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Gut Haus Riepen, Warburg
 

An einem alten Handelsweg in der Warburger Börde wurde Haus Riepen zwischen 1667 und 1686 erbaut. Im 19. Jahrhundert fanden Um- und Ausbauten am Herrenhaus statt und während der Zeit wurde auch der Landschaftspark mit einigen botanischen Besonderheiten angelegt.

Externe ID: T-P363N403-20080731-0002
Erfassungsdatum: 31.07.2008
Kategorie: Staats- und Herrschaftswesen
Datenherkunft: Redaktion


Übergeordnetes Objekt:
  • (keins)
Untergeordnete Objekte:
  • (keine)



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2000: Haus Riepen

Zugehöriges Objekt

Gutspark Haus Riepen in Warburg-Dössel (Kulturlandschaft)

 

Eigentümer und Zugänglichkeit:
Privateigentum. Die Anlage ist nicht öffentlich zugänglich.

Naturräumliche Situation, Lage und Größe:
Weserbergland/Warburger Börde; 6 km­ nördlich von Warburg; Größe etwa 1 Hektar.

Allgemeine Angaben zur Geschichte:
Zwischen 1667 und 1687 ließ Friedrich Caspar von Geismar inmitten der fruchtbaren Warburger Börde und direkt an einem alten Handelsweg ein Herrenhaus mit dazugehörigen Wirtschaftsgebäuden errichten.

Gebäude und Ausstattung:
Das barocke Herrenhaus ist 1896 umgebaut und erweitert worden. Wahrscheinlich ist auch ein großer Teil der Gutsgebäude gegen Ende des 19. Jahrhunderts erneuert worden.

Art der Grünanlage:
Historischer Landschaftspark.

Entstehungs- / Entwicklungsgeschichte:
Zusammen mit dem Um- und Ausbau des Herrenhauses ist im Süden und Osten des Gebäudes ein Landschaftspark mit zahlreichen fremdländischen Gehölzen angelegt worden. Ob die Gestaltung des Parks mit der botanischen Sammlerleidenschaft des damaligen Eigentümers zur Anlage eines Arboretums in Verbindung gebracht werden kann, ist bisher nicht geklärt.

Heutiger Zustand / Nutzung:
In der Nähe des Hauses wird der Landschaftspark durch einen Umgangsweg erschlossen. Auffällige Solitärbäume sind eine Pyramideneiche, ein Tulpenbaum und eine Platane. Unterhalb des nach Südosten leicht ansteigenden Hanges hat sich eine Grotte aus der Entstehungszeit der Anlage erhalten. Vermutlich war die ursprüngliche Flächenausdehnung des Landschaftsparks deutlich größer als der heute intensiv gepflegte Bereich. Nordöstlich des Herrenhauses ist in einem verwilderten Abschnitt ein kleiner Teich.

Quellenangaben

  • Königlich Preußische Landesaufnahme 1:25000 - Neuaufnahme (1896): Blatt 4421, Borgentreich. Herausgegeben 1896, Berlin. Neuherausgegeben Geobasis NRW, Köln.

Literaturangaben

  • Bufe, Thomas / Neuling, Walter et al. (2002): Garten-Landschaft OstWestfalenLippe. Dokumentation bedeutender Park- und Gartenanlagen im Regierungsbezirk Detmold. Beiträge zur Landschafts- und Baukultur in Westfalen-Lippe. Band 3.1: Kreis Höxter. Zugleich CD-ROM, Münster.
  • Seick, Carsten (1996): Studien zu landschaftlichen Gärten und Parks in Westfalen-Lippe unter besonderer Berücksichtigung der Anlagen privater Auftraggeber. Münster, Westfälische Wilhelm-Universität Münster, Dissertation, Band 1 - 4, Band 3, Seite 449 - 450.
Externe ID: LWL-GUP00083
Erfassungsdatum: 01.01.2000
Kategorie: Gutspark
Erfassungsmaßstab: keine Beschränkung
Erfassungsmethode:
  • Auswertung historischer Karten
  • Literaturauswertung
  • Geländebegehung/-kartierung
Touristische Bedeutung: Keine Angabe
Naturnähe: Keine Angabe
Historischer Zeitraum: ab 1896
Datenherkunft: LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen
Seiten-URL: https://www.lwl.org/geodatenkultur/objekt/10034793


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2000: Gutspark Haus Riepen
1896: Haus Riepen