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Gut Heidhorn, Münster-Hiltrup
 

Als Gräftenhof wurde Gut Heidhorn schon im 13. Jahrhundert erwähnt. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts erwarb der wohlhabende Münsteraner Kaufmann Josef Hötte das Gut mit den umliegenden Ländereien. Er ließ ein neues Herrenhaus mit Torhaus und einen Park anlegen. Am Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Gut in eine Stiftung umgewandelt und als Erholungsheim für Ordensschwestern aus Münster genutzt. Nach 1945 wurde das Erholungsheim in ein Altersheim unter der Leitung der "Schwestern von der Göttlichen Vorsehung" umgewandelt. Seit 1970 kann das Altersheim auch unabhängig von der Ordenszugehörigkeit bewohnt werden.
Im Süden der alten Gutsgebäude hat sich noch der alte Baumbestand einer landschaftlichen Anlage des späten 19. Jahrhunderts erhalten. Mit der Umnutzung der Gutsanlage in ein Schwesternerholungsheim und dem weiteren Ausbau in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde der historische Park teilweise umgestaltet und im Süden des Altenwohnheimes wesentlich erweitert.

Externe ID: T-P363N504-20080227-0002
Erfassungsdatum: 27.02.2008
Kategorie: Siedlung
Datenherkunft: Redaktion


Übergeordnetes Objekt:
  • (keins)
Untergeordnete Objekte:
  • (keine)



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2003: Gut Heidhorn

Zugehöriges Objekt

Park am Gut Heidhorn, Münster-Hiltrup (Kulturlandschaft)

 

Eigentümer und Zugänglichkeit
Bistum Münster; die Außenanlagen sind teilöffentlich zugänglich.

Naturräumliche Situation, Lage und Größe
Westfälisches Tiefland - Kernmünsterland; etwa 3 km südliche von Hiltrup an der Bundesstraße B 54; etwa 2,5 ha.

Allgemeine Angaben zur Geschichte
Als Gräftenhof wurde Gut Heidhorn schon im 13. Jahrhundert erwähnt. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts erwarb der wohlhabende Münsteraner Kaufmann Josef Hötte das Gut mit den umliegenden Ländereien. Er ließ ein neues Herrenhaus mit Torhaus und einen Park anlegen. Zudem vergrößerte er den Landbesitz von 58 Hektar im Jahre 1800 auf 294 Hektar im Jahre 1898. Am Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Gut in eine Stiftung umgewandelt und als Erholungsheim für Ordensschwestern aus Münster genutzt. Nach 1945 wurde das Erholungsheim in ein Altersheim unter der Leitung der "Schwestern von der Göttlichen Vorsehung" umgewandelt. Seit 1970 kann das Altersheim auch unabhängig von der Ordenszugehörigkeit bewohnt werden.

Gebäude und Ausstattung
Im Norden der Anlage haben sich von der alten Hofanlage noch teilweise die spätmittelalterliche Gräfte, das Torhaus, eine Scheune, ein später als Wohnhaus genutzter Fachwerkspeicher und auf der anderen Straßenseite noch zwei barocke Torpfeiler erhalten. Die Scheune und der Fachwerkspeicher stammen aus der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts. Das Torhaus wurde 1904 über der Gräfte unmittelbar an der Bundesstraße B 54 errichtet. Im Süden der Anlage wurde in den 1960er und 1970er Jahren die Kapelle, das Schwesternhaus mit Klausurgang und ein Altenwohnheim neu errichtet.

Art der Grünanlage
Gutspark mit modernen Erweiterungen.

Beschreibung
Im Süden der alten Gutsgebäude hat sich noch der alte Baumbestand einer landschaftlichen Anlage des späten 19. Jahrhunderts erhalten. Das leicht modellierte Gelände wird durch mehrere alte Eichen und Koniferen bestimmt. Auffällig ist ein kleiner Hügel im Süden des Torhauses. Mit der Umnutzung der Gutsanlage in ein Schwesternerholungsheim und dem weiteren Ausbau in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde der historische Park teilweise umgestaltet und im Süden des Altenwohnheimes wesentlich erweitert. Der weitläufige Park wird durch eine langgestreckte Wiese mit nur vereinzelten Gehölzpflanzungen geprägt und durch einen Umgangsweg erschlossen. Die Parkgrenze wird durch den anschließenden dichten Wald bestimmt. Im Süden des Parkes ist ein größerer Teich angelegt.

Externe ID: LWL-GUP00208
Erfassungsdatum: 01.01.2002
Kategorie: Park
Erfassungsmaßstab: keine Beschränkung
Erfassungsmethode:
  • Auswertung historischer Karten
  • Geländebegehung/-kartierung
Touristische Bedeutung: Keine Angabe
Naturnähe: verändert/beeinflusst
Historischer Zeitraum: ab 1890 - 1900
Datenherkunft: LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen
Seiten-URL: https://www.lwl.org/geodatenkultur/objekt/10037386


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2003: Gut Heidhorn
2003: Gut Heidhorn
2002: Gut Heidhorn
2002: Gut Heidhorn
2003: Ottmarsbocholt
1897: Ottmarsbocholt