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Kurpark Bruchhausen, Höxter
 

Seit 1811 wird in Bruchhausen eine kohlensäurehaltige Mineralwasserquelle für den Hausgebrauch genutzt. 1834 erwarb Pfarrer Koch die Quelle und überließ sie ein Jahr später dem Hofrat Dr. Himly, Professor in Göttingen, der die Quelle fassen und ein schlichtes Brunnenhaus errichten ließ. In den 1920er Jahren entstand in unmittelbarer Nähe der heilkräftigen Quelle eine kleine Kuranlage, die mehrfach erweitert wurde.

Externe ID: T-P363N403-20080317-0001
Erfassungsdatum: 17.03.2008
Kategorie: Siedlung
Datenherkunft: Redaktion


Übergeordnetes Objekt:
  • (keins)
Untergeordnete Objekte:
  • (keine)



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1999: Kurpark Bruchhausen

Zugehöriges Objekt

Kurpark Bruchhausen, Höxter (Kulturlandschaft)

 

Eigentümer und Zugänglichkeit:­
Kurverwaltung Bruchhausen, Kurmittelhaus, 37671 Höxter-Bruchhausen; der Kurpark ist öffentlich zugänglich.

Naturräumliche Situation, Lage und Größe:
Weserbergland/Oberwälder Land; im Talraum der Nethe westlich vom Ort; Größe etwa 2 Hektar.

Allgemeine Angaben zur Geschichte:
Seit 1811 wird in Bruchhausen eine kohlensäurehaltige Mineralwasserquelle für den Hausgebrauch genutzt. 1834 erwarb Pfarrer Koch die Quelle und überließ sie ein Jahr später dem Hofrat Dr. Himly, Professor in Göttingen, der die Quelle fassen und ein schlichtes Brunnenhaus mit sechs charakteristischen Holzpfosten und spitzbogigen Querstreben errichten ließ.

Gebäude und Ausstattung:
Modernes Kurhaus der 70er Jahre des 20. Jahrhunderts mit Trink- und Wandelhalle, und Kursaal.

Art der Grünanlage:
Kuranlage der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Entstehungs- / Entwicklungsgeschichte:
In den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts finden sich erste Sommergäste in Bruchhausen ein. In unmittelbarer Nähe der heilkräftigen Quelle entstanden eine kleine Kuranlage und mehrere Logiervillen. Ab 1953 begann dann der weitere Ausbau der Kuranlagen durch die ortsansässigen Einwohner und die Neubohrung und Fassung einer benachbarten Quelle, der "Silberquelle". Ende der 1960er Jahre wurde die Parkanlage bis auf die heutige Größe erweitert und zu Beginn der 70er Jahre erfolgte die Anerkennung von Bruchhausen als Luftkurort.

Heutiger Zustand / Nutzung:
Schlichter Kurpark im Südosten der mit Birken bepflanzten Brunnenallee. Nördlich der Brunnenallee befindet sich das Kurmittelhaus am Rande des Parks. Die weiten Rasenflächen des Parks werden durch einen Umgangsweg und zwei Stichwege erschlossen. Einzelne Solitärbäume und die Randbepflanzung mit Stauden beleben die einfache Gestaltung der Anlage.

Der Kurpark ergänzt den etwa 300 Meter nördlich liegenden Gutspark.

Quellenangaben

  • Königlich Preußische Landesaufnahme 1:25000 - Neuaufnahme (1896): Blatt 4221, Brakel. Herausgegeben 1896, Berlin. Neuherausgegeben Geobasis NRW, Köln.

Literaturangaben

  • Dehio, Georg (1969): Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Teil Westfalen. Darmstadt, Neuaufl.
  • Bufe, Thomas / Neuling, Walter et al. (2002): Garten-Landschaft OstWestfalenLippe. Dokumentation bedeutender Park- und Gartenanlagen im Regierungsbezirk Detmold. Beiträge zur Landschafts- und Baukultur in Westfalen-Lippe. Band 3.1: Kreis Höxter. Zugleich CD-ROM, Münster.
  • Meisel, Sofie (1959): Die naturräumlichen Einheiten auf Blatt 98 Detmold. Naturräumliche Gliederung Deutschlands 98, Bonn-Bad Godesberg.
Externe ID: LWL-GUP00109
Erfassungsdatum: 01.01.2000
Kategorie: Kurpark
Erfassungsmaßstab: keine Beschränkung
Erfassungsmethode:
  • Auswertung historischer Karten
  • Geländebegehung/-kartierung
  • Literaturauswertung
Touristische Bedeutung: Keine Angabe
Naturnähe: verändert/beeinflusst
Historischer Zeitraum: ab 1920
Datenherkunft: LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen
Seiten-URL: https://www.lwl.org/geodatenkultur/objekt/10033658


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1999: Kurpark Bruchhausen
1896: Höxter-Bruchhausen