Henrichshütte Hattingen

LWL-Industriemuseum | Westfälisches Landesmuseum für Industriekultur

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Andera Hüskens Installation "Soul Surfer"

14.7. - 1.9.2017

Freiheit

Ausstellung zum Kunstpreis Ennepe-Ruhr

Exakt 101 Künstler haben sich mit Zeichnungen, Fotografien, Gemälden, Skulpturen, Installationen und Videoprojektionen für den "Kunstpreis Ennepe-Ruhr 2017" zum Thema "Freiheit" beworben. Die Jury hat sich für 20 Werke entschieden, die nun im Untergeschoss des Gebläsehauses präsentiert werden. Die 20 ausgewählten Künstlerinnen können sich Hoffnung auf die Auszeichnung machen, die am 8. September vergeben wird.

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24.5. - 8.10.2017

Arbeitskämpfe

Fotografien von Michael Kerstgens

1984/85 erlebte der in Süd-Wales geborene Michael Kerstgens den Arbeitskampf der britischen Bergarbeiter von innen heraus als Mensch und Fotograf. Nach seinem Umzug nach Essen folgten die Hüttenstreiks in Rheinhausen, Hattingen, später Hagen. Dreißig Jahre nach dem Hattinger Hüttenkampf weitet Kerstgens' Fotografie den lokalen Blick auf die nationale und internationale Ebene und ordnet die Ereignisse um die Henrichshütte in eine Geschichte montanindustriellen Niedergangs ein. Wie die Folgen des Strukturwandels andernorts aussehen können, zeigt Kerstgens' Fotoserie "Poundland", aufgenommen in Barnsey, eine Generation nach dem großen "Miners' Strike" in Wales.

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Rheinhausen 1987, Foto: Michael Kerstgens
Foto: Udo Kreikenbohm

23.6. - 8.10.2017

Berührte Landschaften

Fotografien von Udo Kreikenbohm


Udo Kreikenbohm, langjähriger WAZ-Fotograf, sucht nicht die bekannten touristischen Ziele zwischen Duisburg und Dortmund, Marl und Hattingen. Kreikenbohm fotografiert in den Zwischenräumen, in denen sich die Menschen bewegen und Spuren hinterlassen. "Berührte Landschaften" lenkt den Blick auf Orte wie wir sie überall im Ruhrgebiet finden. Mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Hattingen.

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13.5. - 5.11.2017

Ende der Schonzeit

Horst Dieter Zinn fotografiert Hattingen

Der Hamburger Fotograf Horst Dieter Zinn erstellte 1987 während des Widerstandes gegen die Stilllegung der Henrichshütte die Reportage „Eine Heimat geht bankrott“. Der hanseatische Blick auf das Revier bediente augenzwinkernd das Image der Region außerhalb der Region.
30 Jahre später ist Zinn erneut unterwegs in Hattingen. Seine Bilder eröffnen einen neuen Blick, denn die Perspektive des Autors hat sich ebenso gewandelt wie sein Motiv selbst. Zinns aktuelle Bilder zeigen Menschen in einer anderen Stadt: Alles ist schneller und härter, urban statt montan.

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Foto: Horst Dieter Zinn
Foto: Berthold Socha

Vorschau: ab 24.11.2017

30 Hüttenjahre

Berthold Socha fotografiert die Henrichshütte


Seit 1977 war Berthold Socha beim LWL im Bereich der Industrie-Denkmalpflege tätig und fotografierte „ganz nebenbei“. So entstand ein Schatz, den Berthold Socha nun zum Jahrestag der Hochofen-Stilllegung gehoben hat.
Er ermöglicht die Begegnung mit dem Denkmal, das Entdecken von Hochofen 3 als Skulptur, das Erspüren von Verfall und Wandel, aber auch das Wiedersehen mit Menschen, die den Weg von der Industriebrache zum Forum für geselliges und gesellschaftliches Leben geebnet haben.