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Kurpark Bad Griepshop, Hille
 

Moderner Kurpark aus den 1970er Jahren, der 1999/2000 erweitert wurde.

Externe ID: T-P363N403-20080222-0011
Erfassungsdatum: 22.02.2008
Kategorie: Siedlung
Datenherkunft: Redaktion


Übergeordnetes Objekt:
  • (keins)
Untergeordnete Objekte:
  • (keine)



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2006: Kurpark Griepshop

Zugehöriges Objekt

Kurpark Bad Griepshop, Hille-Rothenuffeln (Kulturlandschaft)

 

Eigentümer und Zugänglichkeit:
Gemeinde Hille, die Anlagen sind öffentlich zugänglich.

Naturräumliche Situation, Lage und Größe:
Rothenuffelner Lößhang am Nordhang des Wiehengebirges, ca. 1,2 km­ ­ südlich des Ortskerns Rothenuffeln, Größe etwa 8 Hektar.

Allgemeine Angaben zur Geschichte:
Bei dem Siedlungsplatz Griepshop wurden seit der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts zwei unmittelbar nebeneinander gelegene Quellen zu Badezwecken genutzt. 1768 entsteht der Betrieb Dammermann, der nach Neubauten/Umbauten 1811, 1937 und 1960 noch heute als "Kurhaus Dammermann/Lindenmoor" besteht. 1820 entsteht der Betrieb Kleinemeier, der um 1970 den Badebetrieb aufgibt und als Gasthaus bis heute weiterbesteht. Wesentliche Kurmittel waren und sind Moor- und Schwefelbäder, Mineralbäder und Trinkkuren.

1977 erhielt Rothenuffeln die staatliche Anerkennung als Erholungsort und Kurmittelbetrieb. Damals entstanden ca. 400 m nördlich der Badebetriebe ein Bürgerhaus und ein Kurpark.

Gebäude und Ausstattung:
Am Betrieb Dammermann ist ein Brunnenhaus aus dem Jahr 1769 erhalten. Es handelt sich um einen achteckigen Fachwerkbau mit geschweiftem Dach.

Die Kurhäuser weisen nach zahlreichen Um- und Anbauten heute den Charakter moderner Gastronomie- und Kureinrichtungen auf.

Im Kurpark wurden im Jahr 2000 zwei kleine Fachwerkhäuser in Erinnerung an die für die Gegend typischen Heuerlingshäuser errichtet. Am Nordrand des Parks befindet sich das Bürgerhaus, ein Klinker-Flachdach-Bau.

Art der Grünanlage:
Moderner Kurpark.

Entstehungs- / Entwicklungsgeschichte:
Im Umfeld der Bade- bzw. Kurhäuser befanden und befinden sich kleinere gärtnerisch gestaltete Flächen, teilweise auch älterer Baumbestand. Der Kurpark nördlich der Kurhäuser wurde Ende der 1970er Jahre angelegt und 1999/2000 nach Osten erweitert.

Heutiger Zustand / Nutzung:
Der ältere Parkteil besteht aus gehölzgefassten Wiesenflächen mit Einzelbäumen und Baumgruppen, wobei ein hoher Anteil von Kastanien auffällt. Prägend sind zwei Baumreihen aus Amerikanischer Roteiche, die die Hauptwege in Nord-Süd-Richtung säumen. Die Erweiterungsfläche besteht aus einer Kette von Teichen, teils mit Stegen, Brücken und Sitzplätzen sowie zwei kleinen Heuerlingshäusern mit Bauerngärten und Ausstellung eines historischen Moor-Knüppeldamms.

Literaturangaben

  • Bufe, Thomas / Neuling, Walter et al. (2002): Garten-Landschaft OstWestfalenLippe. Dokumentation bedeutender Park- und Gartenanlagen im Regierungsbezirk Detmold. In: Beiträge zur Landschafts- und Baukultur in Westfalen-Lippe Heft 3, Band 3.3 Kreis Gütersloh, Kreis Minden-Lübbecke. Zugl. CD-ROM, Münster.
  • Kaspar, Fred (1993): Brunnenkur und Sommerlust - Gesundbrunnen und Kleinbäder in Westfalen. Bielefeld, Seite 141 - 147.
Externe ID: LWL-GUP00116
Erfassungsdatum: 01.06.2001
Kategorie: Kurpark
Erfassungsmaßstab: keine Beschränkung
Erfassungsmethode:
  • Geländebegehung/-kartierung
  • Literaturauswertung
Touristische Bedeutung: Keine Angabe
Naturnähe: verändert/beeinflusst
Historischer Zeitraum: ab 1975 - 1979
Datenherkunft: LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen
Seiten-URL: https://www.lwl.org/geodatenkultur/objekt/10032846


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2006: Kurpark Griepshop
2006: Kurpark Griepshop
2001: Kurpark Griepshop
2001: Kurpark Griepshop