Für die Menschen, für Westfalen-Lippe Signet: LWL-GeodatenKultur
Username:  
Password:  
Trennlinie; Beginn des Seitenfußes
  Start     Karte     Suche     Auswahlliste     Objektansicht     Hilfe  
Gut Würgassen, Beverungen
 

Würgassen war ursprünglich Corveyer Besitz, der im 11. Jahrhundert an die Paderborner Bischöfe überging. Im 14. Jahrhundert entstand ein größerer Gutshof.
Vermutlich gleichzeitig mit dem Herrenhaus ist zur 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts südlich und westlich des Gebäudes ein kleiner Landschaftsgarten angelegt worden. Neben der repräsentativen Zufahrt zum Herrenhaus finden sich neben verschiedenen Nutzgartenbereichen einheimische und exotische Gehölze.

Externe ID: T-P363N403-20080725-0008
Erfassungsdatum: 25.07.2008
Kategorie: Staats- und Herrschaftswesen
Datenherkunft: Redaktion


Übergeordnetes Objekt:
  • (keins)
Untergeordnete Objekte:
  • (keine)



In Karte anzeigen

2000: Gut Würgassen

Zugehöriges Objekt

Gutspark Würgassen, Beverungen (Kulturlandschaft)

 

Eigentümer und Zugänglichkeit:
Privateigentum. Die Anlage ist nicht öffentlich zugänglich.

Naturräumliche Situation, Lage und Größe:
Weserbergland, im Talraum der Weser direkt am Fluss; Größe etwa 1 Hektar.

Allgemeine Angaben zur Geschichte:
Würgassen war ursprünglich Corveyer Besitz, der im 11. Jahrhundert an die Paderborner Bischöfe überging. Im 14. Jahrhundert entstand ein größerer Gutshof, der an bischöfliche Vasallen als Lehen vergeben wurde. In ein Rittergut umgewandelt hatte das Gut seit 1821 häufig wechselnde Besitzer.

Gebäude und Ausstattung:
Zweigeschossiges Herrenhaus mit Mansardendach mit großer Freitreppe und säulengerahmten Portal mit Wappenschild von 1698. Das Kellerportal ist von 1794, Wirtschaftshof.

Art der Grünanlage:
Historischer Landschaftsgarten.

Entstehungs- / Entwicklungsgeschichte:
Vermutlich gleichzeitig mit dem Herrenhaus ist zur 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts südlich und westlich des Gebäudes ein kleiner Landschaftsgarten angelegt worden. Das leicht zur Weser hin abfallende Gelände wurde durch eine hohe Bruchsteinmauer begrenzt. Historische Ansichten aus der Mitte des 19. Jahrhunderts zeigen eine mit verschiedenen Laub- und Nadelbäumen sowie kleineren Gehölzen gestaltete Anlage. Auffällig war die gesamte Anlage im Südwesten durch einen Brezelweg gegliedert. Eine 1954 durchgeführte Bauaufnahme bezeichnet auch im Wesentlichen die Gärten mit ihren Pflanzungen. Neben der repräsentativen Zufahrt zum Herrenhaus mit einem vorgelagerten Rosenrondell und seitlich flankierenden Fliederpflanzungen finden sich neben verschiedenen Nutzgartenbereichen einheimische und exotische Gehölze. Besonders herausragend ist hier eine mächtige Hängebuche. Unter den Exoten finden sich eine Traueresche, ein Tulpenbaum und ein Ginkgo.

Heutiger Zustand / Nutzung:
Der historische Landschaftsgarten ist hauptsächlich nur noch an der Gartenseite des Hauses vorhanden. Der ursprünglich größere südwestliche Bereich wird mit seinen wenigen Altbäumen heute überwiegend als Reitplatz genutzt.

Quellenangaben

  • Königlich Preußische Landesaufnahme 1:25000 - Neuaufnahme (1896): Blatt 4322, Bad Karlshafen (Karlshafen). Herausgegeben 1896, Berlin. Neuherausgegeben Geobasis NRW, Köln.

Literaturangaben

  • Bufe, Thomas / Neuling, Walter et al. (2002): Garten-Landschaft OstWestfalenLippe. Dokumentation bedeutender Park- und Gartenanlagen im Regierungsbezirk Detmold. Beiträge zur Landschafts- und Baukultur in Westfalen-Lippe. Band 3.1: Kreis Höxter. Zugleich CD-ROM, Münster.
  • Luckhardt, Jochen (Bearb.) et al. (1995): Kreis Höxter, Kreis Paderborn. In: Westfalia Picta, Band 5, Bielefeld, Seite 150 - 151.
  • Meisel, Sofie (1959): Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 98 Detmold. Naturräumliche Gliederung Deutschlands 98, Bonn-Bad Godesberg.
Externe ID: LWL-GUP00082
Erfassungsdatum: 01.01.2000
Kategorie: Gutspark
Erfassungsmaßstab: keine Beschränkung
Erfassungsmethode:
  • Auswertung historischer Karten
  • Literaturauswertung
  • Geländebegehung/-kartierung
Touristische Bedeutung: Keine Angabe
Naturnähe: Keine Angabe
Historischer Zeitraum: ab 1751 - 1800
Datenherkunft: LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen
Seiten-URL: https://www.lwl.org/geodatenkultur/objekt/10034429


In Karte anzeigen

1982: Gut Würgassen
1896: Gut Würgassen
1866: Gut Würgassen
1866: Gut Würgassen