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Aabachtal bei Bad Wünnenberg
 

Seit 1999 trägt die Stadt die Bezeichnung "Bad Wünnenberg". Im Talraum des Aabaches im Bereich der Unterstadt von Bad Wünnenberg ist in den 1970er Jahren eine großzügig und vielfältig gestaltete Erholungs- und Freizeitanlage entstanden.

Externe ID: T-p363n403-20070706004
Erfassungsdatum: 06.07.2007
Kategorie: Siedlung
Datenherkunft: Redaktion


Übergeordnetes Objekt:
  • (keins)
Untergeordnete Objekte:
  • (keine)

Zugehöriges Objekt

Erholungs- und Freizeitgebiet Bad Wünnenberg (Kulturlandschaft)

 

Eigentümer und Zugänglichkeit
Stadt Bad Wünnenberg, Poststraße 15, 33181 Bad Wünnenberg. Die Anlage ist öffentlich zugänglich.

Naturräumliche Situation, Lage und Größe
Paderborner Hochfläche, am südöstlichen Stadtrand; Größe etwa 25 Hektar.


Allgemeine Angaben zur Geschichte
Mitten in einer reizvollen Hügellandschaft an den Ausläufern des Sauerlandes gelegen, ist Wünnenberg 1972 als erster Luftkurort in Nordrhein-Westfalen anerkannt worden. 1980 erfolgte die Ausweisung als Kneipp-Kurort. Seit 1999 trägt die Stadt die Bezeichnung "Bad Wünnenberg".

Im Talraum des Aabaches ist in den letzten Jahrzehnten eine großzügig und vielfältig gestaltete Erholungs- und Freizeitanlage entstanden, die 1979 mit der Fertigstellung der Aabachtalsperre einen attraktiven Abschluss bekam.

Gebäude und Ausstattung
Am Rande des Erholungsgebietes liegt die Aatalklinik / Zentrum für interdisziplinäre Prävention und Rehabilitation, die durch moderne klare Architektur auffällt.

Art der Grünanlage
Modernes Erholungs- und Freizeitgebiet.

Entstehungs- / Entwicklungsgeschichte
Die weiten Wiesenflächen entlang des Aabaches wurden bis in die 1960-er Jahre als gemeinschaftliche Viehweide genutzt. Der Rückgang der Landwirtschaft ermöglichte anschließend die Gestaltung eines ausgedehnten Erholungs- und Freizeitgebietes im Bereich der Unterstadt von Wünnenberg.

Heutiger Zustand / Nutzung
Das Erholungsgebiet beginnt mit dem kleinen Kurpark unmittelbar südlich der Aatalklinik, einem Zentrum für die Rehabilitation von Schlaganfallpatienten. Gepflegte Rasenflächen, aufwendig bepflanzte Staudenbeete und etliche Ruhebänke ermöglichen den erholsamen Aufenthalt in diesem Bereich. Vom Park gut zu erreichen sind ein Hallenbad und ein Waldschwimmbad. Neben einem Abenteuerspielplatz übt ein Wildgehege mit Auerochsen eine große Anziehungskraft vor allem auf die jüngeren Besucher der Anlage aus.

Wasser ist das zentrale Element im Erholungs- und Freizeitgebiet. Neben einigen kleinen Teichen ist im Zentrum der Anlage ein großer See angelegt worden, der zum Paddeln und Angeln genutzt wird. Mehrere Wassertretbecken unterstützen die Kneippschen Kuranwendungen und laden nach einer längeren Wanderung zur Erfrischung der Füße ein. Nach dem Durchwandern des Tales gelangt man zur Aabachtalsperre. Die 120 Hektar große Trinkwassertalsperre ist zur Wasserversorgung von Teilbereichen der Kreise Paderborn, Soest, Warendorf und Gütersloh angelegt worden. Um die Talsperre führt ein 10 km langer Rundwanderweg, der von Fußgängern, Radfahrern und Skatern benutzt werden kann. Ein gut markiertes Wanderwegenetz erschließt die waldreiche Umgebung der Talsperre und erweitert somit das Erholungs- und Freizeitangebot in Bad Wünnenberg.

Literaturangaben

  • Bufe, Thomas / Neuling, Walter et al. (2002): Garten-Landschaft OstWestfalen-Lippe. Dokumentation bedeutender Park- und Gartenanlagen im Regierungsbezirk Detmold. Beiträge zur Landschafts- und Baukultur in Westfalen-Lippe Band 3.4: Stadt Bielefeld, Kreis Herford, Kreis Paderborn. Zugleich CD-ROM, Münster.
  • Meisel, Sofie (1959): Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 98 Detmold. Naturräumliche Gliederung Deutschlands 98, Bonn-Bad Godesberg.
  • Bufe, Thomas (2000): Gartenreise - Ein Führer durch Gärten und Parks in Ostwestfalen-Lippe. Münster, Seite 175 - 176.
Externe ID: LWL-GUP00015
Erfassungsdatum: 30.08.1999
Kategorie: Freizeitpark, Vergnügungspark
Erfassungsmaßstab: keine Beschränkung
Erfassungsmethode:
  • Geländebegehung/-kartierung
  • Literaturauswertung
Touristische Bedeutung: mittel - ist einen Abstecher wert
Naturnähe: verändert/beeinflusst
Historischer Zeitraum: ab 1979
Datenherkunft: LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen
Seiten-URL: https://www.lwl.org/geodatenkultur/objekt/10039648


In Karte anzeigen

2008: Kurpark an der Aatalklinik
2008: Erlebnis-Barfußpfad
2008: Erlebnis-Barfußweg
2008: Grünlandflächen mit Streuobstwiese im Aabachtal
2008: Aabach
1999: Kurpark
1999: Erholungs- und Freizeitgebiet Bad Wünnenberg