Für die Menschen, für Westfalen-Lippe Signet: LWL-GeodatenKultur
Username:  
Password:  
Trennlinie; Beginn des Seitenfußes
  Start     Karte     Suche     Auswahlliste     Objektansicht     Hilfe  
Vorsehungskloster / Gymnasium St. Mauritz, Münster
 

Für die Schwestern der Göttlichen Vorsehung wurde am Ende des 19. Jahrhunderts eine neugotische Klosteranlage errichtet. Zuerst wurde die Anlage als Pensionat und Präparandenanstalt für angehende Lehrerinnen genutzt. Ab 1909 wurde die Anstalt zum Lyzeum und Oberlyzeum erweitert. Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm das Kloster den Unterricht als Mädchengymnasium wieder auf. Heute wird die gesamte Anlage als privates Gymnasium St. Mauritz in Trägerschaft des Bistums Münster genutzt.

Externe ID: T-P363N504-20080226-0002
Erfassungsdatum: 26.02.2008
Kategorie: Siedlung
Datenherkunft: Redaktion


Übergeordnetes Objekt:
  • (keins)
Untergeordnete Objekte:
  • (keine)



In Karte anzeigen

2003: Gymnasium St. Mauritz - Vorsehungskloster

Zugehöriges Objekt

Park am Vorsehungskloster / Gymnasium St. Mauritz, Münster (Kulturlandschaft)

 

Eigentümer und Zugänglichkeit
Bistum Münster; die Anlagen sind teilöffentlich zugänglich.

Naturräumliche Situation, Lage und Größe
Westfälisches Tiefland - Kernmünsterland; etwa 5 km nordöstlich der Altsta­dt von Münster; Größe etwa 2 ha.

Allgemeine Angaben zur Geschichte
In unmittelbarer Nachbarschaft zum Haus Dyckburg und zur Boniburg wurde für die Schwestern der Göttlichen Vorsehung am Ende des 19. Jahrhunderts eine neugotische Klosteranlage errichtet. Zuerst wurde die Anlage als Pensionat und Präparandenanstalt für angehende Lehrerinnen genutzt. Ab 1909 wurde die Anstalt zum Lyzeum und Oberlyzeum erweitert. Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm das Kloster den Unterricht als Mädchengymnasium wieder auf. Heute wird die gesamte Anlage als privates Gymnasium St. Mauritz in Trägerschaft des Bistums Münster genutzt.

Gebäude und Ausstattung
Das mächtige, dreigeschossige Klostergebäude wurde in der Grundrissform eines doppelten Kreuzes von 1896 bis 1897 nach Plänen des Münsteraner Architekten Franz Wucherpfennig errichtet. Der südliche Querbau wurde bereits 1903 und 1910 durch den Anbau eines West- und Ostflügels erweitert. Die Südseite des Hauptgebäudes übernimmt die Funktion einer Schaufassade und wird besonders durch die symmetrische Grundkonzeption und einen in der Mittelachse gelegenen Kapellenvorbau mit Spitzbogenportal und Dachreiter betont. Im Norden der Anlage befinden sich ausgedehnte Ökonomiegebäude aus der Entstehungszeit. Im Osten des Klosters liegt der Friedhof der Schwestern mit einer kleinen Trauerhalle. Im Nordosten steht ein 1974 errichtetes Schulgebäude und die Sporthallen.

Art der Grünanlage
Parkanlage und Nutzgärten.

Beschreibung
Im Süden der Hauptfassade wurde zur Entstehungszeit ein formaler Park mit vorwiegend regelmäßig angeordneten Wegen und Beeten gestaltet. Ein Großteil der Wege und Pflanzbeete ist heute verschwunden. Das Erscheinungsbild der alten Parkanlage wird aber noch durch zahlreiche große Lebensbäume, Zypressen und Eiben geprägt. An der Zufahrt zur Anlage hat man vor dem Teich in der Südwestecke des Parks einen kleinen Kreuzhügel aufgeschüttet. Unmittelbar am Haus steht eine prächtige alte Magnolie. Zum Friedhof der Schwestern führt eine markante Birkenallee. Im Norden des Klosters liegen ausgedehnte Nutzgärten, die bis heute von den Schwestern bewirtschaftet werden. Im östlichen Bereich wurde ein ökologischer Schulgarten eingerichtet.

Literaturangaben

  • o.A. (1997): Festschrift: 100 Jahre Gymnasium St. Mauritz 1897-1997. Münster.
  • Der Oberstadtdirektor von Münster, Dezernat für Öffentlichkeitsarbeit - Presse und Informationsamt in Zusammenarbeit mit dem Stadtplanungsamt (Hrsg.) (1994): Spaziergänge zu Baudenkmälern, Nr. 11. Münster.
Externe ID: LWL-GUP00205
Erfassungsdatum: 01.01.2002
Kategorie: Park
Erfassungsmaßstab: keine Beschränkung
Erfassungsmethode:
  • Auswertung historischer Fotos
  • mündliche Hinweise Ortsansässiger, Ortskundiger
  • Auswertung historischer Karten
  • Literaturauswertung
  • Geländebegehung/-kartierung
Touristische Bedeutung: Keine Angabe
Naturnähe: verändert/beeinflusst
Historischer Zeitraum: ab 1896
Datenherkunft: LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen
Seiten-URL: https://www.lwl.org/geodatenkultur/objekt/10037358


In Karte anzeigen

2003: Gymnasium St. Mauritz - Vorsehungskloster
2003: Gymnasium St. Mauritz - Vorsehungskloster
2003: Gymnasium St. Mauritz - Vorsehungskloster
2003: Gymnasium St. Mauritz - Vorsehungskloster
1936: Gymnasium St. Mauritz - Vorsehungskloster
1897: Vorsehungskloster