Kontinenten und deren Bewohnern ‚abschotten‘.

Religiosität

Dennoch gibt es ein Bewusstsein über eine gemeinsame europäische Geschichte, bestimmt von jahrhundertealten klein- und großräumigen Handelsbeziehungen, Kriegen, gemeinsamer und gegenläufiger Politik. Vor allem aber prägte die christliche Religion mit ihren Bezügen zur jüdischen und islamischen Religion das Leben in Europa seit dem Mittelalter nachhaltig. Dies ist das Thema des dritten Ausstellungsbereichs, der u. a. darauf eingeht, wie Religionen und ihre Traditionen das Leben von Menschen strukturieren. Vor dem Hintergrund befasst sich die zehnte Themeninsel mit verschiedenen Ausdrucksformen von ‚Frömmigkeit’ im Alltag. Diese sind grenzenlos in ihrer Vielfalt und Anzahl sowie in ihrer räumlichen Verbreitung innerhalb und außerhalb Europas. Religionen sind translokal mit regional- oder ortstypischen Ausprägungen und eigenständigen Traditionen, was besonders gut an Bräuchen im Jahreslauf – darunter das Weihnachtsfest mit seinen ‚Krippen’ – veranschaulicht werden kann. Die elfte Themeninsel zeigt das an Beispielen aus Afrika, Lateinamerika und Europa. Herausragend und einzigartig sind darunter die ‚Krippen- oder Weihnachtsberge‘, die es im 19. Jahrhundert im deutschen Sachsen, im tschechischen Böhmen und im österreichischen Tirol gab. Als Beispiel ist in der zwölften bzw. dreizehnten Themeninsel ein mechanischer Weihnachtsberg aus dem Erzgebirge zu sehen. Er ist typisch für diese Region und gleichzeitig das Ergebnis kultureller Vermischungen durch die Verbindung von katholischen Traditionen aus Böhmen mit protestantischen Traditionen aus Sachsen unter Einbeziehung der bergmännischen Lebenswelt des Erzgebirges.
So steht dieser Weihnachtsberg am Schluss wie die Gondel am Beginn der Ausstellung stellvertretend für die zahlreichen Verbindungen der Menschen innerhalb Europas.
 

Resonanz

Eine hohe Presseresonanz. Siehe z.B. Berliner Zeitung

Literatur

Katalog:
Elisabeth Tietmeyer, Irene Ziehe (Hg.), Kulturkontakte – Leben in Europa / Cultural Contacts – Living in Europe (Katalog zur gleichnamigen Ausstellung, dt. und en. Ausgabe). (=Schriftenreihe des Museums Europäischer Kulturen, Bd. 10). Koehler & Amelang: Leipzig 2011.

Informationen und Kontakt

Ansprechpartnerinnen:
Dr. Elisabeth Tietmeyer
Dr. Irene Ziehe

Lansstraße 8 / Arnimallee 25
14195 Berlin

Flyer zum Download

Link zur Ausstellungsseite