Für die Menschen, für Westfalen-Lippe Signet: LWL-GeodatenKultur
Benutzername:  
Passwort:  
Trennlinie; Beginn des Seitenfußes
  Start     Karte     Suche     Auswahlliste     Objektansicht     Hilfe  
LWL-Freilichtmuseum Detmold - Westfälisches Landesmuseum für Volkskunde-, Detmold
 

Das LWL-Freilichtmuseum Detmold - Westfälisches Landesmuseum für Volkskunde - ist das größte Freilichtmuseum Deutschlands; mit mehr als 90 Hektar Museumsgelände und über 100 historischen Gebäuden am Rand der Kernstadt von Detmold gelegen.

Externe ID: T-P363N403-20080320-0001
Erfassungsdatum: 20.03.2008
Kategorie: Siedlung
Datenherkunft: Redaktion


Übergeordnetes Objekt:
  • (keins)
Untergeordnete Objekte:



In Karte anzeigen


Zugehöriges Objekt

LWL-Freilichtmuseum Detmold - Westfälisches Landesmuseum für Volkskunde- (Museen)

 

Das größte Freilichtmuseum Deutschlands - mit mehr als 90 Hektar Museumsgelände und über 100 historischen Gebäuden, mit Gärten, Feldern und Wiesen, mit Lippegans und Bentheimer Landschwein.

Menschen - Häuser - Geschichten

Über einhundert typische Häuser aus den verschiedenen Regionen Westfalens lassen sich auf einem Spaziergang durchs Gelände des LWL-Freilichtmuseums Detmold finden, zumeist originalgetreu eingerichtet nach verschiedenen Epochen - so wird hier ein kleiner Weg auch immer zu einer Reise durch die Zeit.

Das Alltagsleben der Menschen auf dem Lande und in Westfalens kleineren Städten ist ureigenstes Thema des Museums. Viele Lebensaspekte der Menschen unterschiedlichster Herkunft finden Museumsgäste in den Stuben und auf den Deelen ebenso wie in der Landschaft und den Gärten unter freiem Himmel.

Überall in den Gebäuden sind Menschen anzutreffen, die Museumsgästen Auskunft über die historischen Gebäude geben oder Handwerke vorführen.

Ein vielfältiges Veranstaltungsangebot bietet außerdem die ganze Saison von April bis Oktober Unterhaltung, Spannung und Wissen für alle Altersgruppen und verschiedenste Interessen.

Kurzbeschreibung Geschichte:

Am 22. Juli 1960 beschloss der Landschaftsverband Westfalen-Lippe die Gründung eines "Westfälischen Freilichtmuseums Bäuerlicher Kulturdenkmale" in Detmold zur Darstellung des Wandels des bäuerlichen Lebens in den Jahren 1550 bis 1800. Sechs Jahre später, im Mai 1966, begannen die Bauarbeiten, und am 7. Juli 1971 wurde das Museum eröffnet. Es umfasste damals folgende Gebäude: Osnabrücker Wiehengebirgshof (acht Gebäude, dargestellte Zeit: um 1800), Mindener Hof (sechs Gebäude, 1800), Doppelheuerhaus (1800 - 1830), Tecklenburger Kötterhaus (1800 - 1860), Münsterländer Gräftenhof (acht Gebäude, um 1800).

Als erste Ergänzung des Gebäudebestands wurde 1973 der "Lippische Meierhof" mit sechs Gebäuden fertiggestellt. 1974 bekam das Museum den Titel "Landesmuseum für Volkskunde", und im Entwicklungsplan für 1975 wurde die Grenze der Darstellung des Bäuerlichen Lebens im Museum von 1550 bis 1800 auf 1550 bis 1900 geändert. 1976 wurde der "Westmünsterländer Hof" mit neun Gebäuden aus der Zeit 1790 bis 1860 fertiggestellt. Das "Paderborner Dorf" der Zeit um 1900 wurde am 13. Juli 1981 mit zehn der geplanten siebzig Gebäude eingeweiht. Zwei Jahre später wurde der Westhellweghof aus Dortmund-Brackel (um 1860) eingeweiht. Am 12. Juni 1991 erfolgte die Ganzteiltranslozierung des Tagelöhnerhauses aus Rösebeck nach Detmold. 1992 wurde der Sammlungsauftrag des Museums bis in die Gegenwart erweitert. Das "Sauerlanddorf" (1918 - 1930) wurde 1997 eingeweiht. Zuletzt wurde 2007 das "Haus Uhlmanns" aus Ovenhausen eingeweiht.

Mehr dazu im Internet unter www.lwl-freilichtmuseum-detmold.de

Externe ID: A-P363N403-20080320-0004
Erfassungsdatum: 01.04.2008
Kategorie: Freilichtmuseum
Erfassungsmaßstab: keine Beschränkung
Erfassungsmethode:
  • Literaturauswertung
Touristische Bedeutung: sehr hoch - ist eine Reise wert
Naturnähe: verändert/beeinflusst
Historischer Zeitraum: ab 1966
Datenherkunft: LWL-Museen
Seiten-URL: https://www.lwl.org/geodatenkultur/objekt/10033756


In Karte anzeigen