Henrichshütte Hattingen

LWL-Industriemuseum | Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur

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Vorschau: 24.5.-3.11.2019

BOOM!

Die Hütte zwischen Abbruch und Aufbruch

Die Ausstellung beschäftigt sich mit dem Thema Wandel und schlägt einen Bogen vom Kaiserreich über die Weltkriege und die Zeit des Wiederaufbaus bis zum Strukturwandel. Den roten Faden bilden die Umbrüche in der Geschichte der Henrichshütte: der Einbruch der Industrie in das Idyll der Ruhrlandschaft sowie Zäsuren durch neue Technologien, neue Besitzer und neue Produkte. Es kommen Frauen und Männer zu Wort, die dabei waren, als es „Boom“ machte und große Teile des Werks abgerissen wurden.

Eine Ausstellung im Verbundprojekt „Alles nur geklaut? Die abenteuerlichen Wege des Wissens“.

Sprengung des Gasometers. Foto: Manfred Vollmer
Wandel global und lokal, Oktober 1996. Von Hochofen 2 steht nur noch das Fundament, die „Ofensau“. Foto: Berthold Socha

14.4.-30.6.2019

Fabrik. Denkmal. Forum.

40 Jahre LWL-Industriemuseum fotografiert von Berthold Socha

1979 beschloss der Landschaftsverband Westfalen-Lippe die Gründung eines dezentralen Industriemuseums. Es sollte die „Kultur des Industriezeitalters“ beispielhaft darstellen, Denkmäler erschließen und für die Öffentlichkeit zugänglich machen. Heute wird dieser Auftrag an acht Orten in der Region gelebt. Berthold Socha begleitete diese Entwicklung als Mitarbeiter des LWL, aber auch als Fotograf. Der Künstler Socha macht einen spannenden Prozess sichtbar: Die Fabrik wandelt sich zum restaurierten Denkmal, das Museum zum gesellschaftlichen Forum. Sochas Fotografien geben Einblicke in die Industriekultur von ihrer Geburtsstunde bis zur gelebten Industriekultur in Westfalen-Lippe 2019.

Weitere Informationen auf der Seite zur Ausstellung